Wenn sich Ihre Kopfschmerzen / Migräne und viele weitere Beschwerden beim Abdecken eines Auges verringern, haben Sie höchstwahrscheinlich eine Winkelfehlsichtigkeit! Das können Sie selbst prüfen.

Ich korrigiere Winkelfehlsichtigkeiten nicht nach MKH von H.-J. Haase, weil dabei diese Risiken bestehen.
Deshalb habe ich für die Korrektion von Winkelfehlsichtigkeiten eine eigene Korrektionsmethodik
entwickelt, mit der ich für das Beheben der oben genannten Beschwerden garantieren kann.
 

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Studie zum Nutzen und zur Wirkung von Prismenbrillen:

Mit dieser Seite wende ich mich hauptsächlich an Augen- und Fachärzte, aber auch an alle interessierten Laien. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang mein Anschreiben an den Berufsverband der Augenärzte / BVA.

Ich möchte in einer wissenschaftlichen Studie nachzuweisen, dass ich diese Sehprobleme und Folgebeschwerden mit einer Prismenbrille beheben kann. Für eine solche Studie suche ich Augen- und Fachärzte, auf deren Patienten folgendes zutrifft:

  1. Die Patienten haben Schmerzen oder ein Druckgefühl um oder hinter den Augen.
  2. Es bestehen permanente Verspannungen der Hals-, Nacken- und Schultermuskulatur.
  3. Beschwerden durch häufige Kopfschmerzen, Spannungskopfschmerzen oder Migräne.
  4. Die Betroffenen haben außerdem auch einige oder alle der hier zusammengefassten Sehprobleme und Beschwerden.
  5. Bei diesen Patienten wurde trotz intensiver ärztlicher Abklärungen keine Krankheit oder andere Ursache als Auslöser dieser Beschwerden festgestellt.
  6. Die unter 1. bis 4. genannten Beschwerden konnten bis jetzt nicht behoben werden.

Aufgrund meiner fachlichen Spezialisierung kamen seit dem Beginn meiner beruflichen Selbständigkeit über 4000 Menschen zu mir, auf die die Punkte 1. bis 6. zutrafen. Bei diesen Betroffenen konnte ich die jeweiligen Sehprobleme und Folgebeschwerden mit einer Prismenbrille beheben. Wenn Sie Patienten haben, auf die die genannten Beschwerden ebenfalls zutreffen, kann eine bis jetzt unerkannte binokulare Fehlsichtigkeit die Ursache dieser Beschwerden sein.

Eine binokulare Fehlsichtigkeit wird in der Fachsprache als Heterophorie bezeichnet. Da es den Begriff Winkelfehlsichtigkeit in der medizinischen Fachsprache nicht gibt, möchte ich im Zusammenhang mit einer Studie nur von Heterophorien sprechen. Das Wort Winkelfehlsichtigkeit ist jedoch für den Laien verständlicher und beschreibt nach meinem Verständnis ein und dieselbe binokulare Fehlsichtigkeit.

Die Korrektion von binokularen Fehlsichtigkeiten ist zwischen Augenärzten und Augenoptikern umstritten. Ich habe mich an diesem Streit nie beteiligt, sondern mich immer nur nach dem „Urteil“ der Betroffenen gerichtet. Das heißt, wenn die unter 1. bis 4. genannten Beschwerden dauerhaft behoben worden sind, ist die Heterophorie richtig korrigiert worden. Dann hat der Betroffene eine richtige Prismenbrille.

Beim Korrigieren von Heterophorien kann es viel schneller zu fachlichen Fehlern kommen als bei der monokularen Sehschärfenkorrektion, weil dabei beide Augen gleichzeitig ausgemessen werden. Wenn bei der Korrektion einer Heterophorie fachliche Fehler gemacht worden sind, ist die Prismenbrille für den Betroffenen wirkungslos, löst die Sehprobleme und Beschwerden nur teilweise oder verstärkt die Beschwerden sogar. Bei fachlichen Fehlern können außerdem die Prismenwerte ansteigen, was zu einer unnötigen Augenmuskeloperation führen kann. Wegen dieser Risiken gibt es viele berechtigte Vorbehalte gegenüber Prismenbrillen. Diese Vorbehalte dürfen aber nicht verallgemeinert und auf alle Prismenbrillen bezogen werden.

Um die zuvor genannten Risiken bei meinen Prismenbrillen vollständig auszuschließen zu können, sah ich meine wichtigste berufliche Aufgabe von Anfang an darin, alle prinzipiellen Fehlerquellen beim Korrigieren von Heterophorien zu finden und zu beheben. Die meisten prinzipiellen Fehler bei der Korrektion von Heterophorien sind mir durch Reklamationen meiner Kunden bewusst geworden. Diesen Kunden bin ich noch heute dankbar, denn die meisten haben mir anschließend dabei geholfen, die jeweiligen Sehprobleme und Beschwerden mit ihren Erfahrungen und Hinweisen zu beheben. Nur so konnte ich in über drei Jahrzehnten ein umfangreiches Erfahrungswissen aufbauen, das ausschließlich auf dem basiert, was Betroffenen langfristig zu beschwerdefreiem Sehen verholfen hat.

Dieses Erfahrungswissen bzw. die daraus entwickelte Korrektionsmethodik ermöglichen es mir, für das Beheben der genannten Sehprobleme und Folgebeschwerden zu garantieren. Diese Garantie für den Korrektionserfolg von Prismenbrillen ist einmalig in Deutschland.

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Warum kann eine Heterophorie nicht nur Sehprobleme, sondern auch viele Folgebeschwerden auslösen?

Eine Heterophorie kann Folgebeschwerden auslösen, wenn sich die Bewegungsmuskeln beider Augen untereinander nicht im Gleichgewicht befinden. Ein solches Ungleichgewicht der Augenbewegungsmuskeln wird als latentes Schielen bezeichnet. Das latente (verdeckte) Schielen ist keine Krankheit, sondern etwas ganz normales. Augenärzte geben an, dass mindestens 75 Prozent aller Menschen ein latentes Schielen haben. Die Mehrzahl der Betroffenen (ca. 80 Prozent) kann das latente Schielen bzw. das daraus resultierende Augenmuskelungleichgewicht beschwerdefrei durch Anspannung der Augenbewegungsmuskeln (Fusion) kompensieren. Circa 20 Prozent der Betroffenen können ihr Augenmuskelungleichgewicht jedoch nicht beschwerdefrei durch Anspannung der Augenbewegungsmuskeln kompensieren.

Wenn ein Augenmuskelungleichgewicht nicht (mehr) vollständig kompensiert werden kann, weichen die Augen des Betroffenen leicht von der Parallelstellung ab. Diese Abweichungen von der Parallelstellung sind meistens so gering, dass sie von „außen" kaum wahrgenommen werden können. Solche kleinen Abweichungen führen jedoch schon dazu, dass der Betroffene nicht mehr mit beiden Netzhautmitten gleichzeitig sehen kann, was dann die genannten Sehprobleme und Beschwerden zur Folge hat. Diese Verschlechterungen des binokularen Sehens können nur ausgeglichen werden, wenn es dem Betroffenen gelingt, seine Augenbewegungsmuskeln noch stärker anzuspannen als zuvor. Nur dann können die Abweichungen der Augen von der Parallelstellung je nach Tagesform, Stress, Belastung usw. mehr oder weniger gut kompensiert werden. Wenn diese kompensatorischen Verspannungen (Verkrampfungen) der Augenbewegungsmuskulatur dauerhaft bestehen bleiben, können dadurch jedoch nicht nur viele Sehprobleme, sondern auch viele Folgebeschwerden ausgelöst werden.

Zu den der ersten Folgebeschwerden einer permanenten Augenmuskelverspannung zählen bei den meisten Betroffenen ein Druckgefühl oder Schmerzen um oder hinter den Augen. Permanente Verspannungen der Augenbewegungsmuskeln können sich jedoch noch viel weiter im Körper auswirken. Aus tausenden Berichten von Betroffenen weiß ich, dass sich besonders bei hohen Sehanforderungen (z.B. bei der Bildschirmarbeit), zuerst die Augenmuskeln verspannen und sich diese Verspannungen dann auf die Hals-, Nacken- und Schultermuskulatur übertragen. Dies ist möglich, weil beide Muskelgruppen anatomisch miteinander verbunden sind. Der Grad dieser Verspannungen in der Hals-, Nacken- und Schultermuskulatur stand dann für die meisten Betroffenen im direkten Zusammenhang mit der Entstehung bzw. dem Ausmaß von Kopfschmerzen, Spannungskopfschmerzen und ggf. Migräne.

Diese kausalen Zusammenhänge kann ich aufgrund meiner beruflichen Arbeit bestätigen. Denn diese anatomisch bedingten Abhängigkeiten „funktionieren“ nicht nur beim Entstehen von Hals-, Nacken-, Schulterverspannungen und Kopfschmerzen, sondern auch beim Beheben dieser Beschwerden. Die so Betroffenen haben mir später nämlich auch berichtet, dass sich ihre Augenmuskeln nach dem Erhalt meiner Prismenbrille vollständig entspannt* haben und somit die Augenschmerzen bzw. das Druckgefühl im Bereich der Augen weg waren. Nach der Entspannung der Augenmuskeln verschwanden die Verspannungen der Hals-, Nacken- und Schultermuskulatur, was wiederum zur Folge hatte, dass auch Spannungskopfschmerzen, Kopfschmerzen und ggf. Migräne nicht mehr auftraten oder deutlich geringer waren als zuvor. Das gleiche traf auch auf alle Folgebeschwerden zu.

* Für die vollständige Entspannung der Augenbewegungsmuskeln ist NICHT die Entspannung des gesamten Augenmuskelungleichgewichts erforderlich. Mit meinen Prismenkorrektionen entspanne ich nur den Anteil der Augenmuskelverspannung, der von den Augenbewegungsmuskeln nicht anstrengungsfrei kompensiert werden kann. Diesen oft nur sehr kleinen Anteil des gesamten Muskelungleichgewichtes in Kombination mit der optimalen binokularen Sehschärfenkorrektion exakt zu korrigieren, ist nach meiner Überzeugung die eigentliche fachliche Herausforderung, wenn man Betroffenen langfristig helfen will.

Wenn Betroffenen jedoch auf Dauer (über Monate, Jahre oder Jahrzehnte) nicht geholfen wird und die Augenbewegungsmuskeln deshalb tagtäglich stark verspannt und verkrampft sind, können sich dadurch auch krankheitsähnliche Symptome entwickeln. Deshalb gehen die meisten Betroffenen nach dem Augenarzt auch zu anderen Fachärzten. Eine ursächliche Krankheit kann jedoch auch dort in den allermeisten Fällen nicht gefunden werden, weil die Ursache der genannten Beschwerden keine Krankheit ist, sondern „nur“ eine permanente Augenmuskelverspannung. Da diese Augenmuskelverspannungen nicht wahrgenommen werden, kann den Betroffenen nicht geholfen werden und die Sehprobleme und Folgebeschwerden bleiben unvermindert bestehen. Ich hatte seit 1995 (dem Beginn meiner beruflichen Selbständigkeit) über 4000 Betroffene, denen es so ergangen ist.

Aber auch wenn eine permanente Augenmuskelverspannung krankheitsähnliche Symptome ausgelösen kann, „wird“ diese Augenmuskelverspannung deshalb nicht selbst zur Krankheit. Die Augenmuskelverspannung (bzw. das ursächliche latente Schielen) ist und bleibt „nur“ der Auslöser der krankheitsähnlichen Symptome. Die Richtigkeit dieser Aussage lässt sich einfach beweisen: wenn nämlich eine solche permanente Augenmuskelverspannung mit einer richtigen Prismenbrille behoben wird, verschwinden nicht nur die Hals-, Nacken-, Schulterverspannungen, sondern auch alle daraus resultierenden Folgebeschwerden und damit auch die krankheitsähnlichen Symptome. Dazu zählen nicht nur Kopfschmerzen und Migräne, sondern auch Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Schwindel, Lichtempfindlichkeit und noch viele weitere Folgebeschwerden.

Diesen Nachweis in Bezug auf die Beseitigung der Sehprobleme und Folgebeschwerden konnte ich bei über 4000 Betroffenen erbringen. Bei diesen 4000 Menschen handelt es sich jedoch nur um einen minimalen Anteil, wenn man von allen so Betroffenen in Deutschland ausgeht. Deshalb möchte ich in einer wissenschaftlichen Studie unter der Kontrolle von Augenärzten und anderen Fachärzten nachweisen, dass ich allen so betroffenen Menschen zu beschwerdefreiem Sehen verhelfen kann.

Im Internet habe ich gelesen, dass auch andere Berufsgruppen an der Erforschung der geschilderten anatomischen Zusammenhänge arbeiten. Folgendes fand ich unter dieser Adresse: http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/254563.html im Internet. Diese Texte habe ich in kursiver Schrift wiedergegeben.

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Schwedische Forscher: Sehprobleme und Verspannungen an Schultern und Nacken sind gekoppelt

Zwischen Nackenschmerzen und Problemen mit dem Sehvermögen gibt es möglicherweise einen Zusammenhang: Lässt die Muskelspannung im Auge nach, beeinflusst dies die Nervenimpulse im Nacken und den Schultern. Das hat ein schwedisch-amerikanisches Neurologenteam herausgefunden. Weitere Studien sollen nun zeigen, ob Augenprobleme Muskelbeschwerden auslösen oder sich umgekehrt Muskelbeschwerden auf die Augen auswirken.

Antwort Peschlow: Die meisten „meiner“ Betroffenen haben vor der Korrektion ihrer binokularen Fehlsichtigkeit versucht, die Verspannungen der Hals-, Nacken- und Schultermuskulatur mit orthopädischen Behandlungen beheben zu lassen. Solche Behandlungen haben jedoch nach übereinstimmenden Angaben aller Betroffenen kaum oder nur für kurze Zeit geholfen. Mit diesen Behandlungen konnte außerdem so gut wie keine Reduzierung der binokularen Sehprobleme und Beschwerden herbeigeführt werden. Daraus wird ersichtlich, dass mit der Entspannung der Augenmuskeln die Hals-, Nacken- und Schultermuskulatur entspannt werden kann, aber umgekehrt ist es nicht möglich.

Schwedische Forscher: Mehr als 60 Millionen Menschen in der EU arbeiten täglich mit dem Computer. Viele klagen über Beeinträchtigungen des Sehvermögens: Sie haben müde, trockene oder gereizte Augen, stechende Schmerzen, leiden vorübergehend unter Kurzsichtigkeit und haben oft auch Kopfschmerzen sowie Nacken- und Schulterverspannungen.

Für die Fokussierung der Linse müssen verschiedene Nerven und Muskelgruppen im Auge und in der Nacken- und Schulterregion zusammenspielen. Die Wissenschaftler um Richter haben nun untersucht, wie die Kopplung dieser Faktoren abläuft. Dazu verwendeten sie die so genannte Positronen-Emissions-Tomographie (PET), bei der eine Kamera mithilfe radioaktiver Substanzen die Hirnaktivität aufzeichnet. Die Versuchspersonen richteten dabei ihre Linse unter verschiedenen optischen Bedingungen auf unterschiedliche Objekte. Wenn der Fokussierungsmuskel des Auges nachließ, wurde gleichzeitig auch derjenige Teil des zerebralen Cortex deaktiviert, der die Muskelbewegungen im Kopf, im Nacken und in der Schulterregion reguliert, stellten die Forscher fest.

Die Neurologen wollen in einer weiteren Studie untersuchen, ob und wie sich die An- und Entspannung der Nacken-, Hals- und Schultermuskeln auf die Augen auswirkt. Umgekehrt soll eine Studie aber auch Aufschluss darüber geben, ob und wie Augenprobleme Muskelschmerzen im Nacken und in den Schultern auslösen oder verstärken können.

Antwort Peschlow: Für das Entstehen von augenbedingten Kopfschmerzen und Migräne habe ich folgende Erklärungen:

  1. Die dauerhaften Verspannungen der Augenbewegungsmuskeln übertragen sich auf die Hals-, Nacken- und Schultermuskulatur, da diese Muskelgruppen bei jedem Menschen anatomisch miteinander verbunden sind. Wenn die Verspannungen der Hals-, Nacken- und Schultermuskeln zu stark sind, können dadurch die in diesem Bereich liegenden Venen und Arterien so stark beeinträchtigt bzw. abgedrückt werden, dass die Blutversorgung zum Gehirn eingeschränkt wird. Eine so bewirkte Reduzierung der Blut- bzw. Sauerstoffversorgung des Gehirns kann dann die Ursache für Kopfschmerzen, Migräne und viele weitere Folgebeschwerden sein.
     
  2. Solche Beeinträchtigungen der Blutzufuhr zum Gehirn können möglicherweise durch eine ständige Schräghaltung des Kopfes verstärkt werden. Eine permanente Schräghaltung des Kopfes ist typisch für viele Menschen mit einer Beschwerden auslösenden Heterophorie. In diesen Fällen handelt es sich um vertikale Abweichungen der Augen von der Parallelstellung, die mit einer Schräghaltung des Kopfes besser kompensiert werden können.
     
  3. Bei Spannungskopfschmerzen übertragen sich die augenbedingten Verspannungen der Hals-, Nacken- und Schultermuskulatur direkt auf die am Kopf befindlichen Muskeln und lösen so die Spannungskopfschmerzen aus.

Ich weiß, dass dies Hypothesen sind, aber alle Betroffenen mit einer Beschwerden auslösenden Heterophorie haben immer wieder darauf hingewiesen, dass ihre Kopfschmerzen, Spannungskopfschmerzen bzw. Migräne vom verspannten Nacken ausgingen.

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Die Durchführung einer wissenschaftlichen Studie:

An der Studie sollen Probanden aller Altersklassen teilnehmen, die diese Kriterien erfüllen:

  1. Es sind einige oder alle, der für eine Heterophorie typischen Sehprobleme und Folgebeschwerden vorhanden. Besonders oft klagen Betroffene über die nachfolgend genannten Beschwerden:

    • Schnelles Ermüden der Augen, besonders bei konzentrierter Seharbeit
    • Das Sehen strengt an.
    • Augenbrennen, Augentränen, Augendruck, Augenschmerzen...
    • Lichtempfindlichkeit.
    • Defizite bei der Sehschärfe oder beim räumlichen Sehen.
    • Fixationsprobleme beim Blickwechsel Ferne / Nähe und umgekehrt.
    • Schwindel (besonders bei Blickbewegungen), Übelkeit, Bauch- und Magenschmerzen.








  2. Die Probanden haben erhebliche Verspannungen der Hals-, Nacken-, Schultermuskulatur.
     
  3. Die Betroffenen haben häufig Kopfschmerzen, Spannungskopfschmerzen oder Migräne. Alle Betroffenen waren wegen dieser Beschwerden bei Augenärzten bzw. in einer Universitätsklinik für Augenheilkunde. Dort konnten die Sehprobleme und Beschwerden nicht behoben werden.
     
  4. Viele dieser Betroffenen waren wegen ihrer Sehprobleme und Beschwerden jedoch nicht nur bei Augenärzten, sondern auch bei Augenoptikern. Hierbei handelte es sich überwiegend um Augenoptiker, die sich auf die MKH / Mess- und Korrektionsmethodik von Hans-Joachim Haase spezialisiert hatten. Mit dieser Korrektionsmethodik bzw. mit den so ausgemessenen Prismenbrillen konnte jedoch auch keinem dieser Betroffenen zu beschwerdefreiem Sehen verholfen werden. Nachdem die jeweiligen Sehprobleme und Beschwerden also weder von Augenärzten noch von spezialisierten Augenoptikern behoben werden konnten, kamen diese Menschen dann zu mir, weil ich für beschwerdefreies Sehen garantiere. Auch dieses Kriterium sollte von möglichst vielen Probanden erfüllt werden.

Aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit weiß ich, dass es sich hierbei nicht um Einzelfälle handelt, denn es sind schon über 4000 Menschen zu mir gekommen, denen es so ergangen ist. Bei so ausgewählten Probanden werde ich prüfen, ob ein latentes Schielen bzw. eine resultierende Heterophorie vorhanden ist. Wenn dies der Fall ist, werde ich die Heterophorie korrigieren und die Probanden anschließend kostenlos mit den erforderlichen Prismenbrillen versorgen. Bei diesen Probanden (z.B. 50 Teilnehmer) soll dann von Augenärzten und Fachärzten geprüft werden, ob ich die jeweils vorhandenen Sehprobleme und Beschwerden nach den genannten Prüfkriterien vollständig beheben konnte. Hier können von den prüfenden Ärzten gerne noch weitere, für mich erschwerende Prüfkriterien ergänzt werden. Als Studiendauer empfehle ich hierfür einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren.

Im Verlauf der Studie sollten Fachärzte dann auch meine Aussagen über die anatomischen Zusammenhänge (aus der Augenmuskelverspannung resultiert die Nackenverspannung und daraus Kopfschmerzen / Migräne) prüfen und ggf. bestätigen. Im weiteren Verlauf der Studie können dann auch diese Fragen von Fachärzten beantwortet werden:

  1. Welche Sehprobleme, Beschwerden bzw. krankheitsähnliche Symptome konnten behoben werden?
  2. Wie hoch ist die Quote für den Korrektionserfolg?
  3. Wie hoch sind die erforderlichen Prismen?
  4. Gibt es Nachteile, Risiken oder Nebenwirkungen für Betroffene?
  5. Weitere Punkte können ergänzt werden.

Für meine Prismenbrillen möchte ich folgende Leistungsmerkmale ankündigen:

  1. Die jeweils vorhandenen Sehprobleme und Folgebeschwerden der Probanden werden sofort und auf Dauer (2-3 Jahre) behoben.
  2. Die Quote für den Korrektionserfolg wird bei nahe 100 Prozent liegen.
  3. Es wird immer mit der minimalen Prismenkorrektion gearbeitet. In diesem Punkt bin ich mit Augenärzten und Orthoptistinnen völlig einig. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrungen weiß ich, dass das Gesamtprisma bei 80 Prozent aller Probanden unter 1,50 Prismendioptrien liegen wird.
  4. Keine Erhöhungen der Prismenwerte.
  5. Bei Probanden mit niedrigen Anfangsvisus: Anstieg des Visus und eine daraus resultierende Verbesserung des räumlichen Sehens. Beides wird eine Reduzierung der Prismenwerte aufgrund einer verbesserten Fusion zur Folge haben.
  6. Absoluter Ausschluss von Augenmuskeloperationen bei Betroffenen mit einer Heterophorie.
  7. Stabilität der gesamten Brillenkorrektion über einen Zeitraum von 2 bis 3 Jahren oder länger.

Die Studie soll im Aufbau und im Ablauf so konzipiert und dokumentiert sein, dass die Ergebnisse für Ärzte aller Berufsgruppen und alle anderen Interessierten eindeutig nachprüfbar sind. Die Ergebnisse der Studie sollen veröffentlicht werden. Wenn alle Kriterien der Studie exakt formuliert werden, könnten sich später auch andere Fachleute unter den gleichen Bedingungen an der Quote für den Korrektionserfolg messen lassen. Idealerweise sollte eine solche Studie an einer Universitätsklinik durchgeführt werden, an der möglichst viele Beschwerdebilder von den dafür erforderlichen Fachärzten erfasst und abgeklärt werden können.

Das Urteil der Probanden sollte in dieser Studie ebenfalls Berücksichtigung finden. Die Probanden können hierzu diese Prüfkriterien nutzen:

  1. Sehen Sie mit der Prismenbrille schärfer als zuvor?
  2. Können Sie besser räumlich sehen als zuvor?
  3. Sind Ihre Sehprobleme und Anstrengungsbeschwerden vollständig behoben oder wesentlich geringer als zuvor?
  4. Sind alle Verbesserungen dauerhaft und die Prismenwerte konstant?
  5. Haben Sie keine sonstigen Beanstandungen?
  6. Auch hier können noch weitere, für mich erschwerende Kriterien ergänzt werden.

Wenn meine Prismenbrille stimmt, werden die Probanden alle Prüfkriterien jederzeit mit ja beantworten können. Im Vorfeld einer Studie werde ich (falls gewünscht) bereit sein, einige Probanden kostenlos mit den erforderlichen Prismenbrillen zu versorgen, um vorab zu zeigen, was mit einer Prismenbrille bewirkt werden kann.

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Augenärzte und Orthoptistinnen haben bei der Behandlung von Patienten, die wegen einer Verspannung der Augenbewegungsmuskeln (Heterophorie) Beschwerden haben, eine grundsätzlich andere Vorgehensweise.

  1. Augenärzte und Orthoptistinnen empfehlen bei diesen Beschwerden eine optimale Korrektion der Sehschärfe (möglichst ohne Prismen) und dafür Sehschulübungen, um dadurch die Fusionskraft der Augen zu stärken.
  2. Augenärzte und Orthoptistinnen vertreten zudem die Auffassung, dass Prismen nur in sehr wenigen Fällen erforderlich sind, wie z.B. zur Vermeidung von Doppelbildern.

Zu 1.) Auch ich weise auf meinen Internetseiten schon seit vielen Jahren darauf hin, dass immer zuerst versucht werden muss, die Beschwerden möglichst ohne Prismen mit einer optimalen Korrektion der Sehschärfe zu beheben. Das kann in etlichen Fällen gelingen, aber bei der Mehrzahl der Betroffenen reicht die optimale Sehschärfenkorrektion nicht aus, um die genannten Sehprobleme und Beschwerden zu beheben. Auch mit Fusionsschulungen können diese Beschwerden nur selten behoben werden. Dies möchte ich anschließend erklären.

Aufgrund meiner langjährigen Spezialisierung auf die Korrektion von binokularen Fehlsichtigkeiten weiß ich, dass die daraus resultierenden Beschwerden meistens durch kleine vertikale Muskelungleichgewichte der Augen ausgelöst werden. Bei einem vertikalen Ungleichgewicht weichen die Augen meistens nur minimal in der vertikalen Richtung von der Parallelstellung ab. Das heißt, ein Auge ist gegenüber dem anderen Auge etwas nach oben oder nach unten gerichtet. Da vertikale Abweichungen der Augen prinzipiell nur sehr schwer oder gar nicht von den Augenbewegungsmuskeln ausgeglichen werden können, entstehen dadurch die meisten Sehprobleme und Folgebeschwerden. Diese Beschwerden entstehen, weil kein Mensch kann sein rechtes Auge etwas nach unten und sein linkes Auge etwas nach oben (oder umgekehrt) bewegen, um erst dann mit beiden Netzhautmitten gleichzeitig zu sehen. Bei hohen Sehanforderungen bzw. bei viel Seharbeit ist es jedoch erforderlich, dass der Betroffene anstrengungsfrei mit beiden Netzhautmitten gleichzeitig sehen kann.

Das vertikale „Geradestellen“ der Augen kann nicht erlernt werden, auch nicht in einer Sehschule. Aus diesem Grund können die Sehprobleme und resultierenden Beschwerden nicht mit Fusionsschulungen behoben werden. Vertikale Abweichungen der Augen von der Parallelstellung müssen prismatisch korrigiert werden, wenn diese nicht mehr kompensiert werden können. Die hierfür erforderlichen Prismenwerte sind fast immer gering und liegen zwischen 0,25 und 2,00 Prismendioptrien.

Zu 2.) Augenärzte und Orthoptistinnen halten Prismen nur in wenigen Fällen, wie z.B. zur Vermeidung von Doppelbildern für erforderlich. Doppelbilder entstehen jedoch nur bei großen Muskelungleichgewichten. Ein so großes Augenmuskelungleichgewicht haben nur wenige Menschen. Wenn man das Anwendungsspektrum von Prismenbrillen auf solche Fälle beschränkt, sind Prismenbrillen tatsächlich nur in wenigen Fällen erforderlich.

Natürlich muss Menschen bei Diplopie mit einer Prismenbrille geholfen werden - aber eben nicht nur diesen, sondern auch der großen Mehrzahl der Betroffenen, deren Sehprobleme und Beschwerden durch ein kleines, meistens vertikales Augenmuskelungleichgewicht ausgelöst werden. Diese Menschen werden jedoch vom Augenarzt fast immer mit der Diagnose entlassen, dass die Augen gesund sind und die Beschwerden nicht von den Augen ausgelöst werden. Hierzu möchte ich anmerken, dass die Augen dieser Betroffenen tatsächlich gesund sind, aber auch gesunde Augen können viele Sehprobleme und Beschwerden auslösen.

In diesem Zusammenhang möchte ich auf eine wichtige Leitlinie des Berufsverbandes der Augenärzte zur Korrektion von Heterophorien aufmerksam machen. Im Punkt f.) empfiehlt Herr Prof. Dr. Dr. B. Lachenmayr Augenärzten, Patienten nach der Refraktion (Brillenglasbestimmung) auf Heterophorie zu überprüfen.

Am Anfang der Leitlinie wird jedoch darauf hingewiesen, dass diese Empfehlungen in vielen Fällen nicht dem Leistungsniveau der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland entsprechen. Die Empfehlungen von Prof. Dr. Dr. Lachenmayr können Sie anschließend nachlesen. 

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Empfehlung zur optischen Korrektur von Refraktionsfehlern: Brille
Prof. Dr. Dr. B. Lachenmayr

f) Binokular-Status:

Am Ende von Fern- und Nahrefraktion sollte eine Überprüfung der Heterophorie erfolgen.

Antwort Peschlow: dieser wichtigen Aussage möchte ich uneingeschränkt zustimmen.

Prof. Lachenmayr: Dies kann entweder mit dem alternierenden Covertest geschehen, es können aber auch einfache projizierte Tests benutzt werden, wie z.B. der Schober-Test (sehr schnell und einfach). Nur bei eindeutigen Hinweisen auf eine symptomatische Heterophorie mit asthenopischen Beschwerden ist es zusätzlich sinnvoll, die Fusionsbreite in der horizontalen und in der vertikalen Richtung für die Ferne und für die Nähe zu ermitteln, um die vorhandenen Reserven abzuschätzen. Vor allem muss bei der Nahbrillenverordnung eine häufig zu beobachtende (normale) Nahexophorie berücksichtigt werden.

Die Korrektur von Phorien mit prismatischen Gläsern sollte nur dann erfolgen, wenn sicher ist, dass die Heterophorie der entscheidende kausale Faktor für die asthenopischen Beschwerden des Patienten ist und dass durch die Korrektur der Heterophorie mittels prismatischer Gläser eine Verbesserung der Situation zu erzielen ist.

Antwort Peschlow: dem zweiten Absatz kann ich ebenfalls uneingeschränkt zustimmen.

Prof. Lachenmayr: Dies kann in der Regel nur durch einen ausgiebigen Prismentrageversuch, eventuell auch mit Press-On-Folien geklärt werden. Aufschluss bringt oftmals eine diagnostische Okklusion
(Marlow-Verband) oder der „Lesetest“ (siehe unten). Die Verordnung von prismatischen Korrekturen ohne Vorliegen von asthenopischen Beschwerden oder anderen Störungen des Binokularsehens sollte nicht erfolgen, da dies nicht notwendig ist: Viele Heterophorien ohne asthenopische Beschwerden entsprechen einem physiologischen Zustand.

Antwort Peschlow: wenn die Ursache der Sehprobleme und Beschwerden noch nicht geklärt ist, empfehle ich Betroffenen ebenfalls einen dem Marlow-Verband ähnlichen Abdecktest. Wenn sich nach einem solchen Test herausgestellt hat, dass der Betroffene beim Abdecken eines Auges beschwerdefrei ist, hat sich zweifelsfrei erwiesen, dass die Beschwerden durch eine Heterophorie ausgelöst werden. Eine solche Heterophorie soll laut Prof. Dr. Dr. B. Lachenmayr mit Prismengläsern korrigiert werden.

Bis jetzt sind jedoch über 4000 Betroffene zu mir gekommen, bei denen die Beschwerden auslösenden Heterophorien von Augenärzten nicht erkannt worden sind. Diese Heterophorien hätten mit den von Prof. Lachenmayr empfohlenen Tests zweifelsfrei erkannt werden können. Da dies nicht der Fall war, erhielten alle Betroffenen von ihren Augenärzten die Diagnose, dass die Beschwerden nicht von den Augen ausgelöst werden. Die mögliche Beschwerdeursache Heterophorie wurde dabei gar nicht angesprochen - denn den meisten so Betroffenen war es völlig unbekannt, dass es eine solche binokulare Fehlsichtigkeit überhaupt gibt.

Die augenärztliche Diagnose, dass die Beschwerden nicht von den Augen ausgelöst werden, hatte bei den meisten der 4000 Betroffenen eine lange und ergebnislose Facharzt-Odyssee zur Folge. Trotz zahlreicher Untersuchungen konnte bei keinem Betroffenen eine Ursache als Auslöser der Beschwerden gefunden werden. Deshalb blieben die Sehprobleme und Beschwerden oft über viele Jahre ungelöst bestehen. Die Ursache der Beschwerden war in allen Fällen eine zuvor nicht erkannte Heterophorie.

Frau Dr. Debby Feinberg ist eine Optometristin aus den USA, die sich ebenfalls auf die Korrektion von Heterophorien spezialisiert hat. Auch sie weist auf ihrer Homepage vehement darauf hin, dass die meisten Sehprobleme und Beschwerden durch vertikale Heterophorien (VH) ausgelöst werden. Die von Frau Dr. Feinberg beschriebenen Beschwerdebilder stimmen dabei weitgehend mit den von mir genannten Beschwerden überein.

Nach dem Ausschluss von Krankheiten sehe ich bei der Korrektion von Heterophorien aber auch noch weitere gemeinsame Ansatzpunkte mit Augenärzten. Denn im Pressearchiv des Berufsverbandes der Augenärzte (BVA) 2008 ist unter dieser Adresse http://cms.augeninfo.de/index.php?id=266 folgendes nachzulesen:

BVA: Kopfschmerz geht oft vom Auge aus. Düsseldorf 2.7.2008 – Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Beeinträchtigungen der Gesundheit, und oft ist es schwer, ihre Ursache aufzudecken. In seltenen Fällen kann der Schmerz ein Hinweis auf eine ernsthafte Augenerkrankung sein, häufiger geht eine zu starke oder einseitige Beanspruchung der Augen mit Kopfschmerzen einher.

Augenbedingte Kopfschmerzen entstehen bei Asthenopien. Typisch für Asthenopien ist, dass die Betroffenen morgens beim Aufwachen völlig beschwerdefrei sind. Erst nach zunehmender Beanspruchung der Augen treten im Laufe des Tages dumpfe Schmerzen hinter den Augen sowie in der Stirn- und Schläfengegend auf. Manchmal kommen sogar Schwindel, Übelkeit und Erbrechen hinzu.

Antwort Peschlow: Nach dem Aufwachen müssen sich die Augenbewegungsmuskeln des Betroffenen aufgrund des nicht korrigierten Muskelungleichgewichts jeden Morgen neu verspannen (verkrampfen), um so das Muskelungleichgewicht durch Fusion zu kompensieren. Bei geschlossenen Augen entfallen diese Fusionsanstrengungen und damit auch die Beschwerden. Die morgendliche Beschwerdefreiheit ist der Beweis dafür, dass die Beschwerden erst im Verlauf des Tages durch Defizite im binokularen Sehen (Asthenopie) ausgelöst werden.

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BVA: Nicht oder unzureichend korrigierte Brechungsfehler des Auges und muskuläre Asthenopien

Unkorrigierte bzw. nicht ausreichend korrigierte Fehlsichtigkeiten oder fehlerhafte Korrektionen können zu einer Verkrampfung der inneren Augenmuskeln führen. Die Beschwerden sind durch einen optimalen Ausgleich der Fehlsichtigkeit zu beheben.

Antwort Peschlow: uneingeschränkt ja.

BVA: Gestörtes Augenmuskelgleichgewicht (Heterophorien) kann Doppelbilder hervorrufen. Um Doppeltsehen zu vermeiden, werden einzelne äußere Augenmuskeln übermäßig beansprucht. Typisch für die „muskuläre Asthenopie“: Die Beschwerden verschwinden, wenn ein Auge vorübergehend ausgeschaltet wird, indem man es z.B. mit einer Mattglasfolie verdeckt.

Antwort Peschlow: hierbei handelt es sich um denselben Sachverhalt wie nach dem morgendlichen Aufwachen. Wenn das binokulare Sehen unterbrochen wird, verschwinden auch die Beschwerden. Jedoch muss ich auch an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass Ungleichgewichte der Augenbewegungsmuskeln nicht nur dann Beschwerden auslösen, wenn diese so groß sind, dass sie Doppelbilder auslösen. Die meisten Beschwerden entstehen durch kleine vertikale Heterophorien.

BVA: Bei muskulären Asthenopien kann in einigen Fällen die Korrektion durch Prismengläser hilfreich sein.

Antwort Peschlow: Wenn die muskuläre Asthenopie nicht mit der optimalen Sehschärfenkorrektion behoben werden kann, sind Prismengläser in allen Fällen hilfreich und deshalb erforderlich.

BVA: Da es sich dabei um einen Eingriff in das Augenmuskelgleichgewicht handelt, also um ein therapeutisches Verfahren, das bei unsachgemäßer Anwendung durchaus schwerwiegende Nebenwirkungen haben kann, ist die Versorgung eines Patienten mit Prismengläsern ausschließlich dem Augenarzt vorbehalten.

Antwort Peschlow: Durch das Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt/Main vom 27.09.2006 (4 U 19/06) wurde bestätigt, dass Augenoptiker das Recht haben, Prismengläser auszumessen.

BVA: Laut einer Umfrage bei deutschen Augenärzten kommen pro Woche im Durchschnitt 12,9 Patienten ausschließlich oder vorwiegend wegen Kopfschmerzen zum Augenarzt – hochgerechnet auf alle Augenärzte in Deutschland sind das 2,5 Millionen Kopfschmerzpatienten pro Jahr. Einer Befragung in Frankreich zufolge gehen von den Patienten mit täglichen Kopfschmerzen 19 Prozent zum Augenarzt, 13 Prozent zum Neurologen, 11 Prozent zum Gynäkologen, 9 Prozent zum HNO-Arzt.

Antwort Peschlow: Diese Umfragen zeigen deutlich, dass die meisten Betroffenen wegen ihrer Kopfschmerzen und Beschwerden zunächst zum Augenarzt gehen, weil sie den Ursprung ihrer Beschwerden im Bereich der Augen vermuten.

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Fachliche Fehler bei der Korrektion von binokularen Fehlsichtigkeiten:

Augenärzte und Orthoptistinnen haben große Vorbehalte gegenüber Prismenbrillen, die nach der Mess- und Korrektionsmethodik nach H. - J. Haase / MKH ausgemessen wurden. Es wird auf folgenden Risiken hingewiesen:

  1. Die Prismenbrille ist nicht erforderlich, weil sie wirkungslos ist oder die Beschwerden verstärkt.
  2. Die Prismenwerte steigen zu oft an, was zu einer unnötigen Augenmuskeloperation führen könnte.

Diese Vorbehalte halte ich für berechtigt, aber diese Kritik darf nicht verallgemeinert und auf alle Prismenkorrektionen von Augenoptikern bezogen werden. Für meine Prismenkorrektionen kann ich beide Vorbehalte zu 100 Prozent ausschließen.

Zu 1.) Ich korrigiere eine binokulare Fehlsichtigkeit nur dann mit Prismen, wenn die Beschwerden anders nicht behoben werden können. Jeder, der dann eine Prismenbrille von mir erhält, bekommt für den Nutzen und die Wirkung dieser Prismenbrille eine dreijährige Garantie. Kein Mensch wird eine Prismenbrille behalten, wenn diese ihm nicht wirklich hilft. Dies gilt umso mehr, da Prismenbrillen im Schnitt 120 bis 160 Euro teurer sind, als Brillen, die nur die Sehschärfe korrigieren.

Zu 2.) Da ich immer nur den Anteil des Augenmuskelungleichgewichtes mit Prismen ausgleiche, der vom Augenpaar selbst nicht (mehr) ausgeglichen werden kann, behalten die Augenmuskeln ihre volle Kompensationsfähigkeit. Aus diesem Grund steigen die Prismenwerte bei meinen Prismenbrillen nicht an, sondern gehen mittelfristig sogar oft zurück. Eine Reduzierung der Prismenwerte wird möglich, wenn die Augen durch das Tragen der Prismenbrille an Sehschärfe (Visus) gewonnen haben und die Augenbewegungsmuskeln dadurch eine höhere Fusionskraft erlangt haben. Mit dieser Vorgehensweise hatte ich in den letzten 10 Jahren keinen Betroffenen mehr, bei dem eine Augenmuskeloperation erforderlich wurde.
 
Zum Vorbehalt der ansteigende Prismenwerte möchte ich noch folgendes ergänzen: aufgrund meiner Garantie für beschwerdefreies Sehen kommen sehr viele Menschen mit großen Sehproblemen und entsprechend großen Folgebeschwerden aus ganz Deutschland zu mir. Trotzdem liegt bei meinen Prismenbrillen auch bei diesen Betroffenen das Gesamtprisma in 90 Prozent aller Fälle unter 3,00 Prismendioptrien. In über 50 Prozent aller Fälle liegt das Gesamtprisma unter 1,00 Prismendioptrien. Hierzu möchte ich für den fachlichen Laien anmerken, dass es sich hierbei um sehr niedrige Prismenwerte handelt. Bei hohen Prismenkorrektionen liegt das Gesamtprisma zwischen 20 und 35 Prismendioptrien.
 

Warum ist die Versorgungslücke für Betroffene so groß?

Aufgrund meiner beruflichen Spezialisierung weiß ich, dass es für Menschen mit einer Heterophorie eine sehr große Versorgungslücke gibt. Diese Versorgungslücke wird noch größer, weil die Anforderungen an das Sehen (durch Bildschirmarbeit etc.) zunehmen werden.

Wegen dieser Versorgungslücke und meinen Internetseiten reisen viele Betroffene aus ganz Deutschland zu uns an. Diese Menschen haben natürlich zuvor alles versucht, um vor Ort Hilfe zu finden. Fast alle sind deshalb über einen langen Zeitraum von Arzt zu Arzt gelaufen. (Augenarzt, Sehschule, viele weitere Fachärzte, Universitätskliniken) Bei diesen Ärzten sind dann wegen der Beschwerden viele Untersuchungen durchgeführt worden, nicht selten auch ein MRT. Kein Arzt konnte diesen Betroffenen helfen, weil die Ursache der Beschwerden keine Krankheit, sondern eine permanente Augenmuskelverspannung war.

Die vergebliche Suche nach der Ursache der Beschwerden war für viele Menschen eine zusätzliche, nicht selten auch psychische Belastung. Manche Betroffene erhielten deshalb die Diagnose, dass die Beschwerden eine psychosomatische Ursache haben. Das war aber nicht der Fall, denn nach der Korrektion der Heterophorie entfielen sowohl die Beschwerden als auch die psychischen Probleme. Ich halte es daher für wichtig, die Probanden ggf. auch in Hinsicht auf ihre psychische Verfassung und Entwicklung in einer Studie zu beobachten.

Viele Facharzt-Odysseen könnten verkürzt werden, wenn so Betroffene früher auf das Vorliegen einer binokularen Fehlsichtigkeit überprüft werden und dann ggf. mit „einfachen Mitteln“ (= richtige Prismenbrille) versorgt würden. Da eine richtige Prismenbrille außer dem höheren Preis keine Nachteile oder Nebenwirkungen* für den Betroffenen hat, ließen sich so erhebliche Kosten im Gesundheitssystem einsparen. Wenn Sie als Verantwortlicher im Gesundheitssystem hier ebenfalls ein großes Einsparpotential sehen, möchte ich Sie aus diesem Grund bitten, an der Studie teilzunehmen! (* auch diesen Punkt möchte ich innerhalb der Studie nachweisen)

Wie groß die Lücke im System für die Betroffenen ist, wird auch aus einem anderen Grund sehr deutlich. Fast alle der über 4000 Menschen, die wegen dieser typischen Beschwerden bei einem oder mehreren Augenärzten  waren, wussten gar nicht, dass es binokulare Fehlsichtigkeiten (Heterophorien) gibt, bzw. dass eine Augenmuskelverspannung derartige Beschwerden auslösen kann. Als ich so Betroffenen erklärte, dass eine permanente Verspannung der Augenbewegungsmuskeln die Ursache der Beschwerden war, reagierten alle mit größtem Erstaunen und Unverständnis. Kein Betroffener konnte verstehen, warum diese Ursache zuvor von keinem Augenarzt bzw. anderen Facharzt erkannt worden ist.

Wenn Sie als Augenarzt, Facharzt oder als Mitarbeiter im Gesundheitswesen mit Menschen zu tun haben, bei denen die genannten Beschwerden bis jetzt nicht behoben werden konnten, möchte ich Sie bitten, die Durchführung der Studie als Prüfer oder als Beobachter zu unterstützen. Ich möchte im Interesse der Betroffenen außerdem darum bitten, sich nicht durch berufspolitische Vorbehalte von der Durchführung bzw. Teilnahme an einer solchen Studie abhalten zu lassen. In Deutschland gibt es noch keine wissenschaftliche Studie, in der die Wirkung von Prismenbrillen in Bezug auf so viele Beschwerdebilder geprüft wurde. Deshalb sind viele Betroffene verunsichert, weil sie nicht einschätzen können, was für sie richtig oder falsch ist.

Wenn Sie als Augenarzt, Orthoptistin, Augenoptiker/Optometrist überzeugt sind, Heterophorien besser korrigieren zu können als ich, und sich ebenfalls an der Quote für den Korrektionserfolg beurteilen lassen wollen, möchte ich auch Sie zur Teilnahme an dieser Studie auffordern. Dann können sich alle Interessierten nicht nur an meiner, sondern auch an den anderen Erfolgsquoten orientieren.

Zum Abschluss möchte ich noch auf eine, meiner Überzeugung nach grundsätzliche Fehleinschätzung bei der Entstehung von Kopfschmerzen durch Bildschirmarbeit hinweisen. Im GEO Sonderheft 26 ist dazu im Kapitel „Logik des Schmerzes“ auf Seite 24 folgendes nachzulesen:

Die am häufigsten verbreitete Art von Kopfschmerz ist der Spannungskopfschmerz; er rührt zumeist vom modernen Arbeitsalltag her. Durch das lange Sitzen vor dem Computer, oft in gekrümmter Haltung, verspannen sich Kopf-, Schulter- und Nackenmuskeln. Auch Stress und Konflikte können zu Verspannungen führen. Dabei registrieren Sensoren die erhöhte Spannung der Muskeln als Schmerzsignal.

Sie senden diese Botschaft ans Hirn, das den Muskelstress darauf hin sogar noch steigert: als Vorbereitung auf eine Verteidigungsreaktion – denn der Schmerz ist ja eine Warnung, ein Alarm, der unseren Körper vor Schaden schützen soll. Die Blutzufuhr nimmt ab, und das Gehirn setzt noch weitere Schmerz erzeugende Stoffe frei – ein Mechanismus, der dazu dient den verletzten Bereich ruhig zu stellen. Und der den Menschen dazu zwingt, Hals und Kopf vor lauter Schmerz kaum noch zu bewegen.

Hierzu möchte ich folgendes sagen: die Verspannungen der Hals-, Nacken- und Schultermuskeln werden bei diesen Menschen in erster Linie durch die permanent verspannten Augenbewegungsmuskeln verursacht. Langes, krummes Sitzen kann diese Verspannungen verstärken, ist aber nach übereinstimmenden Berichten von 4000 Betroffenen keinesfalls der Hauptauslöser dieser Verspannungen und damit auch nicht der Auslöser der Kopfschmerzen. Wenn es anders wäre, müssten ja alle Menschen durch langes, krummes Sitzen Kopfschmerzen bekommen. Das ist aber nicht der Fall. Diese Kopfschmerzen sind augenbedingt, denn sie entstehen nur bei konzentrierter Seharbeit, wie eben z.B. bei der Bildschirmarbeit. Deshalb ist die permanente Be- bzw. Überlastung der Augenmuskeln die Ursache der Kopfschmerzen und der Beschwerden. Ein weiterer Hinweis auf die Richtigkeit dieser Aussage ist, dass die Mehrzahl aller Menschen auch bei langer Bildschirmarbeit (und krummen Sitzen) keine Kopfschmerzen bekommt. Diese Menschen haben entweder kein Augenmuskelungleichgewicht oder können es beschwerdefrei kompensieren.

Nur bei den Menschen, die ein latentes Schielen haben, dies aber nicht anstrengungsfrei kompensieren können, übertragen sich die permanenten Verspannungen der Augenmuskeln auf die der Hals-, Nacken- und Schultermuskeln, was dann zu Kopfschmerzen, Migräne und vielen weiteren Folgebeschwerden führen kann. Hierbei handelt es sich schon allein in Deutschland um Millionen Betroffene.

Diese hohe Zahl von Betroffenen errechnet sich folgendermaßen: nach langjährigen Angaben von Augenärzten haben etwa 75 Prozent aller Menschen ein latentes Schielen / Heterophorie. Bei circa 10 Prozent der Betroffenen führt die Heterophorie zu Sehproblemen und Beschwerden. Wenn man diese Zahlen auf ganz Deutschland hochrechnet, ergeben sich daraus ca. 6 Millionen Betroffene. Da die Sehanforderungen z.B. durch Bildschirmarbeit in den letzten Jahren erheblich gestiegen sind, werden eher noch mehr Menschen wegen einer Winkelfehlsichtigkeit / Heterophorie Beschwerden haben.

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Anhang: Leistungskontrolle meiner Prismenbrillen durch die IVBS (früher: IVBV)

Wie zuvor erläutert, möchte ich in einer wissenschaftlichen Studie den Nachweis erbringen, dass ich allen Menschen mit einer Heterophorie bzw. Winkelfehlsichtigkeit zu beschwerdefreiem Sehen verhelfen kann. Binokulare Fehlsichtigkeiten werden in Deutschland meistens mit der Mess- und Korrektionsmethodik nach Hans-Joachim Haase (MKH) korrigiert. Die MKH ist jedoch umstritten, weil das Risiko besteht, dass so ausgemessene Prismenbrillen wirkungslos oder unverträglich sind. Außerdem wird kritisiert, dass die Prismenwerte zu oft ansteigen.

Die Interessenvertretung der MKH ist die Internationale Vereinigung für binokulares Sehen (IVBS). Da ich Mitglied der IVBS bin, wollte ich den Verantwortlichen der IVBS schon in den Jahren 2003 und 2005 den praktischen Nachweis erbringen, dass ich die drei zuvor genannten Risiken bei meinen Prismenkorrektionen vollständig ausschließen kann. Diesen Nachweis wollte ich bei Betroffenen erbringen, deren Prismenbrillen wirkungslos oder unverträglich waren, obwohl diese von anerkannten Spezialisten der MKH ausgemessen worden sind. Mein Ziel war es damals, die MKH mit meinem Erfahrungswissen und auf der Basis von nachprüfbaren Ergebnissen weiter zu entwickeln. Nachfolgend können Sie mein Schreiben vom 11.10.2003 an die IVBS nachlesen. (Da die IVBV damals noch nicht IVBS hieß, habe die alte Bezeichnung IVBV in den folgenden Texten beibehalten, Angaben aus dem persönlichen Bereich habe ich weggelassen)
 

Sehr geehrte Mitglieder des Vorstandes der IVBV,

hiermit möchte ich Ihnen einen Vorschlag unterbreiten, der ernst gemeint ist, auch wenn er auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen mag. Ich möchte zehn Betroffene mit kostenlosen Prismenbrillen versorgen, bei denen zuvor die Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit abgebrochen werden musste, obwohl die jeweiligen Sehprobleme ungelöst sind und die Beschwerden weiter bestehen.

Durch meine Internetseiten und besonders durch meine Garantie und das Rückgaberecht sind in den letzten Jahren viele Menschen zu mir gekommen, bei denen die Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit nicht geholfen hat oder abgebrochen werden musste. Der Leidensdruck war bei diesen Betroffenen oft höher, als vor der ersten Prismenkorrektion. Manche hatten zuvor bis zu zwanzig Prismenbrillen erhalten, die von Spezialisten der MKH ausgemessen worden sind, die nicht oder nur teilweise geholfen haben.

Nachdem ich so Betroffenen zu beschwerdefreiem Sehen verhelfen konnte, war das Unverständnis bei diesen Menschen immer sehr groß, dass es nicht möglich sein soll, dass Fachleute innerhalb der IVBV in solchen Fällen zusammenarbeiten oder sich fachlich unterstützen. Daher stellt sich für mich die Frage, ob diese Menschen weiterhin über das Internet zu mir kommen müssen, oder ob es einen direkten Weg (nämlich über die IVBV) geben könnte. Deshalb möchte ich der IVBV vorschlagen, zehn solche von der IVBV ausgesuchten Betroffenen (bei denen die Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit wegen Unverträglichkeit oder Wirkungslosigkeit der Prismenbrille abgebrochen werden musste) mit kostenlosen Prismenbrillen zu versorgen. Die Erfolgskontrolle meiner Prismenbrillen soll dann von den Betroffenen selbst und von anerkannten Vertretern der IVBV erfolgen.

Auch wenn Sie Zweifel daran haben, dass ich diesen Betroffenen zu beschwerdefreiem Sehen verhelfen kann, bitte ich den wissenschaftlichen Beirat der IVBV auf meinen Vorschlag einzugehen. Offen gebliebene Fragen ließen sich in persönlichen Gesprächen oder telefonisch am besten klären. Fragen Sie bitte auch Herrn Dr. Goersch. Er kennt mich schon lange und kann mich und meinen Vorschlag vielleicht am besten einschätzen.

Nachdem die Probanden in Bezug auf die Lösung der jeweiligen Sehprobleme und Beschwerden von Fachleuten der IVBV geprüft worden sind, werde ich bereit sein, auf einem Kongress der IVBV über mein Erfahrungswissen zur Korrektion von Winkelfehlsichtigkeiten zu sprechen.

Falls die IVBV an der Umsetzung meines Vorschlages nicht interessiert ist, bitte ich um eine schriftliche Begründung. Ansonsten freue ich mich auf kritische Fragen und gute Zusammenarbeit.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Peschlow
 

Am 10.12.2003 wurde mir von der IVBV schriftlich mitgeteilt, dass eine Leistungskontrolle meiner Prismenbrillen in solchen Fällen hauptsächlich aus rechtlichen Gründen nicht möglich ist.

Da ich eine Leistungskontrolle meiner Prismenbrillen durch die IVBV jedoch für sehr wichtig hielt, habe ich der IVBV im Jahre 2005 einen zweiten, konkretisierten Vorschlag für eine solche Leistungskontrolle unterbreitet. Dabei bezog ich mich auf die Homepage von Herrn Dr. Uwe Wulff http://www.winkelfehlsichtigkeit.de/koennen-prismen-schaden.html. Dort ist folgendes über den Korrektionserfolg von Prismenbrillen bei der Anwendung der MKH nachzulesen:

Generell wird sich nach einem solchen fachlich korrekten Prismentrageversuch nur eine der folgenden Möglichkeiten ergeben können (hier am Beispiel von Kopfschmerzen und Problemen beim Lesen und Schreiben aufgeführt):

  1. Es wird keine Veränderung der bestehenden Kopfschmerzen oder der Lese- und Rechtschreibprobleme beobachtet.
  2. Es wird eine Verschlechterung beider Probleme beobachtet.
  3. Es wird eine Verringerung der Kopfschmerzen und/oder eine Verbesserung der Lesefähigkeit und der Schreibqualität beobachtet.

In Möglichkeit a) wird nach der Versuchszeit oder im Fall b) sogar schon eher die Prismenbrille wieder abgesetzt, denn sie hatte nicht geholfen. Dies geschieht bei etwa 20 von 100 korrigierten Winkelfehlsichtigkeiten. Es werden dann die alten Regulationsmechanismen (Eichung) wieder eintreten, so wie sie vorher bestanden haben.

Das heißt, hiermit bestätigt Herr Dr. Wulff auf seiner Homepage, dass ca. 20 Prozent der winkelfehlsichtigen Menschen bei der Anwendung der MKH nicht zu beschwerdefreiem Sehen verholfen werden kann. Um diese Menschen ging es mir in meinen beiden Schreiben an die IVBV.

Bei Betroffenen aus den Gruppen a) und b) wollte ich den Nachweis erbringen, dass ich die jeweiligen Sehprobleme und Beschwerden mit einer Prismenbrille vollständig und dauerhaft beheben kann. Bitte lesen Sie anschließend mein zweites Schreiben an die IVBV vom 22.03.2005. (auch hier habe ich Angaben aus dem persönlichen Bereich weggelassen)
 

Sehr geehrte Mitglieder des Vorstandes der IVBV!

Betrifft: eine Erfolgskontrolle meiner Prismenbrillen durch die IVBV bei Betroffenen aus den Gruppen a) und b) gemäß Dr. Uwe Wulff, denen mit der Mess- und Korrektionsmethodik nach Hans-Joachim Haase (MKH) nicht geholfen werden konnte. Bei diesen Menschen möchte ich den Nachweis erbringen, dass ich die jeweiligen

Sehprobleme und Anstrengungsbeschwerden vollständig beheben kann. Wenn dies der Fall ist, würde sich für die IVBV folgende Grundsatzfrage stellen: ist die IVBV bereit, die Korrektionsregeln der MKH zu überdenken?

Wenn dies von der IVBV bejaht wird, sind für mich die Prüfkriterien festzulegen. Die Prüfkriterien sollten so gestaltet sein, dass sie der IVBV ein höchstmögliches Maß an Kontrolle meiner Prismenkorrektionen ermöglichen und ich keinerlei Vorinformationen zu den Probanden erhalte. Die Prüfkriterien für Prismenbrillen sind meines Erachtens folgende:

  1. Verbesserung der Sehschärfe. (Visus)
  2. Verbesserung des räumlichen Sehens. (Stereopsis)
  3. Lösung der jeweiligen Sehprobleme und Anstrengungsbeschwerden.
  4. Stabilität der Prismenwerte.
  5. Allgemeine Beurteilung der Prismenbrille durch den Betroffenen.
  6. Allgemeine Beurteilung der Prismenbrille durch die IVBV.

Weitere Prüfkriterien zur Verbesserung der Kontrolle durch die IVBV können hier sehr gerne ergänzt werden. Diese Prüfkriterien für Winkelfehlsichtigkeiten werden dann von der IVBV als vollständig anerkannt. Nach den Prüfkriterien 1. bis 6. sollen dann die Prismenbrillen der Probanden von einem oder mehreren anerkannten Fachleuten der IVBV geprüft werden.

  1. Vor meiner Prismenkorrektion.
  2. Nach meiner Prismenkorrektion.

Bei einer solchen Leistungskontrolle werde ich die Probanden (z.B. 15 bis 20 Personen) kostenlos mit den erforderlichen Prismenbrillen versorgen.
 

Alle Probanden müssen folgende Voraussetzungen erfüllen:

  1. Die Probanden sind mir unbekannt.
  2. Alle zuvor durchgeführten Prismenkorrektionen bleiben für mich unbekannt – ich sehe nur die letzte Brille. Ich erfahre nicht, wer zuvor die Prismenkorrektionen durchgeführt hat.
  3. Das Alter der Probanden sollte alle Bereiche abdecken (z.B. 6 bis 60 Jahre)
  4. Es sollten möglichst alle „Arten“ von Fehlsichtigkeiten abgedeckt werden. (monokular und binokular)
  5. Den Probanden konnte von einem oder von mehreren kompetenten und erfahrenen Anwendern der MKH nicht zu beschwerdefreiem Sehen verholfen werden. Die Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit wurde aufgegeben, obwohl die jeweiligen Sehprobleme und Anstrengungsbeschwerden unverändert weiter bestehen.
  6. Damit die Erfolgskontrolle möglichst aussagekräftig ist, werde ich auch nicht darüber informiert, ob die Probanden aus der Gruppen a) oder b) (gemäß Dr. Wulff) kommen.

Nachdem die so von der IVBV ausgewählten Probanden nach den Prüfkriterien 1. bis 6. geprüft worden sind, werden die Ergebnisse entweder nach den Zwischenkontrollen oder nach der Abschlusskontrolle (nach ein bis zwei Jahren) veröffentlicht.

Ist das Ergebnis positiv, wird dies von der IVBV anerkannt. Wenn die IVBV bereit ist, die Korrektionsregeln der MKH aufgrund dieser Prüfungsergebnisse zu überdenken, werde ich bereit sein, auf einem Jahreskongress der IVBV mein Erfahrungswissen zu erklären und alle Fragen zu beantworten.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Peschlow


Leider fand sich auch für diesen Vorschlag zu einer Leistungskontrolle meiner Prismenbrillen keine Mehrheit im wissenschaftlichen Beirat der IVBV / IVBS. Ich habe dies akzeptiert, denn die Kontrolle und Bestätigung meiner Prismenbrillen durch die betroffenen Menschen war mir wichtiger. Diesen Menschen ist es übrigens völlig egal, ob ihre binokulare Fehlsichtigkeit nun als Heterophorie oder als Winkelfehlsichtigkeit bezeichnet wird. Diesen Menschen (von denen viele einen hohen Leidensdruck haben) ist es einzig und allein wichtig, dass ihnen geholfen wird.

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Kontrolle meiner Prismenbrillen durch Augenärzte und Patienten

Hiermit wende ich mich an Augenärzte und Orthoptistinnen, die ihren Patienten bei diesen Sehproblemen und Beschwerden nicht helfen konnten, obwohl Krankheiten als Auslöser dieser Beschwerden von allen Fachärzten umfassend ausgeschlossen wurden.

Ich suche bei der Korrektion von Heterophorien die Zusammenarbeit mit Augenärzten, da ich aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit weiß, dass die genannten Sehprobleme und Beschwerden in den allermeisten Fällen nicht durch eine Krankheit, sondern „nur“ durch das latente Schielen bzw. eine Heterophorie ausgelöst werden.

Wenn Sie als Augenarzt prüfen möchten, ob das stimmt und ich einem so betroffenen Patienten zu Beschwerdefreiheit verhelfen kann, können Sie mir diesen Patienten gerne mit dem Hinweis: „Verdacht auf Heterophorie“ schicken. Bei einem positiven Abdecktest  werde ich die hier genannten Sehprobleme und Folgebeschwerden höchstwahrscheinlich mit einer Prismenbrille dauerhaft beheben können.

Das kann dann sowohl von Ihnen, als auch von Ihrem Patienten geprüft und beurteilt werden. Alle Patienten, die eine Heterophorie haben, werde ich kostenlos mit den erforderlichen Prismenbrillen ausstatten. Nach der Korrektion der Heterophorie werde ich Sie über meine Ergebnisse informieren und diesen Patienten (nach Absprache) zu regelmäßigen Kontrollen in Ihre Augenarztpraxis schicken. Dies könnten erste Schritte sein, um so eine Basis für eine größere Studie zu ebnen.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass ich Heterophorien und Winkelfehlsichtigkeiten nicht nach MKH, sondern ausschließlich mit meiner eigenen Korrektionsmethodik korrigiere, denn nur so kann ich für beschwerdefreies Sehen garantieren.


Fazit

Ich möchte in einer wissenschaftlichen Studie nachweisen, dass ich alle Sehprobleme und Folgebeschwerden, die durch eine Heterophorie ausgelöst werden, mit einer Prismenbrille beheben oder wesentlich reduzieren kann. Diesen Nachweis möchte ich unter der Kontrolle von Augenärzten und Ärzten anderer Fachrichtungen erbringen.

Ich korrigiere Beschwerden auslösende Heterophorien / Winkelfehlsichtigkeiten nicht mit der Mess- und Korrektionsmethodik nach H.-J. Haase / MKH, sondern habe dafür eine eigene Korrektionsmethodik entwickelt. Diese Korrektionsmethodik basiert ausschließlich auf meinem langjährigen Erfahrungswissen.

Heterophorien bzw. Winkelfehlsichtigkeiten werden:

  1. von Augenärzten nach dem Ausschluss von Krankheiten meistens nicht als Ursache der Beschwerden wahrgenommen und
  2. von Augenoptikern mit der Korrektionsmethodik MKH zu oft falsch ausgemessen, sodass die Prismenbrillen wirkungslos oder unverträglich sind.

In beiden Fällen wurde dem Betroffenen nicht geholfen, da die Sehprobleme und Beschwerden unvermindert bestehen bleiben. Seit 1995, dem Beginn meiner beruflichen Selbständigkeit sind über 4000 Betroffene zu mir gekommen, denen es zuvor so ergangen ist. Mit einer richtigen Prismenbrille konnte ich allen zu beschwerdefreiem Sehen verhelfen.

Bei diesen 4000 Menschen handelt es sich jedoch nur um einen minimalen Anteil, wenn man von allen Betroffenen in Deutschland ausgeht, deren Heterophorie noch gar nicht erkannt oder aber falsch ausgemessen worden ist. Deshalb gibt es bei der Korrektion von Beschwerden auslösenden Heterophorien seit vielen Jahren eine große Versorgungslücke.

Leider wollen der Berufsverband der Augenärzte / BVA und die IVBS als Interessenvertretung der MKH nicht prüfen, ob ich den Betroffenen zu beschwerdefreiem Sehen verhelfen kann, denen sie selbst zuvor nicht helfen konnten. Meine entsprechenden Anschreiben wurden von der IVBS abgelehnt und vom BVA nicht beantwortet.

Ich vermute, dass beide Berufsgruppen an ihren jeweiligen Korrektionsmethoden (Sehschule bzw. MKH) festhalten wollen und diese deshalb nicht in Frage stellen. Dadurch wird der fachliche Fortschritt auf diesem Gebiet bewusst blockiert, sodass die Versorgungslücke für die Betroffenen noch größer werden wird.

Wegen dieser Versorgungslücke appelliere ich auch weiterhin an den Berufsverband der Augenärzte / BVA, den Nutzen und die Wirkung meiner Prismenbrillen in einer wissenschaftlichen Studie zu prüfen. Im Rahmen einer Studie werde ich alle teilnehmenden Probanden kostenlos mit den erforderlichen Prismenbrillen versorgen.

Jürgen Peschlow



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