Clusterkopfschmerzen

Eine Winkelfehlsichtigkeit ist oft die Ursache von Spannungskopfschmerzen
und Migräne. Eine Winkelfehlsichtigkeit kann auch Clusterkopfschmerzen
auslösen. Warum dies so ist, können Sie anschließend nachlesen.

Jürgen Peschlow staatl. gepr. Augenoptiker / Optometrist

 

Clusterkopfschmerzen

Ärzte suchen bei Clusterkopfschmerzen seit vielen Jahren nach Krankheiten und finden keine. Nach meiner Überzeugung kann hier auch keine Krankheit gefunden werden, weil die Ursache „nur“ das latente Schielen ist, das zu einer Verkrampfung der Muskulatur hinter dem Auge führt, wenn es nicht erkannt und behoben wird.

Wenn Sie Clusterkopfschmerzen haben, nehmen Sie sich bitte die Zeit meine Erklärungen zu lesen. Wahrscheinlich werden Sie am Ende sagen, dass alles schlüssig und nachvollziehbar ist. Falls Sie Fragen haben, können Sie sich gerne an mich wenden.

Inhaltsübersicht Clusterkopfschmerzen

Kann das latente Schielen / Winkelfehlsichtigkeit eine Entzündung über dem Auge und in der Folge Clusterkopfschmerzen auslösen?

Ja, denn über jedem Auge befindet sich ein Rollknorpel, der auch als Trochlea bezeichnet wird und auf dem Bild von Wikipedia weiß markiert über dem Auge zu sehen ist. Dieser Rollknorpel entspricht im Aufbau und der Funktion einer Sehnenscheide, durch die die Sehne des oberen schrägen Augenmuskels verläuft.

Wenn sich dieser Muskel wegen einer Winkelfehlsichtigkeit ständig zusammenzieht, führt das zu einer hohen Fehlbelastung der Sehne in der Sehnenscheide, die sich dadurch entzünden kann. Eine solche Entzündung kann dann zur Ursache von Clusterkopfschmerzen werden, was ich später erklären möchte. Für diese mögliche Ursache spricht zudem der Fakt, dass Schmerzmittel nicht helfen, weil diese bei einer Sehnenscheidenentzündung unwirksam sind.

Clusterkopfschmerz-Attacken können durch „äußere Einflüsse“ ausgelöst oder abgeschwächt werden. Diese äußeren Einflüsse wirken sich aber nicht nur auf Cluster-Attacken aus, sondern genauso auch auf die Leistungsfähigkeit von Muskeln!

  1. So können das Inhalieren von Sauerstoff, Energy-Drinks oder Magnesium Muskeln stärken, was sich auch auf die Augenmuskulatur positiv auswirkt. Dadurch kann das latente Schielen besser kompensiert werden. Das hilft dem Betroffenen, die Attacke schneller zu überwinden. (= Hilfe bei CK)
  2. Sauerstoffmangel, ein heißes Bad, Alkohol, Hunger etc. schwächen die Kraft aller Muskeln. Das betrifft auch den schrägen Augenbewegungsmuskel, sodass eine Winkelfehlsichtigkeit schlechter kompensiert werden kann. Dadurch können Clusterkopfschmerz-Attacken ausgelöst werden, was ich in den folgenden Kapiteln ausführlich erklären werde. (= Trigger von CK)

Viele weitere äußere Einflüsse, die sich sowohl auf Clusterkopfschmerz-Attacken, als auch auf die Leistungsfähigkeit der Augenmuskulatur auswirken, habe ich hier zusammengefasst.

Anschließend möchte ich an einem konkreten Fall zeigen, dass auch chronische Clusterkopfschmerzen mit der Entspannung der Augenmuskeln gemindert werden können. Dabei handelt es sich um Frau Doris Kümmel, über deren Fall der „SWR Wissen“ in einem Video berichtet: „Cluster – der schlimmste Kopfschmerz der Welt“. Nachfolgend können Sie diesen Bericht aufrufen.

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Clusterkopfschmerzen

In diesem Video konnte ich bei Frau Kümmel aufgrund meiner beruflichen Spezialisierung eine kleine vertikale Fehlstellung der Augen (leichter Silberblick) erkennen, was für mich ein starker Hinweis auf eine Winkelfehlsichtigkeit war. Deshalb rief ich Frau Kümmel an und bat sie nach Berlin zu kommen, was sie auch tat. Zur Absicherung meiner Vermutung auf Winkelfehlsichtigkeit führte Frau Kümmel noch einen Abdecktest durch. Dieser war bei ihr positiv.

Bei meinen Messungen stellte sich schnell heraus, dass Frau Kümmel eine vertikale Winkelfehlsichtigkeit / Heterophorie hat. Im Mai 2018 bekam sie ihre erste Prismenbrille, mit der sie sofort deutlich entspannter sehen konnte. Auffällig war, dass sie die Augen nicht mehr so zusammenkneifen musste wie zuvor. Bei späteren Kontrollen konnte ich die Winkelfehlsichtigkeit immer genauer korrigieren, sodass die Beschwerden (u.a. auch Migräne) langsam zurückgingen.

Bei der Kontrolle im Dezember 2018 berichtete mir Frau Kümmel, dass sie „meine“ Prismenbrille ununterbrochen getragen hat, weil es ihr damit besser geht. Als ich fragte, was sie damit meint, antwortete sie: „die Attacken sind weniger geworden und nicht mehr so stark“. Auch in Zukunft werde ich intensiv daran arbeiten, die Beschwerden von Frau Kümmel weiter zu reduzieren oder möglichst ganz zu beheben. Ich versorge Betroffene wie Frau Kümmel dauerhaft kostenlos.

Im September 2019 kam Frau Kümmel zu einer weiteren Nachkorrektion ihrer Winkelfehlsichtigkeit zu mir. Da ich ihre Winkelfehlsichtigkeit von Mal zu Mal immer exakter korrigieren kann, geht es Frau Kümmel zunehmend besser. Ich denke, dass ich ihre chronischen Clusterkopfschmerzen mit einer Prismenbrille früher oder später vollständig beheben kann.

Interessant war dabei erneut folgender Fakt: als ich Frau Kümmel nach meinen Messungen die Messbrille mit den verbesserten Prismenwerten absetzte und sie danach ihre „alte“ (nicht mehr aktuelle) Prismenbrille aufsetzen musste, erlitt sie 5 Sekunden später eine Attacke. Dies zeigt sehr deutlich, wie eng der anatomische Zusammenhang zwischen der Verkrampfung der Augenmuskulatur (Ursache: latentes Schielen) und der Clusterkopfschmerz-Attacke sein muss. Hierzu später mehr. Auch wenn Frau Kümmel nach fast jeder Nachkorrektion der Winkelfehlsichtigkeit eine Attacke erleidet, kommt sie gerne immer wieder zu mir, weil es ihr anschließend mit der neuen Prismenbrille besser geht als zuvor.

Obwohl Frau Kümmel auch diesmal eine Attacke erlitten hatte, war sie anschließend bereit, über ihre Erfahrungen bei der Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit im nachfolgenden Video zu berichten. Dafür möchte ich ihr auch an dieser Stelle nochmals danken.
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Wenn Sie die beiden Videos vergleichen, fallen dabei zwei Dinge sehr deutlich auf.

  1. In dem Video des SWR trägt Frau Kümmel auch in geschlossenen Räumen immer eine dunkle Sonnenbrille, da sie damals noch extrem lichtempfindlich war. Dies ist nach der Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit schon lange nicht mehr nötig, sie kann im Raum eine Brille mit hellen Gläsern tragen.
  2. Frau Kümmel berichtete mir, dass sie während der Filmaufnahmen des SWR die ganze Zeit große Angst hatte, eine Attacke zu erleiden. Um dies zu vermeiden, hat sie ihre Augen ständig stark zusammengekniffen oder ein Auge sogar ganz zugekniffen. Das ist in dem Beitrag des SWR wegen der dunklen Sonnenbrille zwar nur schwer zu erkennen, aber einmal sieht man es ganz deutlich, als sie bei ca. 3 Minuten 40 Sekunden die Sonnenbrille kurz absetzen muss.

    Das unbewusste Zusammenkneifen ihrer Augen hat Frau Kümmel damals geholfen, weil sie so die Auswirkungen der noch nicht korrigierten Winkelfehlsichtigkeit reduzieren konnte. Somit konnte sie das Risiko einer Attacke etwas verringern. Das ständige Zusammenkneifen der Augen ist schon lange nicht mehr erforderlich, wie es in dem Video vom September 2019 deutlich zu sehen ist. Frau Kümmel kann auch mit weißen Brillengläsern im Gespräch beide Augen ganz normal offen halten.

Wie alle anderen so Betroffenen mit Clusterkopfschmerzen versteht es auch Frau Kümmel überhaupt nicht, dass sich Ärzte und Selbsthilfegruppen nicht für das interessieren, was ihr geholfen hat. Frau Kümmel hat bei Clusterkopfschmerzen alles „erlebt“, was man erleben kann. So wurden ihr z.B. zwei Sonden implantiert, die beide nicht geholfen haben. Deshalb mussten diese in weiteren Operationen wieder entfernt werden. Frau Kümmel litt zudem sehr unter den Nebenwirkungen der starken Medikamente. Hier könnte ich noch viel mehr aufzählen, was Frau Kümmel stark belastet hat.

Frau Kümmel war in der Schmerzklinik Kiel, wo ihr ein chronischer Clusterkopfschmerz diagnostiziert wurde. Nachdem ich Frau Kümmel mit einer Prismenbrille helfen konnte, habe ich Herrn Prof. Göbel per Mail darüber informiert. Ich teilte ihm mit, dass Frau Kümmel gerne dazu bereit ist, über ihre Erfahrungen bei der Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit zu berichten. Frau Kümmel hat mir hierfür ihr ausdrückliches OK gegeben. Sie selbst hat hier schon eher resigniert und glaubt nicht, dass sich im Gesundheitssystem noch etwas ändern könnte. So denken übrigens die meisten Menschen, die wegen Kopfschmerzen zu mir gekommen sind. Bis jetzt hat sich Herr Prof. Göbel nicht bei Frau Kümmel gemeldet.

Genauso verhält es sich bei Menschen, die wegen Migräne stationär in der Schmerzklinik Kiel behandelt wurden. Nachdem die Migräne dort nicht gelindert werden konnte, kamen einige dieser Menschen zu mir, weil sie in mir den „allerletzten Strohhalm“ sahen. Wenn ich einem so Betroffenen mit einer Prismenbrille zu Beschwerdefreiheit verhelfen konnte, habe ich anschließend Herrn Prof. Göbel per Mail informiert. Aber auch in diesen Fällen hat mir Herr Prof. Göbel nie geantwortet und sich nicht dafür interessiert, wie und warum ich einem „seiner Patienten“ helfen konnte. Dieses Desinteresse ist für mich und für die so betroffenen Menschen absolut unverständlich. So kann die immer noch unbekannte Ursache von Migräne und Clusterkopfschmerzen nicht gefunden werden.
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Menschen mit episodischen Clusterkopfschmerzen

Aufgrund meiner zunehmenden Erfahrungen mit Clusterkopfschmerz-Betroffenen kann ich Menschen mit episodischen Clusterkopfschmerzen oft schon nach der ersten Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit mit einer Prismenbrille zu Beschwerdefreiheit verhelfen. So Betroffenen wird dann jedoch oft von ihren Neurologen gesagt: „das sagt gar nichts, weil Sie sich gerade außerhalb der Episode befinden“. Hierzu muss ich sagen, dem ist nicht so, denn das ursächliche latente Schielen ist ja nach wie vor unverändert vorhanden.

Wenn ein solcher Episodiker seine Prismenbrille absetzt, „müssen“ sich die Augenbewegungsmuskeln schlagartig zur Kompensation der dann unkorrigierten Winkelfehlsichtigkeit verkrampfen. Diese ruckartige Verkrampfung kann auch in einer „scheinbaren Ruhephase“ zu einer Attacke führen. Solche Attacken können zuverlässig vermieden werden, wenn der Betroffene während des Absetzens der Prismenbrille ein Auge schließt. Dann „passiert gar nichts“, denn eine Winkelfehlsichtigkeit kann nur im beidäugigem Sehen Clusterkopfschmerzen auslösen.

Da das latente Schielen Clusterkopfschmerz-Attacken auslösen kann, möchte ich es anschließend noch etwas genauer erklären. Ein latentes (verstecktes) Schielen entsteht, wenn die Längen der Augenbewegungsmuskeln rechts und links leicht unterschiedlich sind. Dann stehen die Augen nicht ganz parallel (im Volksmund: Silberblick), sodass die Augenmuskeln ständig „arbeiten“ / kompensieren müssen, um die Augen wieder „gerade“ zu stellen. Diese kleinen Längenunterschiede der Augenbewegungsmuskeln können nicht geheilt werden, diese müssen bei Beschwerden durch eine Prismenbrille ausgeglichen werden. Wenn dies geschieht, entfällt die dauerhafte Fehlbelastung der Sehnenscheide über dem Auge. Somit können die Entzündungen im Bereich der Trochlea und der umgebenden Nerven langsam heilen. Danach können die Clusterkopfschmerz-Attacken abklingen. Auf das latente Schielen als mögliche Ursache von Kopfschmerzen weisen übrigens auch Augenärzte in einer Pressemitteilung hin: Kopfschmerz geht oft vom Auge aus.

Der Berufsverband der Augenärzte / BVA berichtet dort, dass Kopfschmerzen häufig durch eine zu starke oder einseitige Beanspruchung der Augen ausgelöst werden. Im unteren Bereich weisen Augenärzte darauf hin, dass Kopfschmerzen durch eine Verkrampfung der Augenmuskeln bei einem gestörten Augenmuskelgleichgewicht / Heterophorie (muskuläre Asthenopie) ausgelöst werden können. Das ist genau das, was ich auch sage. Ein vertikales Muskelungleichgewicht muss mit Prismen ausgeglichen werden, hierfür reicht die optimale Sehschärfenkorrektion nicht aus – wie es oft von Augenärzten gesagt wird. 
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Wenn Sie auf Empfehlung eines Neurologen oder einer Selbsthilfegruppe
zu uns kommen, werde ich Sie im Rahmen einer Studie kostenlos versorgen.

Test auf Winkelfehlsichtigkeit / Heterophorie bei Clusterkopfschmerzen

Bei Clusterkopfschmerzen haben Betroffene oft das nur wenig oder gar keine Anstrengungsbeschwerden, die sonst für eine Winkelfehlsichtigkeit typisch sind. Diese Menschen haben meist auch keine Sehprobleme, weshalb der Test auf Winkelfehlsichtigkeit in der Regel kein Ergebnis bringt. Bei so Betroffenen muss ich messtechnisch prüfen, ob eine Winkelfehlsichtigkeit vorhanden ist.

Wenn Sie Clusterkopfschmerzen und Migräne haben und evtl. auch unter Nackenverspannung, Lichtempfindlichkeit, Geräuschempfindlichkeit, Schwindel oder Übelkeit leiden, können Sie den Test auf Winkelfehlsichtigkeit machen. Wenn sich diese Beschwerden beim Abdecken des „Clusterkopfschmerz-Auges“ verringern, ist deren Ursache höchstwahrscheinlich die permanente Verkrampfung der Augenmuskulatur. In diesem Fall kann ich Ihnen mit der Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit bzw. mit einer Prismenbrille helfen.
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Clusterkopfschmerz-Attacken können vermieden werden, wenn das betroffene Auge rechtzeitig abgedeckt wird

Menschen mit  episodischen Clusterkopfschmerzen haben mir berichtet, dass es ihnen hilft, wenn Sie sich das betroffene Auge bei den ersten Anzeichen einer Attacke für einen halben Tag mit einer Augenklappe abdecken. Das ist aus meiner Sicht absolut schlüssig, weil sich beim Abdecken des Clusterkopfschmerz-Auges die dahinter befindlichen Augenmuskeln und Nerven entspannen und nicht mehr die Winkelfehlsichtigkeit kompensieren müssen. Diese Entspannung der Augenbewegungsmuskeln kann dazu führen, dass die Attacke gänzlich vermieden werden kann oder erheblich schwächer ausfällt.

Wenn das auch bei Ihnen so ist, haben Sie eine Winkelfehlsichtigkeit. Da Sie beim Abdecken eines Auges nicht räumlich sehen, tragen Sie bitte die Augenklappe nur zuhause in bekannter Umgebung und nicht beim Autofahren etc. 
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Clusterkopfschmerzen können ohne Medikamente nachgewiesen werden

Neurologen nutzen hierzu den Nitroglyzerin-Provokationstest. Während einer Clusterperiode kann damit bei 70 bis 80 Prozent der Betroffenen eine Clusterattacke ausgelöst werden.

Der Nachweis von Clusterkopfschmerzen kann jedoch auch ohne Medikamente erbracht werden. Dazu muss sich der Betroffene „nur“ im Beisein des Neurologen die korrigierende Prismenbrille mehrmals hintereinander auf und absetzen. Schon nach „kürzerer“ Zeit (innerhalb einer Stunde) wird dadurch eine Attacke ausgelöst. Mit diesem physiologischen Provokationstest kann der Neurologe/in gleich zwei Erkenntnisse gewinnen:

  1. Es steht zweifelsfrei fest, dass der Betroffene tatsächlich Clusterkopfschmerzen hat.
  2. Die Ursache der Clusterkopfschmerz-Attacke ist nachgewiesen, nämlich der Wechsel von Entkrampfung und Verkrampfung der Augenmuskulatur und den dazugehörigen Nerven.

Hierzu möchte ich anmerken, dass der mehrmalige Wechsel von Entkrampfung und Verkrampfung der Augenmuskeln auch außerhalb der Episode eine Attacke auslösen kann. Dies konnte ich bei mehreren Betroffenen durch das wiederholte Auf- und Absetzen der korrigierenden Prismenbrille nachweisen. Bei Menschen mit chronischen Cluster-Kopfschmerzen führen so herbeigeführte schnelle Veränderungen des Augenmuskeltonus meistens sofort zu einer Attacke. Für weitere Informationen stehe ich gerne zur Verfügung.

Da der Wechsel von Verkrampfung zu Entkrampfung und umgekehrt zu Attacken führt, erklärt sich auch, warum Clusterkopfschmerz-Attacken vermehrt nach einem Mittagsschlaf oder in der Nacht auftreten – denn bei geschlossenen Augen muss die Winkelfehlsichtigkeit nicht mehr kompensiert werden, sodass sich die Augenbewegungsmuskeln „besonders gut“ entspannen können. Diese weitgehende Entspannung kann dann zu den besonders heftigen nächtlichen Attacken führen.

Fazit: wenn sich die Augenmuskulatur tagsüber nicht mehr verkrampfen „muss“, braucht sie sich danach auch nicht mehr zu entkrampfen. Beides kann bei Betroffenen zu Attacken führen. Da die Belastungen der Augen besonders durch Bildschirmarbeit stark zugenommen haben, führt das bei einer Winkelfehlsichtigkeit bei immer mehr Menschen zu einer Verkrampfung der Augenmuskulatur und damit zu Kopfschmerzen. Dabei handelt es sich um Spannungskopfschmerzen, Migräne und Clusterkopfschmerzen.
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Erstaunlicher Weise konnte ich bei allen Menschen, die bis jetzt wegen Clusterkopfschmerzen zu mir kamen, eindeutig eine vertikale Winkelfehlsichtigkeit feststellen. Manche spürten schon während der Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit, dass der Druck hinter den Augen nachlässt. Dieser Druck bzw. die zuvor nicht bemerkte Verkrampfung der Augenmuskulatur durch das latente Schielen ist nach meiner Überzeugung die Ursache für Clusterkopfschmerzen.

Das lässt sich einfach beweisen: Menschen mit chronischen Clusterkopfschmerzen (oder in der Episode) erleiden nach der Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit nur durch das Absetzen der Messbrille eine Attacke. Dies kann oft schon nach kurzer Zeit bei mir im Messraum geschehen. In der Zwischenzeit hat sich herausgestellt, dass sich das Risiko von solchen Clusterkopfschmerz-Attacken deutlich verringern lässt, wenn der Betroffene vor der Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit nach Absprache mit dem behandelnden Neurologen hoch dosiertes Kortison einnimmt. Dann kann ich die Winkelfehlsichtigkeit (ohne Attacken) viel länger ausmessen und die Angaben des Betroffenen sind erheblich genauer.

Da das Absetzen der Prismenbrille eine Attacke auslösen kann, ist aus meiner Sicht (und auch aus Sicht der Betroffenen!) zweifelsfrei geklärt, wo die Ursache der Beschwerden liegt. Der Auslöser ist die Augenbewegungsmuskulatur, die sich beim Absetzen der Prismenbrille schlagartig zur Kompensation der Winkelfehlsichtigkeit verspannen muss.

Beim späteren Tragen der Prismenbrille reagieren Menschen mit chronischen Clusterkopfschmerzen oft genauso – das Absetzen der Prismenbrille führt zu einer Attacke. Solche Attacken können zuverlässig vermieden werden, wenn der Betroffene während des Absetzens der Prismenbrille (z.B. beim Duschen) ein Auge schließt. Dann passiert gar nichts, denn eine Winkelfehlsichtigkeit kann nur im beidäugigen Sehen Beschwerden auslösen. Diesen kleinen Nachteil nehmen Menschen mit Clusterkopfschmerzen gerne in Kauf.

Interessant finde ich in diesem Zusammenhang folgenden Fakt: während und nach einer Attacke senkt sich das Lied des schmerzenden Auges. Dieses „physiologische Abdecken“ könnte sich in der Evolution als „sinnvoll“ erwiesen haben, weil so der Leidensdruck des Betroffenen reduziert werden kann.

Vielleicht fragen Sie sich jetzt, warum die Verspannung der Augenbewegungsmuskulatur bzw. das latente Schielen nicht schon viel früher als Ursache von Clusterkopfschmerzen in Betracht gezogen worden ist. Hierzu möchte ich folgendes sagen: Ärzte suchen bei Clusterkopfschmerzen und Migräne hauptsächlich nach Krankheiten, finden aber keine. Da das latente Schielen keine Krankheit ist, wird es als Ursache nicht wahrgenommen. Hierzu möchte ich noch anmerken, dass Clusterkopfschmerzen nach meinen bisherigen Erfahrungen immer durch kleine vertikale Winkelfehlsichtigkeiten ausgelöst wurden. Diese sind oft schwer zu finden und müssen mit sehr geringen Prismenwerten korrigiert werden. Bei einer vertikalen Winkelfehlsichtigkeit werden die Bewegungsmuskeln des abweichenden Auges permanent stärker belastet, als die des anderen Auges. Auf diesem Auge entstehen dann die Clusterattacken.
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Kontrolle meiner Aussagen über Clusterkopfschmerzen in einer Studie

Natürlich ist das, was ich sage, nicht wissenschaftlich bewiesen, aber deshalb muss es ja nicht falsch sein! Ich konnte Menschen mit episodischen Clusterkopfschmerzen zu Beschwerdefreiheit verhelfen und chronische Clusterkopfschmerzen lindern. Dafür möchte ich in einer Studie den Beweis erbringen. Im Rahmen einer solchen Studie werde ich alle Probanden (z.B. 50) kostenlos versorgen. Da ich eine wissenschaftliche Studie nicht alleine durchführen kann, suche ich hierfür die fachliche Begleitung eines interessierten Neurologen.

Da ich miterlebt habe, wie groß der Leidensdruck bei den Betroffenen ist, habe ich auf das Interesse der Selbsthilfegruppe für Clusterkopfschmerz gehofft. Aus diesem Grund bin ich 2018 zu einem Treffen der Selbsthilfegruppe in Neuenhagen gegangen und habe dort kurz über meine Arbeit berichtet. Hier stieß ich beim Leiter der Selbsthilfegruppe jedoch auf Ablehnung, weil ich meine Aussagen nicht mit einer Studie belegen kann. Ein Interesse an meinem Lösungsansatz war nicht vorhanden, sondern ganz im Gegenteil.

Als Mitglieder der Selbsthilfegruppe bei späteren Gruppentreffen darüber berichtet haben, dass sie ihre Clusterkopfschmerzen mit meiner Prismenbrille überwunden haben, wurde das von den Administratoren nicht geglaubt. Als Betroffene darüber im Forum geschrieben haben, wurden die Beiträge gelöscht. Zu den so Betroffenen gehört auch Frau Doris Kümmel. Scheinbar wollen die Administratoren verhindern, dass andere Menschen über diese Möglichkeit Clusterkopfschmerzen zu lindern informiert werden.

Andere Mitglieder dieser Selbsthilfegruppe haben daraufhin erst gar nicht mehr darüber berichtet, dass ihnen eine Prismenbrille hilft. Ich hätte das in einer Selbsthilfegruppe nicht für möglich gehalten und wende mich deshalb mit dieser Seite direkt an Menschen mit Clusterkopfschmerzen.

Aus meiner Sicht gibt es hier aber auch noch einen anderen wichtigen Aspekt: wenn Menschen mit Cluster-Kopfschmerzen keinerlei Aussicht auf Besserung mehr sehen, kann sie das bekanntlich in den Tod treiben. Deshalb heißen diese Kopfschmerzen ja auch Suizid- oder Selbstmordkopfschmerzen. Auch wenn die Verantwortlichen der Selbsthilfegruppe nicht glauben wollen, dass Clusterkopfschmerzen mit einer Prismenbrille behoben oder gelindert werden können, warum lassen sie dann nicht wenigstens die Menschen darüber berichten, bei denen es so war? Diese Menschen lügen nicht, sie sagen die Wahrheit! Wenn es so gelänge, auch nur einigen Betroffenen zu helfen und sie von einem Selbstmord abzuhalten, wäre das dann nicht von allergrößtem Vorteil? Auch hierüber habe ich mit Betroffenen gesprochen, die das auch so gesehen haben.

Deshalb hoffe ich, dass die Verantwortlichen der Selbsthilfegruppe Clusterkopfschmerz ihre Haltung zum Thema Winkelfehlsichtigkeit / Clusterkopfschmerzen überdenken, damit auch andere Menschen über diese Möglichkeit Schmerzen zu lindern informiert werden. Denn dann kann jeder Betroffene selbst entscheiden, ob er / sie sich so verhält wie z.B. Frau Kümmel.

Ich vermute, dass ich auf diesem Gebiet fachliches Neuland betreten habe, da das latente Schielen / Winkelfehlsichtigkeit als Trigger von Clusterkopfschmerzen scheinbar von Ärzten noch in Betracht gezogen worden ist. Im Netz habe ich hierzu trotz intensiver Suche sowohl bei Augenärzten und Neurologen, aber auch bei Augenoptikern / Optometristen keinerlei Hinweise gefunden.
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Ich korrigiere Winkelfehlsichtigkeiten nicht nach MKH, sondern mit einer eigenen Messmethodik

Ich korrigiere Winkelfehlsichtigkeiten / Heterophorien nicht nach MKH von H.-J. Haase, sondern mit einer eigenen Messmethodik. Mit dieser Korrektionsmethodik kann ich die Prismenwerte gering halten und somit Augenmuskeloperationen zeitlich unbegrenzt ausschließen.

Dies gilt natürlich auch für Menschen mit Clusterkopfschmerzen! Deshalb darf die (berechtigte) Kritik an MKH-Prismenbrillen nicht verallgemeinert und auf alle Prismenbrillen bezogen werden.

Bei meinen Prismenkorrektionen liegt das Gesamtprisma meistens unter 2,00 Prismendioptrien und nur selten etwas darüber. Diese schwachen Prismenwerte reichen, um die vertikale Augenbewegungsmuskulatur zu entspannen und somit die Fehlbelastung der Trochlea über dem Auge zu beheben. So schwache Prismen können niemals zu einer Augenmuskeloperation führen! Bitte lassen Sie sich hier nicht verunsichern.

Augenmuskeloperationen werden in Erwägung gezogen, wenn das Gesamtprisma von MKH-Prismenbrillen 35 bis 40 Prismendioptrien übersteigt.

Interessant finde ich es in diesem Zusammenhang, dass schon im Jahr 2014 ein Betroffener im Clusterkopfschmerz-Forum darüber berichtet hat, dass er mit einer Prismenbrille beschwerdefrei geworden ist. Scheinbar wurden solche Berichte damals noch zugelassen. Nachfolgend können Sie die Berichte lesen: Bericht 1 und Bericht 2.

Zu diesen Berichten muss ich anmerken, dass Herr Mattiesson damals nach MKH von H.-J. Haase korrigiert wurde. Da ich Winkelfehlsichtigkeiten nicht nach MKH ausmesse, hätte ich ihm ohne eine Augenmuskeloperation helfen können. Wahrscheinlich ist das Herrn Mattiesson aber egal, denn dafür dass er nun keine Clusterkopfschmerzen mehr hat, hat er die Augenmuskeloperation vermutlich gerne in Kauf genommen. Herr Mattiesson spricht in seinen Beiträgen vom Bing-Horton-Syndrom, was eine ältere Bezeichnung für Clusterkopfschmerzen ist.

An dieser Stelle möchte ich Betroffene darauf aufmerksam machen, dass die Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit bei Menschen mit Clusterkopfschmerzen oft „schwieriger“ ist, als bei Menschen mit Migräne oder Spannungskopfschmerzen. Die Angaben sind besonders bei chronischen Clusterkopfschmerzen ungenauer und schwanken und es kann manchmal während der Augenglasbestimmungen zu einer Attacke kommen.

Ich habe lange überlegt, woran das liegen könnte. Im Netz habe ich dann die für mich sehr interessante Internetseite von Herrn Prof. Molsberger gefunden.
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NSM-Neurostimulation (NSM-Therapie)

Herr Prof. Dr. med. Albrecht Molsberger kann Betroffenen bei Clusterkopfschmerzen mit seiner NSM-Neurostimulation helfen. Dabei aktiviert er den Heilungsprozess der entzündeten Strukturen hinter dem Auge mit elektrischen Feldern.

Hinter dem Auge befinden sich (nur) die Augenbewegungsmuskeln, die damit verbundenen Sehnen, Nerven und Gefäße. Mit der NSM-Therapie kann Herr Prof. Molsberger Entzündungen in diesen Bereichen gezielt heilen. Betroffene berichten, dass die Clusterkopfschmerzen danach zurückgegangen sind oder sogar ganz weg waren. Ich vermute, dass die Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit für mich erheblich leichter wäre, wenn zuvor die entzündeten Bereiche hinter dem Auge mit der NSM-Therapie geheilt würden.

Herr Prof. Molsberger sagt auf seiner Internetseite, dass seine NSM-Therapie nicht immer von Dauer ist und Betroffene dann erneut behandelt werden müssen. Das ist aus meiner Sicht logisch, weil die Ursache dieser Entzündung nicht behoben worden ist. Dazu müsste die Winkelfehlsichtigkeit korrigiert werden. Das ist wie bei einem Tennisarm bei dem die Überlastung anschließend nicht behoben wird. Dann kann die Entzündung der Muskulatur  bzw. in der Sehnenscheide auch wieder zurückkommen.
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Kann eine Entzündung im Augenbewegungsapparat
Clusterkopfschmerzen auslösen?

Ja, denn über jedem Auge befindet sich eine Sehnenscheide, die als Trochlea oder Rollknorpel bezeichnet wird. Diese Sehnenscheide und der durchlaufende obere Augenmuskel arbeiten bei vertikalen Blickbewegungen wie ein Flaschenzug. Bei einer vertikalen Winkelfehlsichtigkeit steht dieser Flaschenzug unter einer hohen dauerhaften Zugbelastung. Durch diese permanente Überlastung kann sich die Sehnenscheide entzünden und verengen, sodass sich die Muskelsehne nicht mehr frei bewegen kann.

Wenn sich der obere Muskel zur Kompensation der Winkelfehlsichtigkeit zusammenzieht, kann dadurch eine große Reibung in der verengten Sehnenscheide entstehen. Die Reibungskräfte sind hier so groß, weil die Muskelsehne durch die Sehnenscheide in einem sehr spitzen Winkel zum Augapfel zurückgeführt wird. Vermutlich kann der Reibungswiderstand bei Menschen mit Clusterkopfschmerzen sogar so groß sein, dass sich die Sehne in der Trochlea „festsetzt“. Für Betroffene hat das den scheinbaren Vorteil, dass sich der obere schräge Augenmuskel nicht mehr kompensatorisch verspannen muss.    

Falls sich dieser Muskel bei ungünstigen äußeren Einflüssen / Triggern stärker verspannt, kann die Sehne in der entzündeten Sehnenscheide / Trochlea starke Nervenimpulse auslösen. Solche Nervenimpulse sind an dieser Stelle vermutlich so unnatürlich, dass sie vom Betroffenen als Cluster-Attacken wahrgenommen werden. Insofern hätten auch Clusterkopfschmerzen einen „Sinn“, denn sie weisen auf eine Sehnenscheidenentzündung über dem Auge hin. 

Bei geschlossenen Augen kann sich der obere schräge Muskel dann wieder entspannen, sodass seine Sehne langsam wieder in die anatomische Ruhelage zurückrutscht. Durch dieses langsame Verrutschen der Sehne in der entzündeten Trochlea können nachts noch stärkere Nervenimpulse entstehen als tagsüber. Wahrscheinlich ist diese unphysiologische Reibung in beiden Fällen so unverträglich, dass beim Betroffenen Clusterkopfschmerz-Attacken ausgelöst werden.  

Vermutlich kommt eine Entzündung in der Sehnenscheide über dem Auge genauso selten vor, wie Clusterkopfschmerzen. Aber warum soll sich diese Sehnenscheide bei einer dauerhaften Überlastung durch eine Winkelfehlsichtigkeit nicht genauso entzünden können wie andere Sehnenscheiden?   

Bekanntlich können Clusterkopfschmerzen mit entzündungshemmenden Medikamenten gemildert werden, aber nicht auf Dauer. Bitte beachten Sie hierbei, dass sich die Medikamente bei Clusterkopfschmerzen und Sehnenscheidenentzündungen ähnlich sind und zudem auch unter einem zeitweiligen (episodischem) und einem chronischen Verlauf unterschieden wird.

Der „Haupt-Trigger“ bei Clusterkopfschmerzen ist die dauerhafte Überbeanspruchung des oberen schrägen Augenbewegungsmuskels. Diese Fehlbelastung kann zu einer Sehnenscheidenentzündung und in der Folge wahrscheinlich zu Clusterkopfschmerz-Attacken führen.
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Die physische Leistungsfähigkeit des schrägen Augenmuskels kann sowohl geschwächt, als auch gesteigert werden. Von dieser Leistungsfähigkeit hängt es ab, ob eine Attacke ausgelöst wird oder gemildert werden kann.   

  1. Alkohol: alle Muskeln entspannen sich, was deren Leistungsfähigkeit verringert. (=Trigger bei CK)
  2. Hitze, heißes Bad, Sauna: die Muskeln entspannen sich, was die Leistungs- bzw. Kontraktionsfähigkeit reduziert. (=Trigger bei CK)
  3. Sauerstoffmangel: in größeren Höhen, im Flugzeug etc. ist die Muskelkraft generell reduziert, auch die des schrägen Augenmuskels. (=Trigger bei CK)
  4. Sauerstoffzufuhr: mit dem Inhalieren von reinem Sauerstoff lässt sich die Leistungsfähigkeit der Muskeln erhöhen, sodass eine vertikale Winkelfehlsichtigkeit besser kompensiert werden kann. Somit können Betroffene Clusterkopfschmerz-Attacken schneller überwinden. (=Hilfe bei CK)
  5. Bewegungsdrang: bei körperlicher Aktivität erhöht sich die Atmung, wodurch alle Muskeln mit mehr Blut / Sauerstoff versorgt werden. Das wirkt sich auch bei den Augenbewegungsmuskeln leistungssteigernd aus. (=Hilfe bei CK)
  6. Kühlung des Augenbereichs: die Kontraktionsfähigkeit des schrägen Augenmuskels und Entzündungen werden positiv beeinflusst, die Attacke klingt schneller ab. (=Hilfe bei CK)
  7. Hunger: die Leistungsfähigkeit aller Muskeln wird geschwächt. (=Trigger bei CK)
  8. Energie-Drinks oder Magnesium Tabletten: die Leistungsfähigkeit der Muskeln wird positiv beeinflusst. (=Hilfe bei CK)
  9. Erkältung: schwächt die Kraft aller Muskeln, sodass die vertikale Winkelfehlsichtigkeit schlechter vom schrägen Augenmuskel kompensiert werden kann. (=Trigger bei CK)
  10. Mittagsschlaf: die Augenbewegungsmuskeln entspannen sich. Beim Öffnen der Augen muss sich der obere schräge Muskel sofort kompensatorisch zusammenziehen, was eine Attacke auslösen kann. (wie beim Absetzen der Prismenbrille =Trigger bei CK)
  11. Flackerlicht, grelles Licht, Fernseher, PC, Kino: starke Lichtimpulse zwingen die Augenmuskeln zu einer möglichst hohen Fusion bzw. zu einer vollständigen Kompensation der Winkelfehlsichtigkeit. Im Idealfall kann der Betroffene dann mit beiden Netzhautmitten gleichzeitig sehen, wo die lichtunempfindlichen Zäpfchen liegen. Anderenfalls liegen die Netzhautbilder auf den weiter außen liegenden Stäbchen, die lichtempfindlich sind und nur für das nächtliche Sehen geeignet sind. (=Trigger bei CK)
  12. Bildschirmarbeit: zwingt die Augen ebenfalls zu einer sehr genauen Fixation, was den oberen schrägen Augenbewegungsmuskel und die Sehnenscheide über dem Auge stark belasten kann. (=Trigger bei CK)
  13. Bei länger andauernder körperlicher Anstrengung: alle Muskeln sind ausgepowert, was sich auch auf die Augenmuskulatur auswirkt. (=Trigger bei CK)
  14. Stress: wirkt sich ebenfalls negativ auf die Muskelkraft aus. (=Trigger bei CK)
  15. Entspannungsübungen: können Muskelverkrampfungen verringern, beheben aber nicht die Ursache der Beschwerden. (= Hilfe bei CK)
  16. Histamin: bewirkt ein Anschwellen der Gefäße, sodass die angeschwollene, entzündete Sehnenscheide noch mehr anschwillt und sich verengt. Das erzeugt beim Durchlaufen der Sehne des oberen schrägen Augenmuskels noch stärkere Nervenimpulse / Attacken. (=Trigger bei CK)
  17. Glutamat: laut Wikipedia kann Glutamat Taubheitsgefühle in der Mundhöhle, Schläfen-Kopfschmerzen, Gesichtsmuskelstarre, Nackensteifheit und Gliederschmerzen auslösen. Durch diese „negativen Eigenschaften“ können höchstwahrscheinlich auch die Augenmuskeln geschwächt werden.
    (=Trigger für CK)
  18. Nitroglyzerin-Provokationstest: entspannt die Gefäßmuskulatur, erweitert die Gefäße, wirkt krampflösend … ähnlich wie Alkohol. Mit dem Nitroglyzerin-Provokationstest können nach kurzer Zeit Clusterkopfschmerzattacken ausgelöst werden. (=Trigger bei CK)

Da die hier aufgelisteten Punkte alle etwas mit der Kraft von Muskeln zu tun haben, sind dies viele Indizien dafür, was der „tatsächliche Trigger“ von Clusterkopfschmerzen ist. Dies ist eine bislang nicht erkannte Winkelfehlsichtigkeit / Heterophorie.  

Ich weiß, dass dies Hypothesen sind, die in einer Studie geprüft und weiter entwickelt werden müssten. Eine solche Studie kann ich aber nicht alleine durchführen, so wie es die Selbsthilfegruppe für Clusterkopfschmerzen von mir fordert – hierfür bräuchte ich die Zusammenarbeit mit interessierten Ärzten.

Nichts desto trotz möchte ich anschließend gleich noch eine für mich sehr schlüssige Hypothese wagen. Ich glaube, dass die Attacken bei Menschen mit episodischen Clusterkopfschmerzen hauptsächlich im Herbst und im Frühjahr beginnen, weil so Betroffene in dieser Zeit durch ein „natürliches Flackerlicht“ getriggert werden. Damit meine ich folgendes: wenn ein Betroffener im Herbst oder im Frühjahr mit dem Auto etc. fährt, kann die tiefer stehende Sonne häufig durch die Äste von Bäumen scheinen, was auch auf mich wie ein unangenehmes Flackerlicht wirkt. Lichtempfindlichkeit ist ein typisches Merkmal für eine Winkelfehlsichtigkeit, weil dann die Bilder im abweichenden Auge nicht auf der Netzhautmitte liegen, sondern weiter außen auf den lichtempfindlichen Stäbchen. Diese sind nur für das nächtliche Sehen geeignet.  

Ich höre manchmal, dass Clusterkopfschmerzen nicht vom Auge ausgehen können, weil Menschen auch nach der Entfernung des betroffenen Auges Clusterkopfschmerzen haben. Dies widerspricht meinem Lösungsansatz nicht, denn auch ich sage, dass Clusterkopfschmerzen nicht vom Auge selbst ausgehen, sondern von den Strukturen dahinter! Bei der Entfernung eines Auges (Enukleation) werden die hinter dem Auge liegenden Muskeln, Sehnen, Nerven und Gefäße nicht entfernt, sondern bleiben vollständig erhalten. Diese werden dann an das künstliche Auge neu „angeschlossen“, damit das Kunstauge dem gesunden Auge bei Blickbewegungen folgen kann. Dadurch könnte es jedoch auch weiterhin zu Überlastungen der Augenbewegungsmuskeln kommen, die dann Clusterkopfschmerzen auslösen.
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Schmerzen haben immer eine Ursache

Schmerzen haben immer eine Ursache! Auch Clusterkopfschmerzen haben nach meiner Überzeugung einen „Sinn“ und weisen auf ein Defizit im Körper hin. Dieses Defizit ist die Verkrampfung der Augenbewegungsmuskeln und eine daraus resultierende Sehnenscheidenentzündung über dem Auge aufgrund einer nicht erkannten Winkelfehlsichtigkeit.

Bei Clusterkopfschmerzen gibt es zahlreiche Trigger. Viele davon haben eine gefäßerweiternde Wirkung, wie z.B. Alkohol, Aufenthalt in großer Höhe, ein heißes Bad oder Nitroglyzerin. Wenn die Gefäße erweitert werden oder anschwellen (z.B. durch Histamin), wirkt sich das auf die Kompensationsfähigkeiten der Augenbewegungsmuskeln aus. Dadurch kann eine Clusterattacke „begünstigt“ oder ausgelöst werden.

Von diesen Triggern haben mir auch viele Menschen berichtet, die zuvor „nur“ unter Migräne litten. Nach übereinstimmenden Berichten der Betroffenen haben diese Trigger ihre „Wirksamkeit“ nach der Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit verloren. Ich bin davon überzeugt, dass dies auch bei Menschen mit Clusterkopfschmerzen gelingen wird.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal auf folgendes hinweisen: ich korrigiere Winkelfehlsichtigkeiten nicht nach MKH von H.-J. Haase, weil dabei das Risiko besteht, dass die Prismenwerte ansteigen und eine (unnötige) Augenmuskeloperation erforderlich wird. Ich habe eine eigene Korrektionsmethodik entwickelt, mit der ich alle Risiken der MKH ausschließen kann. Deshalb kann ich auch bei Menschen mit Clusterkopfschmerzen, dafür garantieren, dass die Prismenwerte dauerhaft gering und stabil bleiben.
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Ich garantiere auch bei Clusterkopfschmerzen für die Wirkung und den Nutzen meiner Prismenbrillen

Das heißt, dass die Attacken bei chronischen Clusterkopfschmerzen

  1. in ihrer Anzahl geringer sind und
  2. nicht mehr so stark sind wie zuvor, so wie bei Frau Doris Kümmel.

Bei Menschen mit chronischen Clusterkopfschmerzen werde ich im Rahmen meiner Garantie ggf. mehrere Korrektionen der Winkelfehlsichtigkeit vornehmen und solange kostenlos neue Prismengläser anfertigen, bis die beiden oben genannten Kriterien erreicht sind. Das Endziel ist natürlich immer, die Clusterkopfschmerz-Attacken Schritt für Schritt ganz zu beheben.

Bei Menschen mit episodischen Clusterkopfschmerzen kann ich aufgrund meiner zunehmenden Erfahrungen auf diesem Gebiet meistens gleich für Beschwerdefreiheit garantieren. Das heißt, dass die Episode beim Tragen der Prismenbrille nach einigen Tagen zu Ende geht und anschließend keine Clusterkopfschmerz-Attacken mehr auftreten. Dieses gelingt mir jetzt oft schon bei der ersten Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit.

Meine Garantie gilt bei Clusterkopfschmerzen je nach Stabilität der Messwerte für ein Jahr oder länger. Wenn meine Prismenbrille nicht hilft, nehme ich sie zurück und erstatte alle Kosten.

Wenn Sie eine sichere Diagnose für Clusterkopfschmerzen haben und von einem Neurologen oder einer Selbsthilfegruppe zu mir empfohlen wurden, werde ich Sie im Rahmen einer Studie kostenlos versorgen. Wenn Sie einen Neurologen haben, der bereit ist, „unsere Arbeit“ zu begleiten und Fortschritte zu dokumentieren, werde ich Sie ebenfalls kostenlos versorgen.
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Fazit

Nach einer binokularen Überprüfung Ihrer Augen werde ich Ihnen sicher sagen können, ob Sie eine Winkelfehlsichtigkeit haben oder nicht. Bei einem positiven Ergebnis werde ich Ihnen wahrscheinlich mit einer Prismenbrille helfen können. Die Entspannung der Augenbewegungsmuskeln haben Menschen mit Clusterkopfschmerzen oft schon während der Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit als sehr angenehm empfunden.

Genauso verhält es sich auch später beim Tragen der Prismenbrille! Wenn dann die Schmerzattacken in der Folgezeit abnehmen oder gar nicht mehr auftreten, werden Sie die Prismenbrille sehr gerne tragen, denn es geht Ihnen damit viel besser als zuvor.

Vielleicht können Sie sich jedoch nicht vorstellen, dass Clusterkopfschmerzen mit einer (richtigen) Prismenbrille reduziert oder behoben werden können. Wenn das so ist, möchte ich Ihnen folgendes sagen: nach einer Überprüfung auf Winkelfehlsichtigkeit kann ich Ihnen den Kontakt zu Menschen vermitteln, denen ich mit einer Prismenbrille helfen konnte. Solche Gespräche halte ich für sehr wichtig und hilfreich.

Diese Menschen haben (ohne Erfolg) alles versucht, um die Beschwerden zu lindern. Manche ließen sich deshalb die Zähne (meistens die Weisheitszähne) ziehen, andere ließen sich Sonden in den Kopf implantieren und den allermeisten ging es auch mit den stärksten Medikamenten nicht wesentlich besser. Manche so Betroffene mussten wegen den starken Nebenwirkungen der langjährig eingenommenen Medikamente mit Nierenversagen ins Krankenhaus.

Nicht wenige haben wegen der häufigen Krankheitstage ihre Arbeit verloren, wurden erwerbsunfähig oder mussten vorzeitig in Rente gehen. Dies hatte nicht selten auch eine Depression zur Folge.

Die zuvor aufgezählten Punkte (außer den Sonden) betreffen übrigens nicht nur Menschen mit Clusterkopfschmerzen, sondern fast genauso auch Menschen mit Migräne. Bitte lesen Sie hierzu diese Erfahrungsberichte.  

Könnte es deshalb nicht sehr sinnvoll sein, wenn Sie mal einen anderen Weg als den der Schulmedizin gehen und prüfen, ob ich Ihre Clusterkopfschmerzen mit der Entkrampfung der Augenmuskulatur lindern oder beheben kann? Denn nur Sie können beurteilen, was Ihnen geholfen hat. 

Wenn Sie hierzu Fragen haben oder mehr zum Zusammenhang Clusterkopfschmerzen / Winkelfehlsichtigkeit / Heterophorie wissen möchten, können Sie sich gerne an mich wenden. Bei Clusterkopfschmerzen und Migräne arbeite ich mit Schmerztherapeuten, Neurologen und Augenärzten zusammen, auch wenn diese (leider) nicht auf Clusterkopfschmerzen spezialisiert sind.

Wenn Sie Clusterkopfschmerzen haben, können Sie uns für eine Terminvereinbarung anrufen: 030 882 44 42.

Jürgen Peschlow, staatl. gepr. Augenoptiker / Optometrist
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Erfahrungsberichte

Im Anschluss können Sie den Erfahrungsbericht einer Betroffenen lesen, der ich bei Clusterkopfschmerzen mit einer Prismenbrille zu weitgehender Beschwerdefreiheit verhelfen konnte. (weitere Erfahrungsberichte folgen)

Erfahrungsbericht einer weiblichen Clusterkopfschmerz-Patientin 

Liebe Clusterkopfschmerz Community,                             Berlin, im Oktober 2019

 

als episodisch Clusterbetroffene und Brillenträgerin kann ich mir durchaus vorstellen, dass es einen Zusammenhang zwischen der Augenmuskulatur und dem Clusterkopfschmerz gibt. Mein Clusterkopfschmerz wurde im Kopfschmerzzentrum der Charité diagnostiziert. Mein rechtes Auge ist in der Sehschärfe deutlich schwächer als das linke und genau auf dieser Seite waren bei mir immer die  Cluster-Attacken. Die Migräne begann bei mir auch immer rechts.

Zur Behandlung des Clusterkopfschmerzes habe ich einiges ausprobiert. Verapamil, Prednisolon (Kortison), Physiotherapie, Osteopathie, Akupunktur, Homöopathie, Zahnarztbehandlungen, bei denen mir wegen der Clusterkopfschmerzen sogar Zähne gezogen wurden. Da die Medikamente starke Nebenwirkungen hatten, war ich es leid weiterhin Medikamente zu nehmen.

Durch einen Bekannten, der ebenfalls unter episodischen Clusterkopfschmerzen litt habe ich erfahren, dass eine Prismenbrille diese Beschwerden deutlich lindern bzw. ganz beheben kann.

Ich durchforstete das Internet und fand die Internetseite von Herrn Peschlow. Dort las ich, dass durch eine Winkelfehlsichtigkeit auch andere gesundheitliche Probleme entstehen können, wie schlechtes räumliches Sehen (immer wieder stieß ich mich irgendwo und zog mir blaue Flecken zu), Verspannungen im Nacken und Augenzucken. Wenn sich all das auch verbessern lässt und sogar die Clusterkopfschmerzen dauerhaft unterdrückt werden können, wollte ich diese Methode wenigstens ausprobieren und heraus finden, ob es mir damit besser geht.

Ich vereinbarte bei Herrn Peschlow einen Termin. Anfangs war ich noch sehr skeptisch und kritisch. Schon wieder „Einer“, der angeblich in der Lage ist, mich vom Cluster zu befreien. Ich wurde aber sehr nett und freundlich empfangen. Herr Peschlow erklärte mir nachvollziehbar den Zusammenhang zwischen der verkrampften Augenmuskulatur und der Entstehung von Clusterkopfschmerz-Attacken.

Inzwischen sind viele Monate vergangen und durch wiederholtes Anpassen der Brillenwerte haben sich meine  Beschwerden deutlich verringert. In dieser Zeit konnte ich Herrn Peschlow gut kennenlernen. Die Zusammenarbeit mit ihm funktioniert prima, er hört aufmerksam zu und ist voller Leidenschaft dabei. Er will wirklich, dass es einem besser geht. Er ist empathisch und bemerkt jede Veränderung an den Augen. Außerdem behandelt er die  Winkelfehlsichtigkeit so, dass eine spätere Schiel-Operation ausgeschlossen werden kann. Auch an schlechten Tagen komme ich gerne in die Praxis von Herrn Peschlow, weil er einfach eine gute Seele ist.

Seit November 2018 trage ich nun seine Prismenbrillen. Zunächst brach nach einigen Wochen leider wieder eine Clusterepisode aus, sodass ich schon alles hinschmeißen wollte. War es Zufall oder hat vielleicht die Prismenbrille diese Episode mit ausgelöst? Ich informierte Herrn Peschlow und wir vereinbarten sofort einen Kontrolltermin. Kurz nach seinen Messungen bekam ich wieder eine Attacke. Es ging mir schlecht, aber ich bekam dann nach einer Woche eine neue Prismenbrille. Damit bin ich seit Anfang des Jahres 2019 beschwerdefrei. Bis auf wenige Migräneattacken, geht es mir gut.

Ob die Episode im November / Dezember 2018 auch so gekommen wäre, weiß ich nicht. Ich hatte dann aber das Gefühl, dass die Attacken durch die Prismenbrille nicht mehr so intensiv waren wie früher. Die letzte Episode Ende 2018 konnte ich dank der Prismenbrille nur mit Sauerstoff in den Griff bekommen.

Da sich die Winkelfehlsichtigkeit und die Sehschärfe verändern können,  bin ich in regelmäßigen Abständen bei Herrn Peschlow zur Kontrolle. Wer glaubt, er geht einmal zum Optometristen und hat dann keinen Cluster mehr, liegt falsch. Um beschwerdefrei zu bleiben sind mehrere Kontrollmessungen im Jahr notwendig.

Alles in Allem ist die Praxis für Winkelfehlsichtigkeit eine echte Bereicherung für mich. Sogar meine Rückenschmerzen sind durch die Prismenbrille deutlich zurück gegangen. Ob die Prismenbrille dauerhafte Beschwerdefreiheit bringt, wird sich zeigen. Ich trage meine Prismenbrille jedenfalls sehr gerne und freue mich über jeden Tag ohne Clusterkopfschmerzen.

Erfahrungsbericht von Jonathan

Episodische Clusterkopfschmerzen sind für mich ein Problem seit Oktober 2014. Diagnostiziert sind sie seit Anfang 2019. Es könnte sein, dass das vermehrte Auftreten der Kopfschmerzen mit einem Schlüsselbeinbruch im Oktober 2014 zusammenhängt, sicher kann ich das nicht sagen.

Zum ersten Mal aufgefallen sind mir die Schmerzen in geringerem Ausmaß allerdings schon einige Jahre vorher, nachdem mir ein Weisheitszahn gezogen wurde – auch hier kann ich nicht sagen, ob es einen Zusammenhang gibt.

Die ersten Jahre habe ich Paracetamol, Ibuprofen und Aspirin gegen diese Kopfschmerzen genommen, in dem Glauben, dass das etwas bringt – in Wirklichkeit hat aber nicht das Medikament gewirkt, sondern die Attacken sind irgendwann von alleine abgeklungen. Die Ärzte und ich dachten jedoch, dass die Kopfschmerzen Folgen meines Schlüsselbeinbruchs sind.

2017 bin ich dann von einem Arbeitskollegen auf Clusterkopfschmerzen aufmerksam gemacht worden, weil viele Symptome zutrafen, und tatsächlich waren Triptane das erste Medikament, welche die Kopfschmerzen beheben konnten.

2018 war dann sehr anstrengend, weil ich ungefähr die Hälfte des Jahres mit Clusterkopfschmerzen zu kämpfen hatte. Auch hat sich mein Studium inzwischen durch die Kopfschmerzen leider sehr in die Länge gezogen und auch andere Lebensbereiche sind durch die Krankheit beeinträchtigt worden. 2019 habe ich dann endlich die Diagnose episodischen Clusterkopfschmerz von Herr Dr. Jansen vom Schmerzzentrum Berlin bekommen, gleichzeitig bin ich zur weiteren Untersuchung in der Charité gewesen.

Seit diesem Zeitpunkt war eine gute medikamentöse Versorgung gewährleistet.
Schon länger bemerkte ich aber, dass die Triptane doch nicht das nebenwirkungsfreie Wundermittel gegen die Kopfschmerzen sind, sondern sich unter anderem ein medikamenteninduzierter Kopfschmerz entwickeln kann.

Am Beginn einer Episode im April 2019 bin ich dann auf der Suche nach anderen Lösungsansätzen, auf die Internetseite von Herr Peschlow gestoßen. Zum ersten Mal habe ich hier von einem Zusammenhang zwischen Winkelfehlsichtigkeit und Clusterkopfschmerzen gelesen. Da sich mein „Clusterauge“ besonders nach einer Attacken-Nacht immer sehr ermüdet angefühlt hat, konnte ich mir das gut vorstellen.

Herr Peschlow hat dann bei mir eine minimale vertikale Winkelfehlsichtigkeit festgestellt, und ich habe zur Korrektur eine Prismenbrille bekommen. Ich kann nicht beurteilen, ob ich die Winkelfehlsichtigkeit schon von klein auf habe, oder ob sie erst mit dem Unfall durch eine Verkürzung des Schlüsselbeins oder eine Schonhaltung entstanden ist. Es könnte durchaus von Geburt an sein, wenn ich an meine Handschrift denke, die mal nach links und mal nach rechts geneigt ist oder an meine mangelnde räumliche Koordination im Sport.

Jedenfalls kann ich mit der Prismenbrille viel entspannter sehen, und auch meine räumliche Wahrnehmung hat sich verbessert, da meine Augen durch die Prismenbrille besser zusammenarbeiten. Auch die Clusterattacken sind nach einigen Tagen mit der Brille langsam abgeklungen. Außerdem hat sich meine Kopfhaltung etwas verbessert, und der Nacken etwas entspannt.

Im Juli 2019 hat es mich dann wieder gelegentlich erwischt, sodass ich Anfang August bis Ende September wieder eine ordentliche Episode hatte. Im September habe ich dann endlich Sauerstoff gegen die Kopfschmerzen bekommen, dieser hilft erstaunlich gut und ohne die Nebenwirkung der Triptane. Zuvor habe ich während einer Attacke intensive Liegestütze gemacht, vermutlich halfen diese auch wegen der erhöhten Sauerstoffzufuhr. Allerdings sind die Liegestütze wesentlich weniger effektiv als reiner medizinischer Sauerstoff.

Ungefähr 2 Wochen nachdem ich den Sauerstoff bekommen habe (mit dem es mir schon besser ging), bekam ich Ende September 2019 von Herrn Peschlow meine zweiten Prismengläser mit leicht veränderten Werten. Auch dieses Mal sind die Clusterattacken wieder innerhalb weniger Tage verschwunden, und auch das räumliche Sehen hat sich wieder verbessert. Deshalb bin ich Herrn Peschlow sehr dankbar für seine Arbeit.

Ich würde mich sehr freuen wenn der Zusammenhang zwischen Winkelfehlsichtigkeit / Mikrostrabismus und Clusterkopfschmerzen / Migräne weiter erforscht wird, da ich glaube, dass es hier einen Zusammenhang geben kann.
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