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Praxis für Winkelfehlsichtigkeit und Kopfschmerzen in Berlin

Mit der richtigen Prismenbrille können Sie sofort

und dauerhaft beschwerdefrei sehen!

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Winkelfehlsichtigkeit als Ursache von Clusterkopfschmerzen

Mit dieser Seite möchte ich Menschen mit Clusterkopfschmerzen darüber informieren, warum diese Beschwerden durch eine Winkelfehlsichtigkeit ausgelöst werden können. Da ich weiß, dass das sehr unwahrscheinlich klingt, habe ich die folgende Kernaussage an den Anfang meiner Ausführungen gestellt.

Ich konnte Menschen mit Clusterkopfschmerzen mit einer Prismenbrille zu einer deutlichen Linderung der Beschwerden verhelfen. Das heißt, die Attacken sind in ihrer Anzahl geringer und nicht mehr so stark wie zuvor.

So war und ist es z.B. auch bei Frau Doris Kümmel, über deren Fall die ARD in einem Video berichtet hat: „Cluster - der schlimmste Kopfschmerz der Welt“.

In diesem Video konnte ich bei Frau Kümmel aufgrund meiner beruflichen Spezialisierung eine kleine vertikale Fehlstellung der Augen (leichter Silberblick) erkennen, was für mich ein starker Hinweis auf eine Winkelfehlsichtigkeit war. Deshalb wandte ich mich an Frau Kümmel und bat sie nach Berlin zu kommen, was sie auch tat. Bei meinen Messungen stellte sich heraus, dass Frau Kümmel eine Winkelfehlsichtigkeit hat, im Mai 2018 bekam sie ihre erste (kostenlose) Prismenbrille. Diese empfand sie sofort als angenehm. Bei späteren Kontrollen konnte ich ihre Winkelfehlsichtigkeit immer genauer korrigieren, sodass die Beschwerden (u.a. auch Migräne) langsam weiter zurückgingen. Bei der Kontrolle im Dezember 2018 berichtete mir Frau Kümmel, dass sie „meine“ Prismenbrille ununterbrochen getragen hat, weil es ihr damit besser geht. Als ich fragte, was sie damit meint, antwortete sie: „die Attacken sind weniger geworden und nicht mehr so stark“.

Auch in Zukunft werde ich intensiv daran arbeiten, die Clusterkopfschmerzen von Frau Kümmel weiter zu reduzieren oder möglichst ganz zu beheben. Bei Menschen mit Clusterkopfschmerzen gelingt mir die Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit allerdings meistens nicht (so wie sonst) in einer Messung. Bei einer Änderung / Reduzierung der Medikamente muss ich die Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit immer wieder neu darauf einstellen.

Menschen mit chronischen Clusterkopfschmerzen versorge ich dauerhaft kostenlos, weil ich Ärzten und anderen Betroffenen zeigen möchte, dass nicht nur Migräne, sondern auch Clusterkopfschmerzen mit der Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit reduziert oder behoben werden können. Wenn Sie chronische Clusterkopfschmerzen haben, werde ich auch Sie kostenlos versorgen. Hierzu später mehr.

Bei Clusterkopfschmerzen haben die Betroffenen meistens keine Anstrengungsbeschwerden, die sonst bei einer Winkelfehlsichtigkeit typisch sind. Trotzdem konnte ich bei allen Betroffenen, die bis jetzt wegen Clusterkopfschmerzen zu mir kamen, sofort eine korrektionsbedürftige Winkelfehlsichtigkeit feststellen. Manche Menschen sagten mir schon während der Messung, dass sie spüren, wie der Druck hinter den Augen abnimmt. Dieser Druck bzw. die zuvor vom Betroffenen nicht bemerkte Verkrampfung der Augenbewegungsmuskulatur ist nach meiner Überzeugung der Auslöser von Clusterattacken.

Das lässt sich einfach beweisen:

  1. Viele Menschen mit chronischen Clusterkopfschmerzen (oder in der Episode) erleiden nach der Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit nur durch das Absetzen der Messbrille eine Attacke! Dies geschieht meistens schon nach wenigen Sekunden bei mir im Messraum.

    Hierzu möchte ich anmerken, dass alle Betroffenen trotzdem freiwillig immer wieder zur Nachkorrektion der Winkelfehlsichtigkeit kommen – da Beschwerden anschließend mit der neuen Prismenbrille geringer sind als zuvor.
     
  2. Menschen mit Clusterkopfschmerzen „reagieren“ später im Alltag genauso. Beim Absetzen der Prismenbrille kommt es nach drei bis fünf Sekunden zu einer Attacke.

    Solche Attacken können zuverlässig vermieden werden, wenn der Betroffene während des Absetzens der Prismenbrille (z.B. beim Duschen) ein Auge zukneift. Dann passiert gar nichts – denn eine Winkelfehlsichtigkeit kann nur im beidäugigen Sehen Beschwerden auslösen. Das Zukneifen eines Auges nehmen alle Betroffenen mit Clusterkopfschmerzen als viel kleineren Nachteil gerne in Kauf.

Wenn das Absetzen der Prismenbrille eine Attacke auslöst, ist aus meiner Sicht (und auch aus Sicht der Betroffenen!) zweifelsfrei geklärt, wo die Ursache der Beschwerden liegt. Der Auslöser dieser Clusterattacken ist die Augenbewegungsmuskulatur, die sich beim Absetzen der Prismenbrille schlagartig zur Kompensation der dann nicht korrigierten Winkelfehlsichtigkeit verspannen muss. Mit diesem „Absetztest“ könnten z.B. auch Neurologen Betroffene viel leichter auf Clusterkopfschmerzen prüfen, als mit dem sonst hierzu benutzten Nitroglyzerin-Provokationstest. Beim Absetztest (spätestens beim mehrmaligen Auf- und Absetzen der Prismenbrille) tritt bei Menschen mit Clusterkopfschmerzen eine Attacke ein.

Leider ist die Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit bei Menschen mit Clusterkopfschmerzen erheblich schwieriger, als bei Menschen mit Migräne oder Spannungskopfschmerzen. Die Angaben sind ungenauer und schwanken; zudem kann es auch schon während der Messung zu einer Attacke kommen.

Ich habe lange überlegt, warum die Korrektion bei Menschen mit Clusterkopfschmerzen schwieriger ist. Im Netz habe ich dann die für mich sehr interessante Internetseite von Herrn Prof. Dr. med. Albrecht Molsberger gefunden. Er kann Betroffenen bei Clusterkopfschmerzen mit der NSM-Neurostimulation
(NSM-Therapie) helfen. Dabei aktiviert Prof. Molsberger den Heilungsprozess der entzündeten Strukturen hinter dem Auge mit elektrischen Feldern.

Hinter dem Auge befindet sich (nur) der Augenbewegungsapparat. Dazu gehören die Augenbewegungsmuskeln, die damit verbundenen Sehnen, Nerven und Gefäße. Mit der NSM-Therapie kann Prof. Molsberger Entzündungen in diesen Bereichen gezielt lindern oder heilen. Betroffene berichten, dass die Clusterkopfschmerzen danach zurückgegangen sind oder sogar ganz weg waren.

Ich vermute, dass die Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit erheblich leichter wäre, wenn zuvor die entzündeten Bereiche hinter dem betroffenen Auge geheilt werden. Da Herr Prof. Molsberger hierfür keine Medikamente (wie z.B. Cortison) benötigt, wäre das für den Betroffenen und für mich von großem Vorteil! Denn jedes Medikament hat unerwünschte Nebenwirkungen, die sich auch auf die Augenmuskeln und damit auf die Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit auswirken.

Herr Prof. Molsberger sagt auf seiner Internetseite, dass seine NSM-Therapie nicht immer von Dauer ist und Betroffene dann erneut behandelt werden müssen. Das ist aus meiner Sicht logisch, weil die Ursache dieser Entzündung nicht behoben worden ist. Dazu müsste die Winkelfehlsichtigkeit korrigiert werden. Das ist wie bei einem Tennisarm bei dem die Überlastung anschließend nicht behoben wird. Dann kann die Entzündung der Sehnenscheide auch wieder zurückkommen.

Hierzu möchte ich anmerken, dass es dicht über dem Auge auch eine Sehnenscheide im Augenbewegungsapparat gibt. Dabei handelt es sich um die Trochlea. Dies ist ein Knorpelring, der mit einer Sehnenscheide vergleichbar ist. Die Trochlea hat die Funktion eines Flaschenzuges. Bei vertikalen Winkelfehlsichtigkeiten stehen die Trochlea und die durchlaufende Sehne des oberen schiefen Augenbewegungsmuskels unter einem besonders hohen Kompensationsdruck.

Wenn die Entzündungen der Augenbewegungsmuskeln, der Sehnen und der Trochlea, der Nerven und Gefäße mit der Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit langsam abklingen, werden auch die Attacken langsam abnehmen. Dies gilt für Attacken am Tag, aber auch für die noch stärkeren nächtlichen Attacken. Im Anschluss möchte ich erklären, warum die Attacken nachts stärker sind als am Tage.

Bei einer vertikalen Winkelfehlsichtigkeit wird immer ein Auge kompensatorisch stärker belastet, als das andere. Auf diesem Auge entstehen nach meinen Erfahrungen die Clusterkopfschmerzen. Ich glaube, dass die Attacken nachts stärker sind, weil der Bewegungsapparat dieses Auges nicht mehr unter der „Zugbelastung“ der Winkelfehlsichtigkeit steht. Dies liegt daran, dass beim Schlafen beide Augen geschlossen sind, wodurch sich die Augenbewegungsmuskeln langsam entspannen.
 
Möglicherweise kann die entzündete / verdickte Sehne aber gerade aufgrund der nächtlichen Entspannung des obere schiefen Augenbewegungsmuskels „schwerer“ durch die enge Trochlea in die „physiologische Ruhelage“ zurückrutschen. Nachts oder bei einem Mittagsschlaf wird die Trochlea (Sehnenscheide) nicht mehr durch die Zugbelastung der vertikalen Winkelfehlsichtigkeit gedehnt.

Da die Trochlea direkt über dem Auge bzw. dicht unter dem Gehirn liegt, könnten beim „Verrutschen der entzündeten Sehne“ so starke Nervenimpulse über den Nervus Trochlearis ans Gehirn gesendet werden, dass daraus die Clusterkopfschmerzen entstehen.

Leider nehmen Neurologen Fehl- und Überlastungen der Augenbewegungsmuskeln als mögliche Ursache von Clusterkopfschmerzen nicht wahr. Zudem wird immer wieder daraufhin gewiesen, dass Clusterkopfschmerzen nicht vom Auge ausgehen, weil Menschen auch nach der Entfernung des betroffenen Auges Clusterkopfschmerzen haben. Dies widerspricht meinem Lösungsansatz nicht, denn auch ich sage, dass Clusterkopfschmerzen nicht vom Auge selbst ausgehen, sondern von den Strukturen dahinter!

Deshalb möchte ich zu bedenken geben, dass bei der Entfernung eines Auges (Enukleation) die hinter dem Auge liegenden Muskeln, Sehnen, Nerven und Gefäße nicht entfernt werden, sondern vollständig erhalten bleiben. Diese werden dann an das künstliche Auge „angeschlossen“ - damit das Kunstauge dem gesunden Auge bei Blickbewegungen folgen kann. Dadurch könnte es jedoch auch weiterhin zu Fehlbelastungen der Augenbewegungsmuskeln kommen, die dann Clusterkopfschmerzen auslösen.

Ich weiß, dass ich meinen Lösungsansatz (noch) nicht beweisen kann, aber ich werde weiterhin intensiv daran arbeiten, Menschen mit Clusterkopfschmerzen zu helfen, um so zu weiteren Erkenntnissen zu kommen. Betroffene sagen mir in diesem Zusammenhang öfters: wer hilft, hat Recht. Vielleicht kann sich auf dieser Basis auch eine Zusammenarbeit mit interessierten Ärzten entwickeln.

Schmerzen haben immer eine Ursache! Auch Clusterkopfschmerzen haben nach meiner Überzeugung einen „Sinn“ und weisen auf ein Defizit im Körper hin. Dieses Defizit ist aus meiner Sicht eine chronische Verkrampfung / Entzündung des Augenbewegungsapparats aufgrund einer nicht erkannten Winkelfehlsichtigkeit.

Eine Winkelfehlsichtigkeit entsteht durch das latente Schielen. Das latente Schielen ist keine Krankheit, ca. 70 Prozent aller Menschen sind davon betroffen. Bei ca. 10 bis 15 Prozent dieser Betroffenen führt das latente Schielen (nach Angaben von Augenärzten) zu Beschwerden - und das können eben auch Clusterkopfschmerzen sein! Deshalb finden Ärzte weltweit schon seit vielen Jahren keine ursächliche Krankheit als Auslöser von Clusterkopfschmerzen. 
 
Genauso ist es bei Menschen mit Migräne. Auch hier wird schon lange nach ursächlichen Krankheiten gesucht, aber keine gefunden. Ich konnte bei einem positiven Abdecktest sehr vielen Menschen bei Migräne mit einer Prismenbrille zu Beschwerdefreiheit verhelfen. Deshalb habe ich 2014 einen offenen Brief an den Berufsverband der Augenärzte / BVA geschrieben. Außerdem habe ich mich immer wieder an die Schmerzkliniken gewandt, in denen die Betroffenen zuvor (ohne Behandlungserfolg) waren. Leider habe ich nie eine Antwort erhalten und werde bis heute von den meisten Ärzten (nur nicht von den selbst betroffenen!) ignoriert. Wenn ich mit diesen Ärzten spreche, höre ich oft: die Schulmedizin behandelt nur die Symptome (meistens mit Medikamenten, manchmal auch mit Operationen) und sucht nicht nach den Ursachen.

Bei Clusterkopfschmerzen gibt es zahlreiche Trigger. Viele davon haben eine gefäßerweiternde Wirkung, wie z.B. Alkohol, Aufenthalt in großer Höhe, ein heißes Bad oder Nitroglyzerin. Wenn die Gefäße erweitert werden oder anschwellen (z.B. durch Histamin), wirkt sich das auf die Kompensationsfähigkeiten der Augenbewegungsmuskeln aus. Dadurch kann eine Clusterattacke „begünstigt“ oder ausgelöst werden, genauso wie beim zuvor beschriebenen Absetzen der Prismenbrille.

Von diesen Triggern haben mir auch viele Menschen berichtet, die zuvor „nur“ unter Migräne litten. Nach übereinstimmenden Berichten der Betroffenen haben diese Trigger ihre „Wirksamkeit“ nach der Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit verloren. Ich bin davon überzeugt, dass dies auch bei Menschen mit Clusterkopfschmerzen gelingen wird.

Wenn Sie Interesse an meiner Vorgehensweise und eine sichere Diagnose eines Neurologen für chronische Clusterkopfschmerzen haben, können Sie sich gerne an mich wenden. Ich werde Sie dann kostenlos versorgen. Das heißt, ich werde zuerst Ihre Augen auf Winkelfehlsichtigkeit überprüfen und Sie ggf. danach  mit der erforderlichen Prismenbrille versorgen.

In der Folgezeit müssen dann immer wieder Kontrollen durchgeführt werden, um die Muskulatur hinter dem Cluster-Auge so schnell wie möglich zu entspannen und somit die Entzündungen / Clusterkopfschmerzen zu beheben. Bei dieser Vorgehensweise konnten Betroffene in Absprache mit Neurologen bzw. Schmerztherapeuten Medikamente reduzieren, was ebenfalls zu einer Verbesserung der Befindlichkeit führte. Wegen der erforderlichen Nachkontrollen ist es von Vorteil, wenn Sie aus dem Raum Berlin / Brandenburg kommen.

Mein Ziel ist es, Ärzten und Betroffenen zu zeigen, dass nicht nur Spannungskopfschmerzen und Migräne, sondern auch Clusterkopfschmerzen durch die Entkrampfung der Augenbewegungsmuskulatur mit einer Prismenbrille reduziert oder behoben werden können. Ich möchte dazu beitragen, die Ursache von Clusterkopfschmerzen zu finden und zu beheben, damit Betroffene auf Medikamente und Sonden etc. verzichten können.

Ich sage nicht, dass ich alles weiß, ich stehe beim Thema Clusterkopfschmerzen und Winkelfehlsichtigkeit noch am Anfang. Aber ich verfolge einen anderen Weg, um Menschen mit Clusterkopfschmerzen zu helfen. Aus diesem Grund freue ich mich über jeden Betroffenen, der / die mit mir diesen Weg aktiv gehen will. Bei der Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit gehen Sie kein Risiko ein. Wenn Ihre Attacken beim Tragen der Prismenbrille abnehmen sind wir auf dem richtigen Weg – anderenfalls setzen Sie die Prismenbrille einfach nicht mehr auf. Dann ist alles wieder genauso, wie es vor dem ersten Aufsetzen der Prismenbrille war.

Manche Menschen mit Clusterkopfschmerzen zauderten bei der Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit. Als sie sich dann später doch dafür entschieden sagten sie: „ich habe ja nichts zu verlieren“. Darauf antwortete ich: „man könnte es ja auch positiv sehen und sagen: Sie können etwas gewinnen“. Dem stimmten alle zu.

Ich hoffe, dass ich mit dieser Seite zeigen konnte, warum eine Winkelfehlsichtigkeit die Ursache von Clusterkopfschmerzen sein kann. Ich hätte hierzu noch vieles mehr schreiben können, was aber wohl den Rahmen gesprengt hätte. 

Bei Clusterkopfschmerzen und Migräne arbeite ich mit Schmerztherapeuten und Augenärzten zusammen. Wenn Sie mehr wissen möchten, können Sie mich gerne anrufen Tel. 030 882 44 42

Jürgen Peschlow, staatl. gepr. Augenoptiker / Optometrist
 

     

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