Clusterkopfschmerzen

Praxis für Winkelfehlsichtigkeit und Kopfschmerzen in Berlin

Praxis für Winkelfehlsichtigkeit und Kopfschmerzen in Berlin

Mit unseren Prismenbrillen können Sie sofort und dauerhaft beschwerdefrei sehen.
Dafür garantiere ich mit einem dreijährigen Rückgaberecht. Diese Garantie
erhalten Sie sonst nirgendwo in Deutschland und Europa.

Clusterkopfschmerzen

Winkelfehlsichtigkeit als mögliche Ursache von Clusterkopfschmerzen / Hilfe ohne Medikamente

Ich konnte Menschen mit Clusterkopfschmerzen zu einer deutlichen Linderung der Beschwerden verhelfen. Das heißt, die Attacken sind in ihrer Anzahl geringer und nicht mehr so stark wie zuvor. So war es z.B. bei Frau Doris Kümmel, über deren Fall die ARD in einem Video berichtet hat: „Cluster – der schlimmste Kopfschmerz der Welt“.

In diesem Video konnte ich bei Frau Kümmel aufgrund meiner beruflichen Spezialisierung eine kleine vertikale Fehlstellung der Augen (leichter Silberblick) erkennen, was für mich ein starker Hinweis auf eine Winkelfehlsichtigkeit war. Deshalb rief ich Frau Kümmel an und bat sie nach Berlin zu kommen, was sie auch tat.

Bei meinen Messungen stellte sich schnell heraus, dass Frau Kümmel eine vertikale Winkelfehlsichtigkeit / Heterophorie hat. Im Mai 2018 bekam sie ihre erste Prismenbrille, mit der sie sofort deutlich entspannter sehen konnte. Auffällig war, dass sie die Augen nicht mehr so zusammenkneifen musste wie zuvor. Bei späteren Kontrollen konnte ich die Winkelfehlsichtigkeit immer genauer korrigieren, sodass die Beschwerden (u.a. auch Migräne) langsam zurückgingen. Bei der Kontrolle im Dezember 2018 berichtete mir Frau Kümmel, dass sie „meine“ Prismenbrille ununterbrochen getragen hat, weil es ihr damit besser geht. Als ich fragte, was sie damit meint, antwortete sie: „die Attacken sind weniger geworden und nicht mehr so stark“. Auch in Zukunft werde ich intensiv daran arbeiten, die Beschwerden von Frau Kümmel weiter zu reduzieren oder möglichst ganz zu beheben.

Ich garantiere auch bei Clusterkopfschmerzen
 mit dem Rückgaberecht der Prismenbrille dafür, dass
die Beschwerden deutlich geringer oder sogar ganz behoben sind.

Bei Clusterkopfschmerzen haben Betroffene meistens keine oder nur wenig Anstrengungsbeschwerden, die sonst bei einer Winkelfehlsichtigkeit typisch sind. Trotzdem konnte ich bei allen Menschen, die wegen Clusterkopfschmerzen zu mir kamen, sofort eine vertikale Winkelfehlsichtigkeit feststellen. Manche so Betroffene spürten schon während der Korrektion, dass der Druck hinter den Augen abnimmt. Dieser Druck bzw. die zuvor nicht bemerkte Verkrampfung der Augenmuskulatur durch das latente Schielen ist nach meiner Überzeugung die Ursache der Clusterkopfschmerzen.

Das lässt sich einfach beweisen: Menschen mit chronischen Clusterkopfschmerzen (oder in der Episode) erleiden nach der Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit nur durch das Absetzen der Messbrille eine Attacke. Dies geschieht oft schon nach kurzer Zeit bei mir im Messraum.

Da das Absetzen der Prismenbrille eine Attacke auslöst, ist aus meiner Sicht (und auch aus Sicht der Betroffenen!) zweifelsfrei geklärt, wo die Ursache der Beschwerden liegt. Der Auslöser ist die Augenbewegungsmuskulatur, die sich beim Absetzen der Prismenbrille schlagartig zur Kompensation der Winkelfehlsichtigkeit verspannen muss.

Beim späteren Tragen der Prismenbrille reagieren Menschen mit Cluster oft genauso – das Absetzen der Prismenbrille führt zu einer Attacke. Solche Attacken können zuverlässig vermieden werden, wenn der Betroffene während des Absetzens der Prismenbrille (z.B. beim Duschen) ein Auge schließt. Dann passiert gar nichts, denn eine Winkelfehlsichtigkeit kann nur im beidäugigen Sehen Beschwerden auslösen. Diesen kleinen Nachteil nehmen Menschen mit Clusterkopfschmerzen gerne in Kauf.

Interessant finde ich in diesem Zusammenhang folgenden Fakt: während und nach einer Attacke senkt sich das Lied des schmerzenden Auges. Dieses „physiologische Abdecken“ könnte sich in der Evolution als „sinnvoll“ erwiesen haben, weil so der Leidensdruck des Betroffenen reduziert werden kann.

Vielleicht fragen Sie sich jetzt, warum die Verspannung der Augenbewegungsmuskulatur bzw. das latente Schielen nicht schon viel früher als Ursache von Clusterkopfschmerzen in Betracht gezogen worden ist. Hierzu möchte ich folgendes sagen: Ärzte suchen bei Clusterkopfschmerzen und Migräne hauptsächlich nach Krankheiten, finden aber keine. Da das latente Schielen keine Krankheit ist, wird es als Ursache nicht wahrgenommen. Hierzu möchte ich noch anmerken, dass Clusterkopfschmerzen nach meinen bisherigen Erfahrungen immer durch kleine vertikale Winkelfehlsichtigkeiten ausgelöst wurden. Diese sind oft schwer zu finden und müssen mit sehr geringen Prismenwerten korrigiert werden. Bei einer vertikalen Winkelfehlsichtigkeit werden die Bewegungsmuskeln des abweichenden Auges permanent stärker belastet, als die des anderen Auges. Auf diesem Auge entstehen dann die Clusterattacken.

Natürlich ist das, was ich sage, nicht wissenschaftlich bewiesen – aber deshalb muss es ja nicht falsch sein! Ich konnte Menschen mit episodischen Clusterkopfschmerzen zu Beschwerdefreiheit verhelfen und chronische Clusterkopfschmerzen lindern. Leider kann ich alleine keine wissenschaftliche Studie durchführen, dafür bräuchte ich die Unterstützung von interessierten Fachärzten. Im Rahmen einer solchen Studie würde ich alle Probanden kostenlos versorgen.

Interessant finde ich in diesem Zusammenhang, dass schon im Jahr 2014 ein Betroffener im Clusterkopfschmerz-Forum darüber berichtet hat, dass er nach der Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit beschwerdefrei geworden ist. Bitte lesen Sie hierzu diese Berichte: Bericht 1 und Bericht 2. Hierzu möchte ich jedoch anmerken, dass Herr Mattiesson nach MKH von H.-J. Haase korrigiert wurde. Da ich Winkelfehlsichtigkeiten nicht nach MKH, sondern mit einer eigenen Messmethodik korrigiere, hätte ich das Ansteigen der Prismenwerte und die Augenmuskeloperation bei dauerhafter Beschwerdefreiheit ausschließen können.

Aufgrund meiner beruflichen Erfahrungen weiß ich, dass die Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit bei Menschen mit Clusterkopfschmerzen „schwieriger“ ist, als bei Menschen mit Migräne oder Spannungskopfschmerzen. Die Angaben sind oft ungenauer und schwanken und es kann während der Augenglasbestimmung zu einer Attacke kommen.

Ich habe lange überlegt, woran das liegen könnte. Im Netz habe ich dann die für mich sehr interessante Internetseite von Herrn Prof. Dr. med. Albrecht Molsberger gefunden. Er kann Betroffenen bei Clusterkopfschmerzen mit der NSM-Neurostimulation (NSM-Therapie) helfen. Dabei aktiviert Prof. Molsberger den Heilungsprozess der entzündeten Strukturen hinter dem Auge mit elektrischen Feldern.

Hinter dem Auge befinden sich (nur) die Augenbewegungsmuskeln, die damit verbundenen Sehnen, Nerven und Gefäße. Mit der NSM-Therapie kann Herr Prof. Molsberger Entzündungen in diesen Bereichen gezielt heilen. Betroffene berichten, dass die Clusterkopfschmerzen danach zurückgegangen sind oder sogar ganz weg waren. Ich vermute, dass die Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit für mich erheblich leichter wäre, wenn zuvor die entzündeten Bereiche hinter dem Auge mit der NSM-Therapie geheilt würden.

Herr Prof. Molsberger sagt auf seiner Internetseite, dass seine NSM-Therapie nicht immer von Dauer ist und Betroffene dann erneut behandelt werden müssen. Das ist aus meiner Sicht logisch, weil die Ursache dieser Entzündung nicht behoben worden ist. Dazu müsste die Winkelfehlsichtigkeit korrigiert werden. Das ist wie bei einem Tennisarm bei dem die Überlastung anschließend nicht behoben wird. Dann kann die Entzündung der Muskulatur  bzw. in der Sehnenscheide auch wieder zurückkommen.

Im Augenbewegungsapparat befindet sich über jedem Auge ebenfalls eine Sehnenscheide. Dabei handelt es sich um die Trochlea. Dies ist ein Knorpelring, der mit einer Sehnenscheide vergleichbar ist. Die Trochlea hat die Funktion eines Flaschenzuges. Bei einer vertikalen Winkelfehlsichtigkeit stehen die Trochlea und die durchlaufende Sehne des oberen schiefen Augenmuskels unter einer hohen kompensatorischen Zugbelastung.

Der folgende Absatz ist für den Laien schwer verständlich, aber in der Sache wichtig. Ich glaube zu wissen, warum Betroffene nachts noch stärkere Clusterattacken haben als am Tage. Tagsüber wird die Trochlea (Knorpelschlaufe) durch die Zugbelastung der vertikalen Winkelfehlsichtigkeit gedehnt, sodass die entzündete /verdickte Sehne des oberen schiefen Augenmuskels noch relativ reibungsarm hindurch gleiten kann. In der Nacht entspannen sich die Augenbewegungsmuskeln langsam, sodass die Trochlea nicht mehr geweitet wird. Dies könnte dazu führen, dass die verdickte Sehne nachts wegen des größeren Reibungswiderstandes in der Trochlea stärkere Nervenimpulse / Attacken erzeugt, als am Tage.

Ich höre oft, dass Clusterkopfschmerzen nicht vom Auge ausgehen können, weil Menschen auch nach der Entfernung des betroffenen Auges Clusterkopfschmerzen haben. Dies widerspricht meinem Lösungsansatz nicht, denn auch ich sage, dass Clusterkopfschmerzen nicht vom Auge selbst ausgehen, sondern von den Strukturen dahinter! Bei der Entfernung eines Auges (Enukleation) werden die hinter dem Auge liegenden Muskeln, Sehnen, Nerven und Gefäße nicht entfernt, sondern bleiben vollständig erhalten. Diese werden dann an das künstliche Auge neu „angeschlossen“, damit das Kunstauge dem gesunden Auge bei Blickbewegungen folgen kann. Dadurch könnte es jedoch auch weiterhin zu Überlastungen der Augenbewegungsmuskeln kommen, die dann Clusterkopfschmerzen auslösen.

Schmerzen haben immer eine Ursache! Auch Clusterkopfschmerzen haben nach meiner Überzeugung einen „Sinn“ und weisen auf ein Defizit im Körper hin. Dieses Defizit ist die chronische Verkrampfung / Entzündung der Augenbewegungsmuskeln aufgrund einer nicht erkannten Winkelfehlsichtigkeit. So war es z.B. bei Frau Doris Kümmel, über die ich oben berichtet habe.

Bei Clusterkopfschmerzen gibt es zahlreiche Trigger. Viele davon haben eine gefäßerweiternde Wirkung, wie z.B. Alkohol, Aufenthalt in großer Höhe, ein heißes Bad oder Nitroglyzerin. Wenn die Gefäße erweitert werden oder anschwellen (z.B. durch Histamin), wirkt sich das auf die Kompensationsfähigkeiten der Augenbewegungsmuskeln aus. Dadurch kann eine Clusterattacke „begünstigt“ oder ausgelöst werden.

Von diesen Triggern haben mir auch viele Menschen berichtet, die zuvor „nur“ unter Migräne litten. Nach übereinstimmenden Berichten der Betroffenen haben diese Trigger ihre „Wirksamkeit“ nach der Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit verloren. Ich bin davon überzeugt, dass dies auch bei Menschen mit Clusterkopfschmerzen gelingen wird.

Die meisten Betroffenen haben schon kurz nach dem ersten Aufsetzen der Prismenbrille bemerkt, wie sich die Muskulatur hinter dem schmerzenden Auge entspannt. Wenn dann die Schmerzen / Attacken in der Folgezeit langsam weiter abnehmen, werden Sie diese Prismenbrille sehr gerne weiter tragen, denn es geht Ihnen damit besser als zuvor. Anderenfalls setzen Sie die Prismenbrille einfach nicht mehr auf, dann ist alles wieder so, wie es vorher war.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch auf folgendes hinweisen: ich korrigiere Winkelfehlsichtigkeiten nicht nach MKH von H.-J. Haase, weil dabei das Risiko besteht, dass die Prismenwerte ansteigen und eine (unnötige) Augenmuskeloperation erforderlich wird. Ich habe eine eigene Korrektionsmethodik entwickelt, mit der ich alle Risiken der MKH ausschließen kann. Deshalb kann ich auch bei Menschen mit Clusterkopfschmerzen dafür garantieren, dass die Prismenwerte dauerhaft gering und stabil bleiben.

Bei Clusterkopfschmerzen und Migräne arbeite ich mit Schmerztherapeuten, Neurologen und Augenärzten zusammen.

Wenn Sie Clusterkopfschmerzen haben, können Sie uns gerne für eine Terminvereinbarung anrufen 030 882 44 42.

Jürgen Peschlow, staatl. gepr. Augenoptiker / Optometrist