Offener Brief

Praxis für Winkelfehlsichtigkeit und Kopfschmerzen 

Mit unseren Prismenbrillen können Sie sofort und dauerhaft beschwerdefrei
sehen! Diese Garantie erhalten Sie sonst nirgendwo in Deutschland.

Jürgen Peschlow staatl. gepr. Augenoptiker / Optometrist

Offener Brief

Offener Brief an die Augenärztin
Frau Dr. Dietlind Friedrich vom 05.09.2014

Sehr geehrte Frau Dr. Friedrich,

ich wende mich mit diesem offenen Brief an Sie, weil Sie beim Berufsverband der Augenärzte für den Fachbereich binokulares Sehen verantwortlich sind. Ich möchte Sie darüber informieren, dass es bei der Korrektion von Heterophorien seit Jahrzehnten eine große Versorgungslücke für Betroffene gibt.

Bitte beachten Sie, welche Folgen es für Menschen mit diesen Beschwerden haben kann, wenn eine Heterophorie / Winkelfehlsichtigkeit beim Augenarzt nicht erkannt wird. Hierbei handelt es sich nicht um Einzelfälle, sondern um Millionen Menschen in Deutschland.

In Ihrer Pressemitteilung vom 13.11.2013 warnen Sie unter der Überschrift „Das Phantom der Winkelfehlsichtigkeit“ vor der Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit mit Prismenbrillen. Hierzu möchte ich für den Laien anmerken, dass Winkelfehlsichtigkeiten in Deutschland fast ausschließlich mit Prismenbrillen korrigiert werden, die nach der Mess- und Korrektionsmethodik von H.-J. Haase / MKH ausgemessen wurden. Auch ich informiere Betroffene schon seit vielen Jahren über die Risiken von MKH-Prismenbrillen.

Ich korrigiere Winkelfehlsichtigkeiten nicht nach MKH, sondern habe hierfür eine eigene Korrektionsmethodik entwickelt. Mit dieser Korrektionsmethodik kann ich Betroffenen sowohl zu beschwerdefreiem Sehen verhelfen, als auch alle Risiken von MKH-Prismenbrillen ausschließen. Dass dies möglich ist, möchte ich dem Berufsverband der Augenärzte schon seit Jahren in einer Studie nachweisen. Leider hatten die zuständigen Stellen bis heute kein Interesse.

Die meisten Menschen gehen beim Auftreten dieser Beschwerden zuerst zu einem Augenarzt, weil sie den Ursprung der Beschwerden im Bereich um die Augen vermuten. Deshalb möchte ich Sie an dieser Stelle fragen, was ist besser oder schlechter?

  1. Wenn diese Menschen von Augenärzten die Diagnose erhalten, dass die Sehprobleme und Beschwerden nicht von den Augen ausgelöst werden, obwohl es so ist?
  2. oder wenn die Heterophorie / Winkelfehlsichtigkeit zwar erkannt wird, aber die Betroffenen anschließend falsche Prismenbrillen nach MKH erhalten, die nicht helfen?

Hierüber habe ich mit vielen Menschen gesprochen auf die beides zutraf und alle sagten, dass den Betroffenen in beiden Fällen nicht geholfen wurde.


Winkelfehlsichtigkeit ist kein Phantom!

Da Heterophorien und Winkelfehlsichtigkeiten identische binokulare Fehlsichtigkeiten sind, darf der für den Laien verständlichere Begriff Winkelfehlsichtigkeit nicht als Phantom bezeichnet werden – denn dass es Heterophorien gibt, wird auch von Augenärzten nicht bestritten.

Frau Dr. Friedrich, in Ihrer Pressemitteilung haben Sie geschrieben, dass Augenärzte Heterophorien erkennen können, wenn diese Beschwerden auslösen. Das wäre schön, entspricht aber leider in den allermeisten Fällen nicht der Realität. Bei mir waren bis jetzt weit über 4000 Menschen, bei denen die Heterophorie bzw. Winkelfehlsichtigkeit nicht erkannt wurde – obwohl diese Menschen nicht nur bei einem, sondern meistens bei mehreren Augenärzten waren.

Menschen, die wegen diesen Beschwerden zum Augenarzt gehen und dort nach einer möglichen Winkelfehlsichtigkeit fragen, erhalten meistens als Antwort: so etwas gibt es gar nicht! Viele wurden dann von ihren Augenärzten derart „runtergeputzt“, dass sie gar nichts mehr zu sagen wagten und völlig verunsichert waren. So Betroffene haben mir außerdem berichtet, dass sie von Augenärzten nach dem Ausschluss von Krankheiten nicht mehr ernst genommen worden sind oder als Simulanten belächelt wurden.

Manche Menschen, denen ich mit einer Prismenbrille zu Beschwerdefreiheit verhelfen konnte, gingen später zu ihren Augenärzten zurück. Sie wollten dort darüber berichten, wie sehr ihnen die Prismenbrille hilft. Nach übereinstimmenden Angaben hat das die behandelnden Augenärzte in keiner Weise interessiert. Die meisten Augenärzte haben die Prismenbrille auch weiterhin abgelehnt. Wegen dieses Desinteresses von Augenärzten ist die Versorgungslücke so groß geworden.

Frau Dr. Friedrich, was denken Sie, wie diese Menschen reagieren würden, wenn Sie die für die Beschwerden ursächliche Winkelfehlsichtigkeit als Phantom bezeichnen? Ich kann es Ihnen sagen: die Reaktion wären Fassungslosigkeit und völliges Unverständnis. Wahrscheinlich würden Sie diese Menschen fragen, warum ihnen von den zuvor behandelnden Augenärzten nicht genauso geholfen wurde, wie von mir.

Über diese Versorgungslücke habe ich auch mit selbst betroffenen Ärzten gesprochen. Diese sagten, dass die „heutige Medizin“ nicht mehr nach den Ursachen von Beschwerden fragt, sondern nur noch die Symptome behandelt.

Bitte beachten Sie, dass auch Ihr Berufsverband der Augenärzte auf den Zusammenhang zwischen visueller Belastung und Kopfschmerzen hingewiesen hat. Unter der Überschrift Kopfschmerz geht oft vom Auge aus ist dort nachzulesen, dass eine „zu starke Beanspruchung der Augen“ oft zu Kopfschmerzen führt, ohne dass dies ein Hinweis auf eine Krankheit ist.

Das ist genau das, was ich sage: Kopfschmerzen, Migräne und viele weitere Beschwerden werden nur selten durch eine Krankheit, sondern meistens durch eine permanente Überlastung der Augenbewegungsmuskulatur ausgelöst.

Diese permanente Überlastung führt zu einer Verkrampfung der Augenmuskulatur, die nur (!) mit einer richtigen Prismenbrille behoben werden kann. Ich bin gerne bereit, hierfür in einer Studie den Nachweis zu erbringen. In einer solchen Studie werde ich die Probanden kostenlos versorgen.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Peschlow