english Version
Dr_Debby_Feinberg


Wenn sich Ihre Kopfschmerzen / Migräne und viele weitere Beschwerden beim Abdecken eines Auges verringern, haben Sie höchstwahrscheinlich eine Winkelfehlsichtigkeit! Das können Sie selbst prüfen.

Ich korrigiere Winkelfehlsichtigkeiten nicht nach MKH von H.-J. Haase, weil dabei diese Risiken bestehen.
Deshalb habe ich für die Korrektion von Winkelfehlsichtigkeiten eine eigene Korrektionsmethodik
entwickelt, mit der ich für das Beheben der oben genannten Beschwerden garantieren kann.
 

 

Eine Winkelfehlsichtigkeit kann viele Sehprobleme und Beschwerden auslösen -

wie zum Beispiel:

schnelles Ermüden der Augen beim Lesen oder bei der Bildschirmarbeit...

Das Sehen strengt an
, was Augenschmerzen, Nackenverspannung, Kopfschmerzen, Migräne und Schwindel zur Folge haben kann.

Lichtempfindlichkeit, auch bei bedecktem Himmel und nächtlichen Autofahrten.

Mit keiner bisherigen Brille beschwerdefreies Sehen.


Eine Winkelfehlsichtigkeit ist keine Krankheit, sondern eine Fehlsichtigkeit, die nur im binokularen (beidäugigen) Sehen Beschwerden auslöst. Ursache hierfür ist ein Ungleichgewicht zwischen den Augenbewegungsmuskeln, das als latentes Schielen bezeichnet wird. Das latente (versteckte) Schielen ist wie eine Winkelfehlsichtigkeit keine Krankheit.

Bei einer Winkelfehlsichtigkeit können sich beide Augen nicht exakt auf den jeweils angeblickten Objektpunkt ausrichten. Wenn diese Abweichungen nicht ausgeglichen werden können, hat dies eine permanente Überanstrengung der Augenbewegungsmuskeln zur Folge. Dadurch können nicht nur viele Sehprobleme, sondern auch viele Folgebeschwerden ausgelöst werden.

Da die Sehanforderungen in den letzten Jahrzehnten vor allem durch Bildschirmarbeit immer weiter angestiegen sind, haben immer mehr Menschen Sehprobleme und Folgebeschwerden.



 
Zusammenfassung der häufigsten Beschwerden bei einer Winkelfehlsichtigkeit

Nachfolgend habe ich die wichtigsten Sehprobleme und Folgebeschwerden zusammengefasst, die alle für eine Winkelfehlsichtigkeit typisch sind:

  1. Das Sehen strengt an und lässt die Augen schnell ermüden, wie zum Beispiel bei der Bildschirmarbeit oder beim Lesen. Das Schriftbild ist unruhig, die Buchstaben verschwimmen oder tanzen.
     
  2. Nach konzentrierter Seharbeit sind die Augen angestrengt, brennen oder schmerzen. Dadurch entsteht ein Druckgefühl um oder hinter den Augen, was zu Verspannungen in der Hals-, Nacken- und Schultermuskulatur führt. Die Folge hiervon sind dann oft Kopfschmerzen, Spannungskopfschmerzen oder Migräne (Augenmigräne), sowie viele weitere Folgebeschwerden.
     
  3. Fixationsprobleme der Augen bei Blickwechseln, besonders beim Blickwechsel Ferne / Nähe oder beim Blick von rechts nach links bzw. umgekehrt. Viele so Betroffene haben auch Sehprobleme bei schnellen Bilderfolgen im Fernsehen / Kino oder bei 3D-Filmen. Wenn eine (stärkere) Winkelfehlsichtigkeit von den Augenbewegungsmuskeln nicht mehr kompensiert werden kann, kann dies zu zeitweiligen oder permanenten Doppelbildern führen. Bei manchen Betroffenen treten die Doppelbilder nur beim Blick nach links oder nach rechts auf.
     
  4. Ein Auge nimmt weniger am Sehprozess teil als das andere. Dies kann ein Nachlassen der Sehschärfe auf diesem Auge, eine Verschlechterung des räumlichen Sehens und besonders bei Blickbewegungen Schwindel und Gleichgewichtsstörungen zur Folge haben. Das kann bei manchen Betroffenen Panikattacken auslösen oder zu einer Augenmigräne führen.
     
  5. In großen geschlossenen Räumen, wie zum Beispiel Einkaufszentren oder innerhalb einer größeren Menschenmenge kann eine Winkelfehlsichtigkeit Unwohlsein und Angstgefühle auslösen. So Betroffene haben außerdem oft Schwierigkeiten eine Treppe / Rolltreppe hinunter zu laufen oder leiden unter Höhenangst. Typische Merkmale einer Winkelfehlsichtigkeit sind auch das Gefühl der Benommenheit (wie Watte im Kopf) und das Gefühl neben sich zu stehen oder dass alles wie im Film abläuft…
     
  6. Bei Kindern, aber auch bei Erwachsenen ist eine Winkelfehlsichtigkeit häufig die Ursache für Übelkeit, besonders beim Autofahren oder Busfahren (Reiseübelkeit) sowie für Magen- und Bauchschmerzen. Unter so Betroffenen befinden sich relativ viele Linkshänder. Nicht selten ist eine Winkelfehlsichtigkeit der Auslöser für Sprachstörungen bzw. Stottern.
     
  7. Neigung zum Augenblinzeln, Augenzucken, Augenreiben oder Zukneifen eines Auges, um dadurch besser sehen zu können. Viele Betroffene versuchen außerdem unbewusst ihre Winkelfehlsichtigkeit mit einer ständigen Schräghaltung des Kopfes (meistens zur rechten Schulter) auszugleichen, weil das Sehen so als angenehmer empfunden wird.
     
  8. Lichtempfindlichkeit, auch bei bedecktem Himmel, Neonlicht und bei nächtlichen Autofahrten, oft auch Sehschärfenprobleme in der Dämmerung.
     
  9. Das Sehen ist unterschiedlich und von der Tagesform abhängig. Durch Stress wird die Sehleistung zusätzlich beeinträchtigt.  
     
  10. Typische Merkmale einer Winkelfehlsichtigkeit können auch diese Symptome sein: Abgeschlagenheit, starke Müdigkeit, Antriebslosigkeit, starke Reizbarkeit, Zähneknirschen, Geräuschempfindlichkeit und manchmal auch eine Depression. Wenn die Augenbewegungsmuskeln und deshalb auch die Kiefer- und Nackenmuskeln wegen einer Winkelfehlsichtigkeit dauerhaft verspannt sind, kann dadurch ein Tinnitus ausgelöst oder verstärkt werden. Nicht wenige Betroffene haben mir berichtet, dass ihnen wegen dieser Beschwerden alle Weisheitszähne gezogen wurden - ohne dass dadurch irgendeine Besserung eintrat.
     
  11. Alle zuvor aufgeführten Sehprobleme und Anstrengungsbeschwerden können auch dadurch hervorgerufen werden, dass Ihre Brillengläser rechts und links unterschiedliche Dioptrienwerte haben bzw. Ihre Sehschärfenkorrektion auf beiden Augen unterschiedlich ist. Dies wird als Anisometropie bezeichnet. Auch in diesen Fällen kann ich die Beschwerden mit einer Prismenbrille meistens wesentlich reduzieren oder sogar ganz beheben.
     
  12. Bei Kindern sind Hyperaktivität, Ungeschicklichkeit, Angst vor Bewegung, ein schlechter Gleichgewichtssinn, häufiges Stolpern, Fallen oder Stürzen und allgemeine Unsicherheit starke Hinweise auf eine Winkelfehlsichtigkeit.
     
  13. Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene haben wegen einer Winkelfehlsichtigkeit oft diese Sehprobleme und Folgebeschwerden:
  • lesen ungern, weil die Augen dabei schnell ermüden
  • verdrehen Buchstaben oder vertauschen Worte
  • verwechseln Zahlen oder vertauschen Rechensymbole
  • verrutschen beim Lesen gelegentlich in den Zeilen
  • machen viele Flüchtigkeitsfehler
  • haben Probleme beim Erfassen ganzer Sätze
  • haben Schwierigkeiten Texte zu verstehen, häufig verlangt es ein mehrmaliges Lesen
  • schreiben und lesen sehr langsam
  • brauchen beim Lesen und Schreiben häufig Pausen
  • schreiben verkrampft und mit viel Druck
  • haben ein unausgeglichenes Schriftbild
  • können nicht klein schreiben
  • haben Konzentrationsprobleme
  • leiden unter motorischer Unruhe (Hibbeligkeit)

Jedes einzelne Beschwerdebild habe ich erst dann in diese Liste aufgenommen, wenn viele Betroffene unabhängig voneinander berichtet haben, dass es nach der Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit nicht mehr vorhanden war.

Wie diese Beschwerden behoben werden können, können Sie im Anschluss nachlesen. Sie finden hier außerdem viele Antworten auf Fragen, die mir oft von Betroffenen gestellt worden sind.


Wie können die zuvor genannten Sehprobleme und Folgebeschwerden behoben werden?

Zunächst wird für jedes einzelne Auge die Sehschärfe überprüft und ggf. korrigiert. Das heißt, das im Auge entstehende Bild darf weder vor der Netzhautmitte (Kurzsichtigkeit) noch hinter der Netzhautmitte (Weitsichtigkeit) liegen. Eine Brille mit einer falschen Sehschärfenkorrektion kann die gleichen Beschwerden auslösen wie eine Winkelfehlsichtigkeit.

Danach wird geprüft, ob beide Augen im binokularen Sehen richtig zusammenarbeiten. Dazu müssen die Netzhautbilder im rechten und im linken Auge auf den Netzhautmitten liegen und dürfen nicht seitlich oder in der Höhe davon verschoben sein. Wenn hier Verschiebungen vorhanden sind, die von den Augenbewegungsmuskeln nicht (mehr) kompensiert werden können, spricht man von einer Winkelfehlsichtigkeit. Eine Winkelfehlsichtigkeit kann nach der Sehschärfe mit Prismengläsern korrigiert werden.


Winkelfehlsichtigkeit - die Ursache vieler Sehprobleme und Anstrengungsbeschwerden

Diese nur im binokularen Sehen auftretende Fehlsichtigkeit wird von einem Muskelungleichgewicht in der Bewegungsmuskulatur des Augenpaares ausgelöst. Ein solches Muskelungleichgewicht wird als latentes Schielen bezeichnet. Beide Augen sind dann nicht exakt auf den jeweils fixierten Objektpunkt ausgerichtet. Daraus resultiert eine Fehlsichtigkeit, die in der Fachsprache Heterophorie und heute meistens Winkelfehlsichtigkeit genannt wird.

Die durch eine Winkelfehlsichtigkeit ausgelösten Beeinträchtigungen können alle Altersklassen betreffen - bei Kindern kann dadurch eine Legasthenie vorgetäuscht oder verstärkt werden. Auch wenn Sie in der Ferne ohne Brille scharf sehen können, kann eine Winkelfehlsichtigkeit alle beschriebenen Anstrengungsbeschwerden auslösen.

Wenn Sie die Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit bei später angefertigten Brillengläsern weglassen würden, wäre das Sehen wieder genauso wie es vor der Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit war - mit allen davor  auch schon aufgetretenen Sehproblemen und Anstrengungsbeschwerden.


Warum bleiben Winkelfehlsichtigkeiten vielfach unberücksichtigt, obwohl viele Menschen deswegen Sehprobleme und Anstrengungsbeschwerden haben?

  1. Die Korrektion einer Winkelfehlsichtigkeit ist viel zeit- und arbeitsintensiver als die
    Sehschärfenkorrektion.
     
  2. Da die Sehschärfe für jedes Auge separat korrigiert wird, kommt es hierbei relativ selten zu
    Fehlmessungen.

Bei einer Winkelfehlsichtigkeit werden jedoch beide Augen gleichzeitig korrigiert - was bei mangelnder Erfahrung oder Qualifikation des Prüfers viel schneller zu falschen Messergebnissen führen kann.

Bei einem falschen Messergebnis ist die Prismenbrille für den Betroffenen wirkungslos oder unverträglich. Daher belassen es die meisten, die Brillengläser ausmessen bei der Sehschärfenkorrektion und gehen das „Risiko“ einer binokularen Korrektion nicht ein.

An dieser Stelle möchte ich noch auf etwas hinweisen, was mir bei Betroffenen mit einer Winkelfehlsichtigkeit immer wieder aufgefallen ist: viele haben nach meinen Erfahrungen die Befürchtung, dass sie beim Ausmessen ihrer Augen falsche Angaben machen könnten.

Wenn Sie ähnliche Befürchtungen haben, möchte ich Ihnen dazu folgendes sagen: die Ursachen für ungenaue oder falsche Angaben bei Augenglasbestimmungen liegen meistens nicht bei Ihnen, sondern fast immer bei demjenigen, der Ihre Augen ausmisst. Hier kommt es vor jedem Gläserwechsel auf eine verständliche und präzise Fragestellung an - dann wird jeder Betroffene eindeutige und damit richtige Antworten geben können.

Diese sicheren und eindeutigen Antworten sind für mich die Voraussetzung, um für die Richtigkeit meiner Prismenkorrektionen garantieren zu können.


Warum ist Winkelfehlsichtigkeit ein weitgehend unbekannter Begriff?

Beim Auftreten von Seh- und Anstrengungsbeschwerden gehen die meisten Betroffenen zunächst zum Augenarzt. Hier können Krankheiten als Ursache der Beschwerden meistens ausgeschlossen werden. Wenn auch bei der Sehschärfenkorrektion keine Defizite gefunden werden, wird den Betroffenen meistens gesagt: „Es liegt nicht an den Augen - Ihre Brille stimmt, bzw. Sie brauchen keine Brille. Eine Ursache für Ihre Sehprobleme und Beschwerden kann nicht gefunden werden.” Weitere ärztliche Untersuchungen bleiben ebenfalls ergebnislos - weil eine Winkelfehlsichtigkeit keine Krankheit ist, sondern durch die unzureichende Zusammenarbeit eines Augenpaares ausgelöst wird.

Nachdem Winkelfehlsichtige mit solchen Erfahrungen durch eine Prismenbrille beschwerdefrei sehen konnten, haben mich viele gefragt: „Warum haben mir mein Augenarzt oder seine Orthoptistin nicht geholfen und genau das gemacht, was Sie gemacht haben? Ich habe doch alles so genau erklärt! Und wenn sie es nicht selbst gemacht haben, warum haben sie mir nicht wenigstens einen Hinweis gegeben?“

Ich versuche die Betroffenen dann immer mit dem Hinweis zu beruhigen, dass der Aufgabenschwerpunkt eines Augenarztes im Erkennen und Behandeln von Krankheiten liegt und der eines Augenoptikers im Ausmessen und Korrigieren von Fehlsichtigkeiten.

In diesem Sinne arbeite ich mit Augenärzten, Ärzten anderer Fachrichtungen, Schulpsychologen und Ergotherapeuten zusammen, was für alle Beteiligten von Vorteil ist. Um anatomische Ursachen für Sehprobleme und Anstrengungsbeschwerden ausschließen zu können, arbeiten wir ebenfalls langjährig mit Augenärzten zusammen.

Augenärzte nennen die Winkelfehlsichtigkeit meistens Heterophorie, und es ist bekannt, dass 70 bis 80 Prozent aller Menschen davon betroffen sind. Lesen Sie dazu bitte bei Medicine worldwide den zweiten Abschnitt über latentes Schielen (Heterophorie).

In der Mehrzahl der Fälle kann eine Winkelfehlsichtigkeit (Heterophorie) problemlos von der Augenmuskulatur ausgeglichen werden. In circa 25 Prozent aller Fälle werden jedoch durch eine Winkelfehlsichtigkeit Beschwerden ausgelöst.

Wenn die Anstrengungsbeschwerden so zunehmen, dass sie in die Befindlichkeit des Betroffenen eingreifen, müsste die Winkelfehlsichtigkeit korrigiert werden. Dabei sollte eine Brille mit Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit überwiegend getragen werden. Beim Sport oder in der Freizeit können dann oft auch Kontaktlinsen oder eine ältere Brille ohne prismatische Wirkung weiter genutzt werden.


Wie lang ist die Eingewöhnungszeit bei einer Prismenbrille?

Wenn eine Prismenbrille richtig ausgemessen wurde, können Sie damit spätestens nach wenigen Minuten problemlos sehen und werden diese Brille nicht mehr absetzen wollen.

Die Eingewöhnungszeit entspricht maximal der Zeit, die auch bei der Augenglasbestimmung gebraucht wurde, um Ihre Augen zu entspannen. In den folgenden Jahren werden Sie dann mit dieser Brille scharf und anstrengungsfrei sehen können.


Hat eine Prismenbrille dickere Gläser?

Nein
, bei meinen Prismenkorrektionen sind die Brillengläser meistens genauso dünn wie die Gläser, die nur Ihre Sehschärfe korrigieren. Auch Ihr Gegenüber wird nur selten unterscheiden können, ob Ihre Brillengläser eine prismatische Wirkung haben oder nicht.

Prismengläser können meistens in Ihre eigene Fassung eingesetzt werden, auch wenn diese randlos ist oder nur einen dünnen Fassungsrand hat. Der verbleibende Anteil von Prismengläsern kann bei „geschickter” Fassungsauswahl ebenfalls dünn und leicht gehalten werden.


Was kosten Prismengläser?

Prismengläser sind teurer als Brillengläser für die Sehschärfe, weil die Herstellung von Prismengläsern fertigungstechnisch aufwändiger ist. So kosten zwei prismatische Einstärkengläser aus Kunststoff mit Härtung und Superentspiegelung im Schnitt 220 bis 280€. Dazu kommen für die Erstkorrektion einer Winkelfehlsichtigkeit ca. 150€ (je nach Zeitaufwand können die Preise auch deutlich höher sein). Wir bieten keine Billiggläser für Kinder an, weil Kinder (genauso wie Erwachsene!) viel besser sehen, wenn sie eine gute Glasqualität haben. 

Bei Gleitsichtgläsern liegt der Aufpreis für die Prismenkorrektion mit der Augenglasbestimmung bei ca. 350€ gegenüber den entsprechenden Markengläsern ohne Prismenkorrektion.  Auch hier verwenden wir ausschließlich hochwertige Gleitsichtgläser mit großen Sehbereichen, da wir nur so für den Korrektionserfolg garantieren können.

Wenn Sie höhere Dioptrienwerte haben, können die Prismengläser teurer sein, weil dann dünne (höherbrechende) Brillengläser verwendet werden müssen.  


Test auf Winkelfehlsichtigkeit / Heterophorie

Wenn Sie einige oder alle der hier genannten Sehprobleme und Folgebeschwerden haben, sollten Sie zunächst einen Augenarzt aufsuchen, damit Krankheiten als Ursache der Beschwerden ausgeschlossen werden können.
 
Danach können Sie selbst prüfen, ob Ihre Beschwerden durch eine Winkelfehlsichtigkeit ausgelöst werden. Dafür brauchen Sie sich nur ein Auge für eine Stunde mit einer Augenklappe etc. abzudecken und zu beobachten, ob sich dadurch Ihre Beschwerden verringern oder ganz verschwinden.

Wenn dies der Fall ist, werden Ihre Sehprobleme und Beschwerden höchstwahrscheinlich durch eine Winkelfehlsichtigkeit / Heterophorie ausgelöst. Dann kann ich die Beschwerden im binokularen Sehen genauso beheben, wie es zuvor beim Abdecken eines Auges der Fall war. Darauf gebe ich Ihnen eine dreijährige Garantie.

Falls Sie Brillenträger sind, kann das Abdecken eines Auges auch durch das Aufkleben eines entsprechend zugeschnittenen Papierstücks auf ein Brillenglas erfolgen. Wenn Sie auf beiden Augen gleich gut sehen, können Sie sich das rechte oder das linke Auge abdecken und wenn Sie auf einem Auge unschärfer sehen, decken Sie sich bitte dieses Auge für eine Stunde ab.

Da Sie während des Tests auf Winkelfehlsichtigkeit / Heterophorie nur mit einem Auge sehen, darf dieser Test nur zuhause in bekannter Umgebung durchgeführt werden und nicht beim Autofahren oder anderen Tätigkeiten, bei denen es auf räumliches Sehen ankommt.

Falls Sie schon eine Prismenbrille haben, mit der Sie jedoch nicht beschwerdefrei sind, können Sie diesen Test ebenfalls durchführen. Wenn sich Ihre Beschwerden beim Abdecken eines Auges verringern, ist Ihre Winkelfehlsichtigkeit falsch ausgemessen worden! Dann werde ich auch Ihnen mit einer richtigen Prismenbrille zu dauerhafter Beschwerdefreiheit verhelfen können.


Risiken bei der Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit

Winkelfehlsichtigkeiten bzw. Heterophorien werden in Deutschland fast immer (außer von mir) mit der Mess- und Korrektionsmethodik von H.-J. Haase / MKH ausgemessen. Die MKH ist jedoch umstritten, weil dabei folgende Risiken bestehen:

  1. Die Prismenbrille ist wirkungslos, das heißt die Sehprobleme und Folgebeschwerden bleiben unvermindert bestehen.
     
  2. Die Prismenbrille ist unverträglich, da sie die Beschwerden nicht mindert, sondern verstärkt.
     
  3. Die Prismenbrille löst die Sehprobleme und Beschwerden nur teilweise oder nur für kurze Zeit.
     
  4.  Die Prismenwerte steigen von Messung zu Messung am Polatest immer weiter an, was eine unnötige Augenmuskeloperation zur Folge haben könnte.

In den letzten 25 Jahren sind aufgrund meiner Garantie tausende Menschen mit MKH-Prismenbrillen zu mir gekommen, auf die die Punkte 1. bis 4. ganz oder teilweise zutrafen. Deshalb halte ich es für richtig, wenn der Berufsverband der Augenärzte / BVA vor diesen Risiken warnt.

Diese Kritik darf jedoch nicht verallgemeinert und auf alle Prismenbrillen bezogen werden - denn wer und was so Betroffenen zu beschwerdefreiem Sehen verholfen hat, kann nur von den Betroffenen selbst beurteilt werden.
 
Beim Auftreten dieser Sehprobleme und Beschwerden gehen die meisten Menschen zuerst zu einem Augenarzt, weil sie den Ursprung der Beschwerden im Bereich um die Augen vermuten. Hier besteht jedoch auch ein Risiko, und zwar dass die Beschwerden auslösende Winkelfehlsichtigkeit / Heterophorie vom Augenarzt oder seiner Orthoptistin nicht erkannt wird. Zu mir kamen bis jetzt weit über 4000 Menschen, bei denen das der Fall war. Für die meisten dieser Menschen begann nach dem Augenarzt eine ergebnislose Facharzt-Odyssee. Allen so Betroffenen konnte ich mit einer richtigen Prismenbrille dauerhaft zu beschwerdefreiem Sehen verhelfen. Dass dies bei allen Menschen mit einem positiven Abdecktest möglich ist, möchte ich dem Berufsverband der Augenärzte schon lange in einer Studie nachweisen.

Deshalb gibt es für Menschen, die unter einer Winkelfehlsichtigkeit leiden, zwei grundsätzliche Risiken:

  1. Die Winkelfehlsichtigkeit / Heterophorie wird vom Augenarzt als Ursache dieser Beschwerden nicht erkannt. Dies hat oft messtechnische Ursachen.
     
  2. Die Winkelfehlsichtigkeit wird erkannt, aber mit der Korrektionsmethodik MKH von H.-J. Haase falsch ausgemessen.

In beiden Fällen wird den Betroffenen nicht geholfen, da die Sehprobleme und Folgebeschwerden unvermindert bestehen bleiben. Bei jedem Betroffenen handelt es sich wegen des oft hohen Leidensdrucks um ein „Schicksal“, das Menschen ohne Winkelfehlsichtigkeit meistens nicht nachvollziehen können.

Anschließend möchte ich noch auf Folgendes hinweisen:

  1. Durch das Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt/Main vom 27.09.2006 (4 U 19/06) wurde endgültig bestätigt, dass Augenoptiker das Recht haben, Prismengläser auszumessen. Anstatt zu prozessieren, sollte von Augenärzten geprüft werden, ob ich so betroffenen Menschen mit einer Prismenbrille zu Beschwerdefreiheit verhelfen kann.
     
  2. Schon in den Jahren 2003 und 2005 wollte ich der IVBS als Interessenvertretung der MKH in einer Studie nachweisen, dass ich allen Menschen zu Beschwerdefreiheit verhelfen kann, denen zuvor mit der MKH nicht geholfen werden konnte. Ich wollte zudem nachweisen, dass ich dabei alle Risiken der MKH-Prismenbrillen ausschließen kann. Leider hatten die verantwortlichen Fachleute der IVBS an diesem Nachweis kein Interesse und halten trotz aller Risiken weiterhin an der MKH fest. Dies ging und geht zu Lasten von unzähligen Menschen in Deutschland.

Fazit: Sowohl Augenoptiker als auch Augenärzte halten seit Jahrzehnten an ihren jeweiligen „Vorgehensweisen“ fest und wollen nicht prüfen, ob hier etwas grundsätzlich verbessert werden kann.


Welche Folgen kann es haben, wenn eine Winkelfehlsichtigkeit / Heterophorie vom Augenarzt nicht erkannt wird?

Die meisten Menschen gehen beim Auftreten dieser Beschwerden zuerst zu einem Augenarzt, da sie den Ursprung der Beschwerden im Bereich „um die Augen“ vermuten. Wenn dann beim Augenarzt nach dem Ausschluss von Krankheiten eine Heterophorie / Winkelfehlsichtigkeit nicht erkannt wird, kann das für die Betroffenen schwerwiegende Folgen haben, weil alle Sehprobleme und Beschwerden unvermindert bestehen bleiben.

In den letzten 25 Jahren sind weit über 4000 Menschen zu mir gekommen, bei denen die Winkelfehlsichtigkeit als Ursache der genannten Beschwerden von Augenärzten nicht erkannt wurde. Viele wurden deshalb zur weiteren Abklärung in eine Universitätsklinik für Augenheilkunde überwiesen, in der die Winkelfehlsichtigkeit / Heterophorie in den meisten Fällen ebenfalls nicht erkannt wurde. Manche Betroffene erhielten dort falsch ausgemessene Prismenfolien, mit denen die Beschwerden nicht behoben werden konnten. Deshalb bekamen alle Betroffenen die Diagnose, dass die Beschwerden nicht von den Augen ausgelöst werden, obwohl es bei jedem der 4000 Betroffenen so war! Was diese Fehldiagnose für Folgen hatte, habe ich anschließend zusammengefasst.

  1. Nachdem vom Augenarzt keine Ursache als Auslöser der Beschwerden gefunden wurde, begann für die meisten Menschen eine ergebnislose Facharzt-Odyssee, bei der auch keine anatomische Ursache gefunden werden konnte. Bei vielen Betroffenen wurde deshalb vermutet, dass die Beschwerden durch die Psyche ausgelöst werden. Dies war bei allen Betroffenen völlig unzutreffend.
     
  2. Alle jeweils vorhandenen Sehprobleme und Beschwerden blieben unvermindert bestehen.
     
  3. Schüler und Studenten, die wegen einer Winkelfehlsichtigkeit den Lehrstoff nicht richtig aufnehmen konnten, hatten große Schwierigkeiten den angestrebten Abschluss zu erreichen oder haben ihn nicht erreicht. 
     
  4. Menschen, die wegen einer Winkelfehlsichtigkeit nicht lange Bildschirmarbeit verrichten konnten, weil das Sehen zu sehr anstrengte, hatten Angst ihren Arbeitsplatz zu verlieren oder haben ihn deshalb verloren. 
     
  5. Zu uns kamen Menschen, die wegen einer nicht erkannten Winkelfehlsichtigkeit erwerbsunfähig wurden und die nach deren Korrektion wieder in ihren Beruf zurückkehren konnten.
     
  6. Menschen verloren wegen des permanenten Leidensdrucks ihre Lebensfreude, Lebensqualität und Energie.
     
  7. Menschen haben sich isoliert und konnten nicht mehr am sozialen Leben teilnehmen.
     
  8. Menschen bekamen eine Depression, weil sie befürchteten, dass die Beschwerden auf Dauer bestehen bleiben und nicht mehr behoben werden können.
     
  9. Menschen wurden psychiatrisch behandelt und mussten dabei nicht selten die Ursache der Beschwerden bei sich selbst suchen, anstatt dass die Winkelfehlsichtigkeit / Heterophorie erkannt und korrigiert wurde.
     
  10. Menschen mussten oft Schmerzmittel (wie z.B. Aspirin, Paracetamol, Thomapyrin oder Ibuprofen) einnehmen, andere bekamen Ritalin oder Antidepressiva, was die Beschwerden nur teilweise und kurzzeitig linderte.
     
  11. Menschen hielten zur besseren Kompensation ihrer vertikalen Winkelfehlsichtigkeit den Kopf ständig schräg und zwar meistens zur rechten Schulter.

In dieser Auflistung sind nur die Folgen enthalten, die mir von den 4000 Betroffenen am häufigsten genannt wurden, es gab aber noch viele weitere. Allen Betroffenen konnte ich mit einer Prismenbrille dauerhaft zu Beschwerdefreiheit verhelfen.

Manche dieser Betroffenen sind später zu ihren Augenärzten zurückgegangen und wollten darüber berichten, dass sie nach der Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit beschwerdefrei wurden. Leider hat sich jedoch kaum ein Augenarzt dafür interessiert, viele bestritten sogar, dass es so war. Einige dieser Menschen fragten mich später, wie Augenärzte dieses Verhalten mit ihrem Gewissen (hippokratischer Eid) vereinbaren können. Denn das Desinteresse von Augenärzten an dem, was Betroffenen geholfen hat geht zu Lasten von Millionen Menschen in Deutschland. Diesen Menschen könnte genauso geholfen werden, was ich in einer Studie nachweisen möchte.

Hierfür ist jedoch das Interesse des Berufsverbandes der Augenärzte / BVA erforderlich. Bitte lesen Sie hierzu meinen offenen Brief an die zuständige Augenärztin des BVA Frau Dr. Dietlind Friedrich.


Dies ist eine sehr informative Seite über binokulare Fehlsichtigkeiten

Dies ist eine für den Laien sehr informative Seite von Optometristen aus den USA, die sich auf die Korrektion von Heterophorien spezialisiert haben. Frau Dr. Debby Feinberg sagt genauso wie ich, dass diese Sehprobleme und Folgebeschwerden meistens durch vertikale Heterophorien (VH) / Winkelfehlsichtigkeiten ausgelöst werden.
 
Auch wenn die Texte nur in englischer Sprache zur Verfügung stehen, lohnt es sich in die einzelnen Rubriken hineinzuschauen. Besonders empfehlenswert finde ich die Beiträge im Video Archive.


Streit über Prismenbrillen - wer hat Recht?

Ich höre immer wieder, dass es einen großen Streit zwischen Augenoptikern und Augenärzten über Prismenbrillen und Winkelfehlsichtigkeit gäbe. Für mich gibt es diesen Streit nicht, denn ich würde niemals sagen: ich habe Recht oder jemand anderes hat Unrecht. Ich überlasse dieses „Urteil“ immer dem Betroffenen.

Wenn ein Betroffener mit seiner Prismenbrille dauerhaft beschwerdefrei sehen kann, ist die Brille richtig – alles andere ist falsch.

Wenn alle Beteiligten mehr auf das hören würden, was die Betroffenen sagen – könnte dieser Streit beigelegt werden.


Was ist eine richtige und was eine falsche Prismenbrille?

Das kann jeder, der eine Prismenbrille trägt, problemlos selbst feststellen. Dies gilt für Kinder und Jugendliche genauso wie für Erwachsene.

Wenn die Prismenbrille stimmt, können Sie oder Ihr Kind die folgenden fünf Prüfkriterien jederzeit mit ja beantworten:

  1. Sehen Sie mit der Prismenbrille schärfer als zuvor?
  2. Können Sie besser räumlich sehen?
  3. Sind Ihre Sehprobleme und Anstrengungsbeschwerden vollständig behoben oder wesentlich geringer als zuvor?
  4. Sind alle Verbesserungen dauerhaft und die Prismenwerte konstant?
  5. Haben Sie keine sonstigen Beanstandungen?

Wenn Sie auch in den folgenden Jahren alle fünf Punkte mit ja beantworten, werden Sie Ihre Prismenbrille sehr gerne tragen, denn es geht Ihnen oder Ihrem Kind jetzt viel besser als zuvor. Darauf gebe ich Ihnen bei unseren Prismenbrillen eine dreijährige Garantie. Falls Sie schon eine oder mehrere Prismenbrillen haben, die Ihnen nicht geholfen haben, würde meine Garantie für die Richtigkeit von Prismenbrillen selbstverständlich auch für Sie gelten.

Eine Garantie für den Korrektionserfolg von Prismenbrillen werden Sie sonst nirgendwo in Deutschland bekommen. Sie können das überprüfen, indem Sie bei Suchmaschinen z.B. „Prismenbrille und Garantie“ oder „Prismenbrille und Rückgaberecht“ eingeben. Sie werden als Ergebnis immer nur meine Seite erhalten. Diese Garantie halte ich auch deshalb für wichtig, weil Sie sonst das Risiko eingehen, eine Prismenbrille behalten zu müssen, die Ihnen nicht hilft.

In diesem Zusammenhang möchte ich mich mit einer Bitte an die Eltern von winkelfehlsichtigen Kindern wenden. Bitte drängen Sie Ihr Kind nicht, eine Prismenbrille zu tragen, die es nicht tragen will. Wenn Ihr Kind die Brille nicht tragen will, stimmt „etwas“ mit dieser Brille nicht. Wenn die Brille jedoch stimmt und Ihr Kind beschwerdefrei sehen kann, wird es diese Brille sehr gerne tragen. Das Gleiche gilt für Erwachsene. Wenn Sie Ihre Prismenbrille nicht vertragen, lassen Sie sich nicht dazu drängen, diese Prismenbrille zur Eingewöhnung trotzdem weiter zu tragen.

Mit den oben genannten Prüfkriterien können Sie übrigens alle neuen Brillen kontrollieren – also auch Brillen, die „nur“ die Sehschärfe korrigieren. Wenn Sie trotz einer aktuellen Sehschärfenkorrektion noch Sehprobleme und Anstrengungsbeschwerden haben, sollten Ihre Augen auf Winkelfehlsichtigkeit überprüft werden.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch eine Anmerkung zum Visualtraining machen. Wenn eine Winkelfehlsichtigkeit richtig korrigiert wurde, brauchen Sie oder Ihr Kind kein Visualtraining, da alle Sehprobleme und Beschwerden behoben sind.


Wie können die Prismenwerte niedrig und stabil gehalten werden?

Indem man nur den Teil der Winkelfehlsichtigkeit mit Prismen ausgleicht, den das Augenpaar selbst nicht kompensieren kann. Was heißt das?

Jeder Mensch kann seine Augen in horizontalen Blickrichtungen problemlos bewegen und auf unterschiedliche Entfernungen und Objekte einstellen. Beim Blick in die Nähe gehen die Augen nach innen und beim Blick in die Ferne wieder nach außen in die Parallelstellung. Aus diesem Grund können die allermeisten Menschen horizontale Winkelfehlsichtigkeiten beschwerdefrei durch Fusion ausgleichen. Eine Prismenkorrektion (Basis außen oder innen) kann in diesen Fällen meistens entfallen oder viel schwächer sein, als das Messergebnis am Polatest von Zeiss. (Bild links)

Was das Augenpaar jedoch nicht kann, ist vertikale Fehlstellungen der Augen auszugleichen, denn kein Mensch kann sein rechtes Auge etwas nach unten und gleichzeitig sein linkes Auge etwas nach oben (oder umgekehrt) bewegen. Deshalb können sich vertikale Winkelfehlsichtigkeiten sehr schnell bemerkbar machen und diese Sehprobleme und Folgebeschwerden auslösen.
 
Vertikale Winkelfehlsichtigkeiten müssen mit Prismen korrigiert werden, denn das vertikale Ausrichten oder „Geradestellen“ der Augen kann nicht erlernt werden – auch nicht in einer Sehschule oder mit Visualtraining.

Da Winkelfehlsichtigkeiten / Heterophorien in vertikaler Richtung generell viel kleiner sind als in horizontaler Richtung, kann ich diese meistens mit sehr geringen Prismenwerten korrigieren, die zwischen 0,25 und 0,75 Prismendioptrien liegen. Diese minimalen Fehlstellungen der Augen können vom Augenarzt oder seiner Orthoptistin mit der dafür meistens genutzten Prismenleiste kaum erfasst werden, weil deren Messbereich erst bei 1,00 Prismendioptrien beginnt! Daher erhalten dann viele Betroffene die Diagnose, dass diese Beschwerden nicht von den Augen ausgelöst werden, obwohl es so ist.
 
Fazit: wenn nur der Teil einer Winkelfehlsichtigkeit mit Prismen korrigiert wird, der vom Betroffenen nicht ausgeglichen werden kann, bleiben die Kompensationsfähigkeiten der Augenmuskeln vollständig erhalten und die Prismenwerte dauerhaft niedrig und stabil. Mit dieser Korrektion von Winkelfehlsichtigkeiten hatte ich seit 1995 bei über 4000 Menschen keinen Fall, in dem die Prismenwerte anstiegen oder eine Augenmuskeloperation erforderlich wurde.

Das möchte ich vor allen Dingen den Menschen versichern, die verunsichert sind, weil sie befürchten, dass das Tragen einer Prismenbrille zu ansteigenden oder hohen Prismenwerten führt. Für meine Prismenbrillen trifft das Gegenteil zu. Das garantiere ich mit einem zeitlich unbegrenzten Rückgaberecht.


Wann können die Prismenwerte reduziert werden?

Der Volksmund sagt: mit einer falschen Brille verdirbt man sich die Augen. Damit ist gemeint, dass die Sehschärfe der Augen (Visus) zurückgeht. Dem möchte ich ausdrücklich zustimmen.

Was ist eine falsche Brille?

  1. Eine falsche Brille ist eine Brille, bei der die Sehschärfenkorrektion nicht (mehr) stimmt. Dann liegen die Bilder im Auge entweder vor oder hinter der Netzhautmitte. Die Folge ist unscharfes Sehen.
     
  2. Eine falsche Brille kann genauso eine Brille sein, bei der die Winkelfehlsichtigkeit nicht oder falsch korrigiert ist. Dann sind die Bilder seitlich oder in der Höhe von den Netzhautmitten verschoben. Auch in diesem Fall erhält das Gehirn keine scharfen Seheindrücke.

Wenn eine falsche Brille über einen längeren Zeitraum getragen wird, kann die Sehschärfe in beiden Fällen langsam zurückgehen. Wenn jedoch die Sehschärfe und die Winkelfehlsichtigkeit richtig korrigiert werden, können solche Verschlechterungen der Sehschärfe meistens wieder rückgängig gemacht werden. 

Mit einer richtigen Brille erhält das Gehirn scharfe Seheindrücke von beiden Augen. Dann kann das Gehirn „sehen lernen“ – wodurch die Sehschärfe wieder ansteigt. Das heißt, kleinere Buchstaben etc. können im Laufe der Zeit in größerer Entfernung besser erkannt werden. Diese Verbesserung der Sehschärfe hat auch im binokularen Sehen große Vorteile – denn mit der höheren Sehschärfe verbessert sich die Fusion

Mit der verbesserten Fusion können sich die Augen genauer auf jeden Objektpunkt ausrichten, so dass die Seheindrücke von beiden Augen besser zu einem Bild im Gehirn verschmolzen werden können. Damit verbessert sich das räumliche Sehen.

Bei winkelfehlsichtigen Menschen hat die Verbesserung der Fusion noch einen weiteren großen Vorteil, denn mit der gestärkten Fusion können die Augenbewegungsmuskeln Muskelungleichgewichte besser ausgleichen als zuvor. Dadurch verringert sich die Winkelfehlsichtigkeit - was eine schwächere Prismenkorrektion ermöglicht. Das Sehen ist dann mit den schwächeren Prismenwerten besser und entspannter als zuvor.


Der Prismenaufbau nach MKH: wenn die Prismenwerte immer höher werden

Wenn diese Beschwerden mit Prismenbrillen nach MKH nicht vollständig behoben werden konnten, wird nicht selten ein Prismenaufbau durchgeführt. Dazu wird die Winkelfehlsichtigkeit in relativ kurzen Zeitabständen (Wochen oder Monate) so stark wie möglich am Polatest (Bild links) korrigiert, um so den größtmöglichen Stellungsfehler des Augenpaares herbeizuführen. Wenn dieser dann so groß geworden ist, dass er nicht mehr mit Prismengläsern korrigiert werden kann (weil diese zu dick und zu schwer sind), wird dem Betroffenen zu einer Augenmuskeloperation geraten.

Diese Vorgehensweise halte ich für grundsätzlich falsch, denn die hier genannten Sehprobleme und Beschwerden werden nie durch das gesamte Muskelungleichgewicht des Augenpaares ausgelöst, sondern immer nur durch einen kleinen (meistens vertikalen) Teil. Dieser kleine Teil muss exakt korrigiert werden – nicht weniger, aber in gar keinem Falle mehr. Die prismatische Vollkorrektion des gesamten Muskelungleichgewichtes bzw. die maximale Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit bringt dem Betroffenen beim Sehen keine Vorteile, sondern nur Nachteile.

Aufgrund von Mund-zu-Mundpropaganda und meinen Internetseiten sind seit 1995 schon tausende Menschen zu mir gekommen, bei denen die Prismenwerte nach der Messmethodik MKH immer weiter erhöht worden sind. Diese Betroffenen berichteten mir übereinstimmend, dass sie mit den immer stärkeren Prismengläsern nicht besser oder entspannter, sondern zunehmend schlechter sahen. Deshalb waren diese Menschen verunsichert und zweifelten daran, dass ihre Prismenwerte noch weiter erhöht werden sollen.

Falls Sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben und Ihre Prismenkorrektion immer wieder verstärkt wurde, heißt das noch lange nicht, dass Sie diese Prismen wirklich brauchen! In den meisten Fällen gelingt es mir, auch hohe Prismenwerte auf das erforderliche Minimum zu reduzieren.
 
Wenn dann nur der Teil Ihrer Winkelfehlsichtigkeit korrigiert wird, der die Sehprobleme und Beschwerden auslöst, werden Sie dauerhaft beschwerdefrei sehen können. Eine ggf. bevorstehende Augenmuskeloperation kann somit entfallen. Hierfür gebe ich jedem so Betroffenen eine Garantie. Lesen Sie bitte hierzu auch diese Erfahrungsberichte.


Doppelbilder

Doppelbilder können viele Ursachen haben. Beim Auftreten von Doppelbildern muss deshalb eine umfassende ärztliche Abklärung erfolgen, damit Krankheiten entweder ausgeschlossen oder behandelt werden können.

Wenn weder beim Augenarzt noch bei anderen Fachärzten Krankheiten als Auslöser für die Doppelbilder gefunden wurden, kann das Doppeltsehen meistens mit einer Brille behoben werden! Dann sind die Bewegungsmuskeln der Augen wahrscheinlich in einem so großen Ungleichgewicht, dass die Seheindrücke beider Augen nicht mehr durch Fusion zu einem Bild verschmolzen werden können. Ein solches Muskelungleichgewicht war auch vor dem Auftreten der Doppelbilder schon vorhanden, konnte aber noch vollständig vom Betroffenen kompensiert werden. Das Auftreten von Doppelbildern kann durch eine vorübergehende Schwächung des Körpers (Erkrankung etc.) ausgelöst und durch eine falsche oder ungenaue Sehschärfenkorrektion begünstigt worden sein.

Bei einer Doppelsichtigkeit (Diplopie) korrigiere ich nur den Teil der Winkelfehlsichtigkeit / Heterophorie, der vom Betroffenen nicht mehr kompensiert werden kann. Dadurch kann ich die Prismenwerte auf das erforderliche Minimum begrenzen. Diese Vorgehensweise hat sich bei der Korrektion von Doppelbildern langjährig bewährt.

In den letzten 15 Jahren sind aufgrund meiner Spezialisierung viele Menschen zu mir gekommen, die zuvor über Monate oder Jahre unter zeitweiligen oder ständigen Doppelbildern litten und oft auch viele dieser Beschwerden hatten. Deshalb wurden diese Menschen umfassend von Fachärzten untersucht, wobei meistens auch ein MRT und oft auch eine Lumbalpunktion gemacht worden sind. Bei keiner dieser Untersuchungen konnte eine Krankheit als Auslöser der Doppelbilder gefunden werden. Manche Betroffene kamen jedoch mit der Diagnose zu mir, dass das Doppeltsehen und die Beschwerden durch eine Trochlearis Parese (Augenmuskellähmung) ausgelöst werden.

Bei dieser Diagnose muss es sich um eine Fehldiagnose gehandelt haben, denn ich konnte die Doppelbilder bei allen Betroffenen beheben und diesen Menschen mit einer Prismenbrille dauerhaft zu beschwerdefreiem Sehen verhelfen. Die Ursache der Doppelbilder und Beschwerden war in allen Fällen eine von Augenärzten nicht erkannte Heterophorie / Winkelfehlsichtigkeit. Dass allen so betroffenen Menschen nach dem Ausschluss von Krankheiten genauso geholfen werden kann, möchte ich Augenärzten schon lange in einer Studie nachweisen.

In den Fällen, in denen das Doppeltsehen nicht durch eine Krankheit ausgelöst wird, kann ich Betroffenen für ein beschwerdefreies Sehen und das Beheben der Doppelbilder eine Garantie geben. Ob es sich hierbei um eine uneingeschränkte Garantie oder um eine Teilgarantie handelt, kann ich erst sagen, nachdem ich den Einzelfall gesehen habe.

Falls die Doppelbilder durch eine Krankheit, Verletzung etc. ausgelöst werden und trotz ärztlicher Behandlung weiterbestehen, sollte ebenfalls alles getan werden, um das Doppeltsehen mit einer Brille zu beheben. Auch in diesen Fällen kann Betroffenen mit einer Prismenbrille oft geholfen werden! Bei einer Doppelsichtigkeit arbeite ich immer mit Augenärzten zusammen.

Prismenfolien sollten bei der Korrektion von Heterophorien und Winkelfehlsichtigkeiten und insbesondere bei der Korrektion von Doppelbildern nur in Notfällen verwendet werden, weil alle Prismenfolien die Sehschärfe reduzieren und dadurch die Fusion schwächen. Jede Schwächung der Fusion ist ein großes Risiko für die erneute Entstehung von Doppelbildern.

Deshalb sollten Doppelbilder immer mit Prismengläsern korrigiert werden, weil der Betroffene nur dann auf beiden Augen die höchstmögliche Sehschärfe und damit die maximale Fusion hat. In Notfällen können Prismenfolien kurzzeitig verwendet werden, wenn z.B. die erforderlichen Prismengläser noch nicht zur Verfügung stehen.


Zweifeln Sie nicht an sich selbst

An dieser Stelle möchte ich auf Betroffene aufmerksam machen, die durch eine Winkelfehlsichtigkeit doppelt belastet werden. Hierbei handelt es sich um Menschen, bei denen eine Winkelfehlsichtigkeit zweifelsfrei festgestellt wurde, diese aber nicht zufriedenstellend korrigiert werden konnte.

Viele dieser Winkelfehlsichtigen suchen dann die „Schuld“ bei sich selbst, wenn ihnen auch von einem oder mehreren Spezialisten nicht zu beschwerdefreiem Sehen verholfen werden konnte. Nicht selten haben diese Schuldgefühle und das Fortbestehen der Sehprobleme / Beschwerden psychische Belastungen zur Folge.

Falls Sie solche oder ähnliche Erfahrungen gemacht haben, sind Sie kein Einzelfall, sondern einer von vielen. Deshalb möchte ich Ihnen folgendes sagen: zweifeln Sie nicht an sich selbst, denn es liegt nicht an Ihnen, dass Ihnen bis jetzt keine Prismenbrille geholfen hat. Vielmehr ist Ihre Winkelfehlsichtigkeit falsch oder ungenau ausgemessen worden.

Mit der richtigen Prismenbrille werden Sie beschwerdefrei sehen können.


Wenn Menschen wegen dieser Beschwerden zum Augenarzt gehen

Die meisten Menschen, die bis jetzt mit diesen Beschwerden zu uns gekommen sind, waren zunächst bei Augenärzten, weil sie den Ursprung der Beschwerden im Bereich um die Augen vermuteten. Dort erhielten alle die Diagnose, dass die Beschwerden nicht von den Augen ausgelöst werden, weil die Augen gesund sind und keine ursächliche Krankheit gefunden wurde.
 
Nachdem keine Krankheit gefunden wurde, wurden viele Patienten vom Augenarzt zum Neurologen geschickt und als der nichts gefunden hat, zum Orthopäden usw. So begann für die meisten Betroffenen eine lange Facharzt-Odyssee bei der wie zuvor beim Augenarzt keine Krankheit als Ursache der Beschwerden gefunden wurde.

Bei nicht wenigen Patienten sind im Rahmen dieser Untersuchungen auch ein MRT und eine Lumbalpunktion durchgeführt worden, alles ohne Befund. Da die Beschwerden unvermindert weiter fortbestanden, erhielten schlussendlich viele Patienten die Diagnose, dass es sich bei den Beschwerden um psychosomatische Beschwerden handeln müsse.

Diese Diagnose war falsch, da ich die Beschwerden bei fast allen so Betroffenen mit einer Prismenbrille dauerhaft beheben konnte. Die Ursache der Sehprobleme und Folgebeschwerden war eine von Augenärzten nicht erkannte Winkelfehlsichtigkeit / Heterophorie. Zu uns kamen bis jetzt weit über 4000 Menschen, bei denen es so war.

Deshalb möchte ich Augenärzte auch an dieser Stelle fragen, wann werden Sie erkennen, dass hier eine große Versorgungslücke im Gesundheitssystem besteht?


„Das Phantom der Winkelfehlsichtigkeit“ - offener Brief an Frau Dr. Friedrich

Aufgrund dieser Versorgungslücke habe ich einen offenen Brief an die zuständige Augenärztin des Berufsverbandes der Augenärzte geschrieben. Wenn Sie diesen Brief an Frau Dr. Dietlind Friedrich lesen möchten, klicken Sie bitte hier.


Fazit

Ich löse Sehprobleme und Anstrengungsbeschwerden, die bei vielen Menschen durch eine Winkelfehlsichtigkeit / Heterophorie ausgelöst werden. Dies sind z.B. schnelles Ermüden der Augen beim Lesen, Defizite beim räumlichen Sehen, Lichtempfindlichkeit, Nackenverspannung, Kopfschmerzen...

Eine Winkelfehlsichtigkeit ist keine Krankheit, sondern eine Fehlsichtigkeit, die nur im beidäugigen Sehen auftritt. Diese Fehlsichtigkeit wird von einem Ungleichgewicht in der Bewegungsmuskulatur des Augenpaares ausgelöst. Eine Winkelfehlsichtigkeit kann wie die Sehschärfe mit Brillengläsern korrigiert werden.

Da es bei der binokularen Korrektion von Winkelfehlsichtigkeiten viel schneller zu fachlichen Fehlern kommen kann als bei der monokularen Sehschärfenkorrektion, gibt es hierzu viele Zweifel und Einwände. Diese Kritik darf jedoch nicht verallgemeinert und auf alle Prismenbrillen bezogen werden.

Ich gebe jedem Winkelfehlsichtigen eine dreijährige Garantie darauf, dass alle Sehprobleme und Anstrengungsbeschwerden vollständig und dauerhaft behoben werden. Außerdem gebe ich jedem Winkelfehlsichtigen eine zeitlose Garantie dafür, dass die Prismenwerte niedrig und konstant bleiben und auch langfristig nicht ansteigen.

Eine Winkelfehlsichtigkeit kann korrigiert werden, wenn abgeklärt ist, dass die Beschwerden nicht durch eine Krankheit ausgelöst werden. Um dies sicherzustellen, arbeiten wir mit Augenärzten zusammen. Wenn Sie dann mit der richtigen Prismenbrille beschwerdefrei sind und keine Sehprobleme mehr haben, ist die Ursache Ihrer Beschwerden gefunden. Dann hat sich endgültig erwiesen, dass Ihre Beschwerden nicht von einer Krankheit, sondern „nur“ von einem Ungleichgewicht in der Augenbewegungsmuskulatur ausgelöst worden sind.

Ein solches Ungleichgewicht der Augenbewegungsmuskeln haben circa 75 Prozent aller Menschen. Bei ca. 15 bis 20 Prozent löst es Beschwerden aus. Lesen Sie dazu bei Medicine worldwide den zweiten Abschnitt über latentes Schielen / Heterophorie.


Jürgen Peschlow staatl. gepr. Augenoptiker / Optometrist 



 

.