Clus­ter­kopf­schmer­zen: War­um hilft die Pris­men­bril­le?

Kur­ze Ant­wort: Weil über 350 „ehe­ma­li­ge“ Clus­ter­kopf­schmerz-Pati­en­ten das sagen, die mit mei­ner Pris­men­bril­le schmerz­frei wur­den. Mehr als 80 haben anschlie­ßend Vide­os auf­ge­nom­men, um Lei­dens­ge­nos­sen dar­über zu infor­mie­ren. Alle haben die Dia­gno­se „Clus­ter­kopf­schmerz“ eines Neu­ro­lo­gen oder einer Neu­ro­lo­gin, vie­le waren zuvor in Schmerz­kli­ni­ken, wie z.B. in Kiel oder König­stein.

Bei allen war der Lei­dens­druck sehr hoch, weil Medi­ka­men­te kaum noch gehol­fen haben. Sehen Sie anschlie­ßend exem­pla­risch zwei Video-Erfah­rungs­be­rich­te zur Wir­kung der Pris­men­bril­le auf den Clus­ter­kopf­schmerz. War­um ich die­sen Men­schen hel­fen konn­te, wer­de ich im Anschluss sehr plau­si­bel erklä­ren.

Sie sehen gera­de einen Platz­hal­ter­in­halt von You­Tube. Um auf den eigent­li­chen Inhalt zuzu­grei­fen, kli­cken Sie auf die Schalt­flä­che unten. Bit­te beach­ten Sie, dass dabei Daten an Dritt­an­bie­ter wei­ter­ge­ge­ben wer­den.

Mehr Infor­ma­tio­nen

Sie sehen gera­de einen Platz­hal­ter­in­halt von You­Tube. Um auf den eigent­li­chen Inhalt zuzu­grei­fen, kli­cken Sie auf die Schalt­flä­che unten. Bit­te beach­ten Sie, dass dabei Daten an Dritt­an­bie­ter wei­ter­ge­ge­ben wer­den.

Mehr Infor­ma­tio­nen

Auf unse­rem You­Tube-Kanal, bei Insta­gram und unter Erfah­rungs­be­rich­te kön­nen Sie zahl­rei­che Vide­os sehen, in denen Clus­ter­kopf­schmerz-Pati­en­ten dar­über berich­ten, wie sie mit mei­ner Pris­men­bril­le schmerz­frei wur­den. Alle Berich­te sind sehr authen­tisch und manch­mal auch erschüt­ternd, weil der Lei­dens­druck zuvor so hoch war. Vie­le waren berufs­un­fä­hig, ver­ren­tet und man­che sui­zid­ge­fähr­det. Alle waren anfangs sehr skep­tisch — und haben dann ihr „altes Leben“ zurück­be­kom­men.

Wenn Sie mit die­sen Men­schen Kon­takt auf­neh­men wol­len oder Fra­gen zu mei­ner Arbeit haben, kom­men Sie in eine unse­rer bei­den Face­Book-Grup­pen, dort sind jetzt ca. 1200 Mit­glie­der.

Alle Men­schen, die mit mei­ner Pris­men­bril­le schmerz­frei wur­den, wer­den von ihren Neu­ro­lo­gen belä­chelt oder igno­riert. Ärz­te wol­len, dass der Clus­ter­kopf­schmerz aus­schließ­lich mit Medi­ka­men­ten behan­delt wird. Wenn Sie das nicht wol­len und nach Alter­na­ti­ven suchen, lesen Sie bit­te wei­ter. Das könn­te auch Ihr Leben ver­än­dern.

War­um konn­te ich so vie­len Men­schen ohne Medi­ka­men­te hel­fen?

Weil ich eine häu­fi­ge Schmerz­ur­sa­che im Bereich des Auges gefun­den habe, die Ärz­te bis­lang nicht wahr­ge­nom­men haben. Dabei han­delt es sich nicht um eine Krank­heit! Hier­zu müs­sen Clus­ter­kopf­schmerz-Pati­en­ten wis­sen, dass sich über jedem Auge eine Seh­nen­schei­de im Augen­be­we­gungs­ap­pa­rat befin­det, die von Augen­ärz­ten als Rollknorpel/​Trochlea bezeich­net wird.

Der Roll­knor­pel befin­det dicht über dem schmer­zen­den Auge und hat den Auf­bau und die Funk­ti­on einer Seh­nen­schei­de. Bei einer dau­er­haf­ten Fehl­be­las­tung kann sich die­se ent­zün­den, genau­so wie jede ande­re Seh­nen­schei­de im Kör­per. Die Schmerz­sym­pto­me sind dann immer die glei­chen: ste­chen­de, zie­hen­de, boh­ren­de Schmer­zen in die­sem Bereich. Genau­so beschrei­ben alle Betrof­fe­nen den Schmerz am Auge! Das ist nach mei­ner Über­zeu­gung kein Zufall – und nur des­halb konn­te ich so vie­len Men­schen mit Clus­ter­kopf­schmer­zen hel­fen.

Erklä­rung: Ich konn­te auf­grund mei­ner lang­jäh­ri­gen Spe­zia­li­sie­rung eine Kor­rek­ti­ons­me­tho­dik ent­wi­ckeln, mit der ich die Fehl­be­las­tung des Roll­knor­pels mit einer Pris­men­bril­le dau­er­haft behe­ben kann. Die Fehl­be­las­tung des Roll­knor­pels lässt sich auch mit einer Augen­klap­pe behe­ben, auch damit ver­rin­gert sich der Clus­ter­kopf­schmerz oder ver­schwin­det ganz, hier­zu spä­ter mehr. Das alles möch­te ich in einer Stu­die nach­wei­sen. Auf dem unte­ren Bild sehen Sie sehr deut­lich, wie dicht sich der Roll­knor­pel mit der durch­lau­fen­den Seh­ne über dem Auge befin­det.

Entzündete Trochlea als Auslöser für Clusterkopfschmerzen


Für eine Seh­nen­schei­den­ent­zün­dung als Ursa­che von Clus­ter­kopf­schmer­zen spre­chen fol­gen­de Fak­ten:

  1. Die Schmer­zen sind jeweils iden­tisch: Ste­chend, zie­hend und boh­rend.
  2. Die Schmerz­ver­läu­fe sind iden­tisch: epi­so­disch bzw. chro­nisch.
  3. Kor­ti­son /​ Predn­iso­lon hel­fen bei bei­den Schmerz­ar­ten am bes­ten. Alle ande­ren Medi­ka­men­te hel­fen jeweils nur wenig oder gar nicht.
  4. Kor­ti­son hilft nur bei Clus­ter­kopf­schmer­zen und bei kei­ner ande­ren Kopf­schmerz­art! Das ist so, weil nach mei­ner Über­zeu­gung nur der Clus­ter­kopf­schmerz durch eine Seh­nen­schei­den­ent­zün­dung über dem betrof­fe­nen Auge aus­ge­löst wird!
  5. Alle Men­schen mit Clus­ter­kopf­schmer­zen sagen, dass der Clus­ter­kopf­schmerz genau dort am stärks­ten ist, wo sich die Seh­nen­schei­de /​ der Roll­knor­pel über dem Auge befin­det, sie­he Bild oben.
  6. Bei allen Seh­nen­schei­den­ent­zün­dun­gen gehen die Schmer­zen zurück oder ver­schwin­den ganz, wenn die Fehl­be­las­tung dau­er­haft beho­ben wird. Das haben unzäh­li­ge Betrof­fe­ne mit einer Augen­klap­pe nach­ge­wie­sen, denn eine Win­kel­fehl­sich­tig­keit kann nur im „beid­äu­gi­gen Sehen“ Beschwer­den aus­lö­sen.
  7. Das gilt auch für Men­schen mit chro­ni­schen Clus­ter­kopf­schmer­zen. Denn auch chro­ni­sche Seh­nen­schei­den­end­zün­dun­gen kön­nen abhei­len, wenn deren Fehl­be­las­tung dau­er­haft beho­ben wird. Dann ver­schwin­det der chro­ni­sche Clus­ter­kopf­schmerz!
  8. Der Ort der Schmerz­ent­ste­hung ist jeweils eng begrenzt, gerö­tet, über­wärmt, geschwol­len und druck­emp­find­lich, es hilft jeweils Küh­lung.
  9. Der Clus­ter­kopf­schmerz ist streng ein­sei­tig. Das ist logisch, denn eine ver­ti­ka­le Win­kel­fehl­sich­tig­keit betrifft nur das abwei­chen­de /​ win­kel­fehl­sich­ti­ge Auge.

Anmer­kung: Manch­mal kann die ver­ti­ka­le Fehl­stel­lung auf das ande­re Auge wech­seln, dann wech­selt auch der Clus­ter­kopf­schmerz auf das ande­re Auge! Ich hat­te Betrof­fe­ne, bei denen das so war. Nach­dem ich die ver­ti­ka­le Win­kel­fehl­sich­tig­keit des ande­ren Auges kor­ri­giert hat­te, wur­den die­se Men­schen erneut mit mei­ner Pris­men­bril­le schmerz­frei. In der „Wech­sel­pha­se“ war der Clus­ter­kopf­schmerz manch­mal auf bei­den Augen vor­han­den.

Der ein­zi­ge Unter­schied zu einer Seh­nen­schei­den­ent­zün­dung im Arm oder Fin­ger ist, dass sich die­se Seh­nen­schei­de /​ Roll­knor­pel dicht unter dem Gehirn befin­det. Des­halb sind die Ner­ven­ver­bin­dun­gen zum Gehirn hier viel kür­zer — wodurch die hier ent­ste­hen­den Schmer­zen von Betrof­fe­nen viel stär­ker wahr­ge­nom­men wer­den.

Haben Sie eine Win­kel­fehl­sich­tig­keit? Es gibt drei Mög­lich­kei­ten, um das zu prü­fen.

Viel­leicht sehen Sie auf dem unte­ren Bei­spiel­bild, dass das lin­ke Auge gegen­über dem rech­ten Auge etwas nach oben aus­weicht. Durch die tag­täg­li­che Kom­pen­sa­ti­on die­ses mini­ma­len Sil­ber­blicks ent­steht über dem betrof­fe­nen Auge die Fehl­be­las­tung der Seh­nen­schei­de /​ des Roll­knor­pels.

Beispielbild

Even­tu­ell könn­ten Sie eine Per­son Ihres Ver­trau­ens bit­ten, Ihnen genau in die Augen zu schau­en und dann zu prü­fen, ob das schmer­zen­de Auge etwas höher oder tie­fer steht als das ande­re. Wenn das so ist, ist das ein wich­ti­ger Hin­weis auf eine schmer­z­aus­lö­sen­de Win­kel­fehl­sich­tig­keit! Dann ist es sehr wahr­schein­lich, dass ich auch Ihnen nach der Kor­rek­ti­on der Win­kel­fehl­sich­tig­keit mit einer Pris­men­bril­le hel­fen kann!

Hier­zu möch­te ich anmer­ken, dass die Win­kel­fehl­sich­tig­kei­ten bei Clus­ter­kopf­schmer­zen meis­tens so mini­mal sind, dass die­se von Augen­op­ti­kern und Augen­ärz­ten mess­tech­nisch nicht erkannt wer­den. Dann erhal­ten Betrof­fe­ne die Fehl­dia­gno­se, dass kei­ne Win­kel­fehl­sich­tig­keit vor­han­den ist. Zu mir kamen unzäh­li­ge Men­schen, bei denen das so war. Die­se konn­ten die Win­kel­fehl­sich­tig­keit anhand der Stel­lung der Augen erken­nen.

Es gibt aber eine noch siche­re­re Metho­de, mit der Sie die Win­kel­fehl­sich­tig­keit objek­tiv nach­wei­sen kön­nen, wenn Sie zur Zeit Clus­ter­kopf­schmer­zen haben! Das ist der Test mit der Augen­klap­pe. Die­sen möch­te ich Ihnen sehr emp­feh­len!

Die meis­ten Men­schen, die zu mir kamen waren anfangs sehr skep­tisch und konn­ten sich nicht vor­stel­len, dass die­ser Schmerz ohne Medi­ka­men­te gelin­dert oder beho­ben wer­den kann. Das änder­te sich bei vie­len schlag­ar­tig, als sie beim Tra­gen der Augen­klap­pe oft schon nach eini­gen Tagen bemerk­ten, dass die Atta­cken lang­sam schwä­cher und sel­te­ner wur­den. Nicht weni­ge wur­den sogar ganz schmerz­frei.

Wenn das so ist, ist das ein objek­ti­ver Beweis dafür, dass der Clus­ter­kopf­schmerz durch das „beid­äu­gi­ge Sehen“ /​ eine nur hier vor­han­de­ne Win­kel­fehl­sich­tig­keit aus­ge­löst wur­de. Der Gegen­be­weis konn­te leicht erbracht wer­den, denn bei allen Betrof­fe­nen kam der Clus­ter­kopf­schmerz beim Abset­zen der Augen­klap­pe spä­tes­tens nach eini­gen Stun­den in vol­ler Stär­ke zurück! Man­che Betrof­fe­ne setz­ten dann die Augen­klap­pe wie­der auf, weil das Gefühl der Schmerz­frei­heit so schön war und kamen so zum Mess­ter­min. Das betrifft sowohl Men­schen mit epi­so­dischen, als auch mit chro­ni­schen Clus­ter­kopf­schmer­zen. Sehen Sie hier­zu die­se Erfah­rungs­be­rich­te:

Sie sehen gera­de einen Platz­hal­ter­in­halt von You­Tube. Um auf den eigent­li­chen Inhalt zuzu­grei­fen, kli­cken Sie auf die Schalt­flä­che unten. Bit­te beach­ten Sie, dass dabei Daten an Dritt­an­bie­ter wei­ter­ge­ge­ben wer­den.

Mehr Infor­ma­tio­nen

Sie sehen gera­de einen Platz­hal­ter­in­halt von You­Tube. Um auf den eigent­li­chen Inhalt zuzu­grei­fen, kli­cken Sie auf die Schalt­flä­che unten. Bit­te beach­ten Sie, dass dabei Daten an Dritt­an­bie­ter wei­ter­ge­ge­ben wer­den.

Mehr Infor­ma­tio­nen

Wenn Sie den Test mit der Augen­klap­pe z.B. aus beruf­li­chen Grün­den nicht machen kön­nen, kön­nen Sie mir ein Bild Ihrer Augen­par­tie an info@richtig-sehen.de sen­den, sie­he Bei­spiel­bild oben. Dar­an kann ich sicher beur­tei­len, ob Sie eine sicht­ba­re Fehl­stel­lung /​ Win­kel­fehl­sich­tig­keit haben.

Es gibt noch eine drit­te Mög­lich­keit, um fest­zu­stel­len, ob Sie eine Win­kel­fehl­sich­tig­keit haben: Wenn Sie im Raum Ber­lin woh­nen, kön­nen Sie bei uns einen Kurz­ter­min ver­ein­ba­ren. Dann kann ich inner­halb von zehn Minu­ten mess­tech­nisch fest­stel­len, ob Sie eine Win­kel­fehl­sich­tig­keit haben oder nicht. Das ist unver­bind­lich und kos­ten­los.

Wenn sich über eine der drei Mög­lich­kei­ten erwie­sen hat, dass Sie eine Win­kel­fehl­sich­tig­keit haben, kön­nen Sie sich für einen Ter­min anmel­den. Ich brau­che für die Kor­rek­ti­on der Win­kel­fehl­sich­tig­keit nur einen Mess­ter­min (ca. zwei Stun­den).

Wir schi­cken Ihnen dann nach ca. zwei Wochen die fer­tig ange­pass­te Pris­men­bril­le mit einer Rech­nung zu. Die Kos­ten betra­gen mit allen Mes­sun­gen, den Pris­men­glä­sern und einer Fas­sung ca. 550 Euro. Sie über­wei­sen erst dann, wenn Sie schmerz­frei gewor­den sind oder viel weni­ger Clus­ter­kopf­schmer­zen haben.

Das soll dann min­des­tens für ein Jahr so blei­ben. Das garan­tie­re ich mit dem unein­ge­schränk­ten Rück­ga­be­recht. Die Win­kel­fehl­sich­tig­keit kann sich jedoch ver­än­dern und soll­te nach ca. einem Jahr über­prüft und ggf. nach­kor­ri­giert wer­den. So kön­nen Sie dafür sor­gen, dass Sie wei­ter­hin schmerz­frei blei­ben.

Anmer­kung: Alle Epi­so­diker haben auch außer­halb der Epi­so­de sofort bemerkt, dass das Sehen mit der Pris­men­bril­le viel ent­spann­ter, bes­ser und ange­neh­mer ist. Des­halb tra­gen die­se Men­schen die Pris­men­bril­le auch in der schmerz­frei­en Zeit sehr ger­ne und kön­nen dadurch die nächs­te Epi­so­de ver­hin­dern!

Wenn Sie nicht noch mehr Medi­ka­men­te aus­pro­bie­ren wol­len, prü­fen Sie die Wir­kung mei­ner Pris­men­bril­le!

Die­se hat kei­ne Risi­ken und Neben­wir­kun­gen. Vie­le bemerk­ten beim Tra­gen mei­ner Pris­men­bril­le schon nach eini­gen Tagen ers­te Schmerz­lin­de­run­gen, das heißt, dass die Atta­cken schwä­cher und sel­te­ner wur­den. In der Regel dau­ert es 3 bis 21 Tage bis der Clus­ter­kopf­schmerz ganz auf­hört, erst am Tage und dann auch nachts, Erklä­rung folgt. Das ent­spricht der nor­ma­len Hei­lungs­dau­er bei jeder Seh­nen­schei­den­ent­zün­dung.

Ich habe eine eige­ne Mess­me­tho­dik für die Kor­rek­ti­on der Win­kel­fehl­sich­tig­keit ent­wi­ckelt. Nur damit ist es mir mög­lich, den Clus­ter­kopf­schmerz mit einer Pris­men­bril­le zu behe­ben. Ich schät­ze die Erfolgs­quo­te für mei­ne Pris­men­bril­len auf über 90 Pro­zent ein. Das heißt, die aller­meis­ten Men­schen mit Clus­ter­kopf­schmer­zen wer­den mit mei­ner Pris­men­bril­le schmerz­frei wer­den. Sie zah­len wie gesagt erst dann (für alles im Schnitt 550€), wenn das so ist. Wenn die Pris­men­bril­le nicht hel­fen soll­te, set­zen Sie die­se ein­fach wie­der ab, dann ist alles wie zuvor! Dann zah­len Sie gar nichts.

Lei­der gefällt es nicht allen, dass ich so vie­len Men­schen ohne Medi­ka­men­te hel­fen konn­te. Dazu gehö­ren Neu­ro­lo­gen /​ innen und die Admi­nis­tra­to­ren von Inter­net-Foren. Des­halb wer­den vie­le Behaup­tun­gen über mei­ne Pris­men­bril­len auf­ge­stellt, die alle auf mei­ne Pris­men­bril­len nicht zutref­fen! Die­se Behaup­tun­gen tref­fen nur auf Pris­men­bril­len zu, die nach MKH/​Haase aus­ge­mes­sen wur­den.

Ich kor­ri­gie­re Win­kel­fehl­sich­tig­kei­ten nicht nach MKH/​Haase, son­dern mit mei­ner eige­nen Mess­me­tho­dik! Damit kann ich alle Nach­tei­le und Risi­ken von MKH-Pris­men­bril­len zeit­lich unbe­grenzt aus­schlie­ßen! Dazu gehö­ren z.B. das Anstei­gen der Pris­men­wer­te oder eine Augen­mus­kel­ope­ra­ti­on. Des­halb las­sen Sie sich nicht ver­un­si­chern, son­dern prü­fen Sie selbst, was Ihnen am bes­ten hilft!

Neu­ro­lo­gen /​ innen inter­es­siert es nicht, was den eige­nen Pati­en­ten gehol­fen hat

Wenn Clus­ter­kopf­schmerz-Pati­en­ten ihren Ärz­ten dar­über berich­tet haben, dass sie mit mei­ner Pris­men­bril­le schmerz­frei wur­den, wur­den sie belä­chelt oder igno­riert. Jeg­li­ches Inter­es­se an dem, was den eige­nen Pati­en­ten gehol­fen hat, war nicht vor­han­den.

Vie­len Pati­en­ten wur­de dann auch fol­gen­des gesagt: „Wenn Ihnen die Pris­men­bril­le gehol­fen hat, hat­ten Sie keinen Clus­ter­kopf­schmerz“. Als die­se Pati­en­ten vol­ler Empö­rung ent­geg­ne­ten, „aber Sie selbst haben mir doch die Dia­gno­se Clus­ter­kopf­schmerz gege­ben“, hat auch das die Mei­nung der Neurologen/​innen nicht mehr geän­dert.

So Betrof­fe­ne ver­mu­te­ten, dass Neu­ro­lo­gen /​ innen es ein­fach nicht wahr­ha­ben woll­ten, dass der Clus­ter­kopf­schmerz mit einer Pris­men­bril­le beho­ben wer­den konn­te und dass des­halb die Medi­ka­men­te weg­ge­las­sen wer­den konn­ten. Dies betraf nicht nur Epi­so­diker, son­dern auch Men­schen mit chro­ni­schen Clus­ter­kopf­schmer­zen!
In den Clus­ter­kopf­schmerz-Foren ist das genau­so. Die Admi­nis­tra­to­ren sagen das glei­che, wie die Neu­ro­lo­gen und las­sen auch dort kei­ne abwei­chen­den Mei­nun­gen zu. Dort darf erst gar nicht über die Wir­kung mei­ner Pris­men­bril­len berich­ten wer­den. So soll ver­hin­dert wer­den, dass ande­re etwas davon erfah­ren.

Nächt­li­che Atta­cken ent­ste­hen oft im REM-Schlaf!

Aner­kann­te Neu­ro­lo­gen berich­ten, dass nächt­li­che Clus­ter-Kopf­schmerz­at­ta­cken haupt­säch­lich im REM-Schlaf (Rapid Eye Move­ment) auf­tre­ten. In die­ser Schlaf­pha­se kommt es zu schnel­len, ruck­ar­ti­gen Augen­be­we­gun­gen bei geschlos­se­nen Lidern. Bit­te lesen Sie hier­zu die Aus­füh­run­gen von Herrn Prof. Dr. Ste­fan Evers und Frau Prof. Dr. Sven­ja Hap­pe.

Die­se schnel­len, ruck­ar­ti­gen Augen­be­we­gun­gen sind nach mei­ner Über­zeu­gung der Aus­lö­ser von nächt­li­chen Clus­ter­kopf­schmerz-Atta­cken. Im REM-Schlaf wer­den die Fre­quenz und die Aus­deh­nung der Augen­be­we­gun­gen zum Ende der Nacht grö­ßer. Genau in die­ser Zeit haben vie­le Betrof­fe­ne die meis­ten Atta­cken. Dies ist ein wei­te­res wich­ti­ges Indiz dafür, dass die Bewe­gung der Seh­ne in der Troch­lea-Seh­nen­schei­de Clus­ter­kopf­schmer­zen aus­lö­sen kann.

Die Kom­pen­sa­ti­on der Win­kel­fehl­sich­tig­keit und der Clus­ter­kopf­schmerz haben vie­le iden­ti­sche Trig­ger

  1. Alko­hol ent­spannt alle Mus­keln, dadurch kann die Win­kel­fehl­sich­tig­keit schlech­ter kom­pen­siert wer­den, im Extrem­fall ent­ste­hen Dop­pel­bil­der. Das trig­gert meis­tens Clus­ter­kopf­schmer­zen.
  2. Wet­ter­wech­sel trig­gern oft Clus­ter­kopf­schmerz-Atta­cken, weil dadurch die kör­per­li­che Befind­lich­keit, der Kreis­lauf und der Mus­kel­to­nus etc. nega­tiv beein­flusst wer­den.
  3. Hit­ze, ein hei­ßes Bad oder Sau­na: Die Augen­mus­keln ent­span­nen sich, was deren Kom­pen­sa­ti­ons­fä­hig­keit der Win­kel­fehl­sich­tig­keit redu­ziert. Die Fol­ge sind oft Atta­cken.
  4. Sau­er­stoff­man­gel in grö­ße­ren Höhen redu­ziert eben­falls die Leis­tungs­fä­hig­keit aller Mus­keln und damit die Kom­pen­sa­ti­ons­fä­hig­keit der Win­kel­fehl­sich­tig­keit. Die Fol­ge sind auch hier oft Atta­cken.
  5. Sau­er­stoff­zu­fuhr: Mit dem Inha­lie­ren von rei­nem Sau­er­stoff lässt sich die Leis­tungs­fä­hig­keit aller Mus­keln erhö­hen, sodass die Win­kel­fehl­sich­tig­keit bes­ser kom­pen­siert wer­den kann. Somit kön­nen Betrof­fe­ne Clus­ter­kopf­schmerz-Atta­cken ver­mei­den oder schnel­ler über­win­den.
  6. Bewe­gungs­drang: Bei kör­per­li­cher Akti­vi­tät erhöht sich die Atmung, wodurch alle Mus­keln mit mehr Sau­er­stoff ver­sorgt wer­den. Das wirkt sich auch bei den Augen­be­we­gungs­mus­keln leis­tungs­stei­gernd aus. Betrof­fe­ne berich­ten, dass sie Atta­cken z.B. mit inten­si­ven Lie­ge­stüt­zen schnel­ler über­win­den kön­nen.
  7. Küh­lung des Augen­be­reichs: Die Kom­pen­sa­ti­ons­fä­hig­keit der Augen­mus­keln wird posi­tiv beein­flusst, die Atta­cke klingt schnel­ler ab.
  8. Hun­ger oder Durst schwä­chen die Leis­tungs­fä­hig­keit aller Mus­keln und damit die Kom­pen­sa­ti­on der Win­kel­fehl­sich­tig­keit.
  9. Ener­gy-Drinks, Trau­ben­zu­cker oder Magne­si­um stei­gern die Leis­tungs­fä­hig­keit der Mus­keln, was Atta­cken ver­hin­dern kann.
  10. Erkäl­tun­gen /​ Krank­hei­ten schwä­chen die Kraft aller Mus­keln, sodass die Win­kel­fehl­sich­tig­keit schlech­ter kom­pen­siert wer­den kann.
  11. Beim Mit­tags­schlaf ent­span­nen sich alle Mus­keln, d.h. auch die Augen­be­we­gungs­mus­keln. Beim Öff­nen der Augen müs­sen sich die­se dann „schlag­ar­tig anspan­nen“, um die Win­kel­fehl­sich­tig­keit kom­pen­sie­ren zu kön­nen. Das kann Atta­cken aus­lö­sen.
  12. Fla­cker­licht, grel­les Licht, Fern­se­her, Bild­schirm­ar­beit, Kino: Star­ke Licht­im­pul­se und Seh­ar­beit zwin­gen die Augen­be­we­gungs­mus­keln zu einer mög­lichst voll­stän­di­gen Kom­pen­sa­ti­on der Win­kel­fehl­sich­tig­keit. Dadurch erhöht sich die Seh­schär­fe und die Licht­emp­find­lich­keit wird so redu­ziert. Das erhöht aber auch die Fehl­be­las­tung der Troch­lea, was Atta­cken trig­gern kann.
  13. Stress wirkt sich eben­falls nega­tiv auf die Kom­pen­sa­ti­on einer Win­kel­fehl­sich­tig­keit aus und ist des­halb ein Trig­ger.

Selbst­hil­fe­grup­pe Clus­ter­kopf­schmerz und Win­kel­fehl­sich­tig­keit

Wenn Sie Fra­gen haben oder mehr zum The­ma wis­sen möch­ten, kom­men Sie in unse­re Selbst­hil­fe­grup­pe! Die­se wur­de vor ca. fünf Jah­ren von Clus­ter­köp­fen gegrün­det, die in den gro­ßen Clus­ter­kopf­schmerz-Foren über ihre Erfah­run­gen mit mei­nen Pris­men­bril­len nicht berich­ten durf­ten.

Hil­fe­su­chen­de Men­schen sol­len dort nicht erfah­ren, dass die­ser Schmerz ohne Medi­ka­men­te beho­ben oder stark gelin­dert wer­den kann. In die­sen Grup­pen darf nur über Medi­ka­men­te berich­tet wer­den, alles ande­re wird nicht zuge­las­sen und gelöscht. Bei uns ist das völ­lig anders, hier kön­nen Sie über alles berich­ten, was Ihnen beim Clus­ter­kopf­schmerz gehol­fen hat. Wir haben auf Face­book eine pri­va­te Selbst­hil­fe­grup­pe und eine öffent­li­che Grup­pe, ins­ge­samt sind dort über 1000 Mit­glie­der.

Hier sind sehr vie­le Clus­ter­köp­fe, die mit mei­ner Pris­men­bril­le dau­er­haft schmerz­frei wur­den, wie­der arbei­ten gehen kön­nen und ein völ­lig nor­ma­les Leben füh­ren kön­nen. Die­se Men­schen wer­den ger­ne alle Ihre Fra­gen beant­wor­ten, ich bin auch in die­ser Grup­pe.

Emp­feh­len Sie die­se Web­site ger­ne wei­ter: