Praxis für Winkelfehlsichtigkeit und Kopfschmerzen in Berlin

Praxis für Winkelfehlsichtigkeit und Kopfschmerzen in Berlin

Mit unseren Prismenbrillen können Sie sofort und dauerhaft beschwerdefrei sehen.
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Studie / im Anschluss: Leistungskontrolle durch die IVBS

Studie zum Nutzen und zur Wirkung von Prismenbrillen

Mit dieser Seite wende ich mich hauptsächlich an Augenärzte und Neurologen, aber auch an alle interessierten Laien.
Ich möchte in einer wissenschaftlichen Studie nachweisen, dass ich diese Sehprobleme und Folgebeschwerden mit einer Prismenbrille beheben kann. Für eine solche Studie suche ich Fachärzte, auf deren Patienten folgendes zutrifft:

1. Die Patienten haben Schmerzen oder ein Druckgefühl um oder hinter den Augen.

2. Es bestehen permanente Verspannungen der Hals-, Nacken- und Schultermuskulatur.

3. Beschwerden durch häufige Kopfschmerzen, Spannungskopfschmerzen oder Migräne.

4. Die Betroffenen haben außerdem auch einige oder alle der hier zusammengefassten Sehprobleme und Beschwerden.

5. Bei diesen Patienten wurde trotz intensiver ärztlicher Abklärungen keine Krankheit oder andere Ursache als Auslöser dieser Beschwerden festgestellt.

6. Die unter 1. bis 4. genannten Beschwerden konnten bis jetzt nicht behoben werden.

Aufgrund meiner fachlichen Spezialisierung kamen seit 1995 über 4000 Menschen zu mir, auf die die Punkte 1. bis 6. zutrafen. Bei diesen Betroffenen konnte ich die jeweiligen Sehprobleme und Folgebeschwerden mit einer Prismenbrille dauerhaft beheben.

Wenn Sie Patienten haben, auf die die genannten Beschwerden zutreffen, kann eine bis jetzt nicht erkannte Winkelfehlsichtigkeit / Heterophorie die Ursache der Beschwerden sein. Da es den Begriff Winkelfehlsichtigkeit in der medizinischen Fachsprache nicht gibt, möchte ich anschließend im Zusammenhang mit einer Studie nur von Heterophorien sprechen. Das Wort Winkelfehlsichtigkeit ist jedoch für den Laien verständlicher und beschreibt ein und dieselbe binokulare Fehlsichtigkeit.

Wenn eine Heterophorie auf Dauer (über Monate, Jahre oder Jahrzehnte) nicht korrigiert wird und die Augenbewegungsmuskeln deshalb tagtäglich stark verspannt und verkrampft sind, können sich dadurch krankheitsähnliche Symptome entwickeln. Deshalb gehen die meisten Betroffenen nach dem Augenarzt auch zu anderen Fachärzten. Eine ursächliche Krankheit kann jedoch auch dort in den allermeisten Fällen nicht gefunden werden, weil die Ursache der genannten Beschwerden keine Krankheit ist, sondern „nur“ eine permanente Verspannung der Augenbewegungsmuskeln. Da diese Augenmuskelverspannungen von den behandelnden Augenärzten meistens nicht erkannt werden, bleiben die Sehprobleme und Folgebeschwerden unvermindert bestehen. Ich hatte seit 1995 (dem Beginn meiner beruflichen Selbständigkeit) über 4000 Betroffene, bei denen es so war.

Bei vielen Menschen führt konzentrierte Bildschirmarbeit zu einer permanenten Verkrampfung der Augenmuskulatur. Diese kann schnell zu Nackenverspannungen, Kopfschmerzen führen – und außerdem oft auch zu krankheitsähnliche Symptomen. Deshalb „wird“ die Verspannung der Augenmuskeln aber nicht selbst zur Krankheit! Die Augenmuskelverspannung (bzw. das ursächliche latente Schielen / Heterophorie) ist und bleibt „nur“ der Auslöser der krankheitsähnlichen Symptome.

Die Richtigkeit dieser Aussage lässt sich einfach beweisen: wenn eine solche permanente Augenmuskelverspannung mit einer richtigen Prismenbrille behoben wird, verschwinden nicht nur die Nackenverspannungen, sondern auch alle daraus resultierenden Folgebeschwerden bzw. krankheitsähnlichen Symptome. Dazu zählen nicht nur Spannungskopfschmerzen und Migräne, sondern auch Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Schwindel, Lichtempfindlichkeit und noch viele weitere Folgebeschwerden.

Die Durchführung einer wissenschaftlichen Studie:

An der Studie sollen Probanden aller Altersklassen teilnehmen, die diese Kriterien erfüllen:

1. Es sind viele oder alle, der für eine Heterophorie typischen Sehprobleme und Folgebeschwerden vorhanden.

2. Die Probanden haben erhebliche Verspannungen der Hals-, Nacken-, Schultermuskulatur.

3. Die Betroffenen haben häufig Kopfschmerzen, Spannungskopfschmerzen oder Migräne.

4. Alle Betroffenen waren wegen dieser Beschwerden bei Augenärzten und ggf. bei anderen Fachärzten. Dort konnten die Beschwerden nicht behoben werden.

Bei solchen Probanden (z.B. 50 Teilnehmer) soll dann von Augenärzten und Fachärzten geprüft werden, ob ich die Beschwerden vollständig beheben konnte.

Für meine Prismenbrillen möchte ich folgende Leistungsmerkmale ankündigen:

1. Ich kann die jeweils vorhandenen Sehprobleme und Folgebeschwerden sofort und auf Dauer (2-3 Jahre) beheben.

2. Die Quote für den Korrektionserfolg wird bei nahe 100 Prozent liegen.

3. Es wird immer mit der minimalen Prismenkorrektion gearbeitet. In diesem Punkt bin ich mit Augenärzten und Orthoptistinnen völlig einig. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrungen weiß ich, dass das Gesamtprisma bei 80 Prozent aller Probanden unter 1,50 Prismendioptrien liegen wird.

4. Es wird bei keinem Probanden eine Erhöhungen der Prismenwerte geben.

5. Bei Probanden mit niedrigen Anfangsvisus: Anstieg des Visus und eine daraus resultierende Verbesserung des räumlichen Sehens. Beides wird eine Reduzierung der Prismenwerte aufgrund einer verbesserten Fusion zur Folge haben.

6. Absoluter Ausschluss von Augenmuskeloperationen bei Betroffenen mit einer Heterophorie.

7. Stabilität der gesamten Brillenkorrektion über einen Zeitraum von 2 bis 3 Jahren oder länger.

Das Urteil der Probanden sollte in dieser Studie ebenfalls Berücksichtigung finden. Die Probanden können hierzu diese Prüfkriterien nutzen:

1. Sehen Sie mit der Prismenbrille schärfer als zuvor?

2. Können Sie besser räumlich sehen als zuvor?

3. Sind Ihre Sehprobleme und Anstrengungsbeschwerden vollständig behoben oder wesentlich geringer als zuvor?

4. Sind alle Verbesserungen dauerhaft und die Prismenwerte konstant?

5. Haben Sie keine sonstigen Beanstandungen?

6. Auch hier können noch weitere, für mich erschwerende Kriterien ergänzt werden.

Wenn meine Prismenbrille stimmt, werden die Probanden alle Prüfkriterien jederzeit mit ja beantworten können. Im Vorfeld einer Studie werde ich gerne bereit sein, einige Probanden kostenlos mit einer Prismenbrillen zu versorgen, um vorab zu zeigen, was mit einer richtigen Prismenbrille bewirkt werden kann. Für alle weiteren Fragen zur praktischen Durchführung einer Studie können Sie sich jederzeit an mich wenden.

In Deutschland gibt es noch keine wissenschaftliche Studie über den Nutzen und die Wirkung von Prismenbrillen – auch deshalb die Versorgungslücke so groß geworden.

Seit 1995 (dem Beginn meiner beruflichen Selbständigkeit) sind aufgrund meiner Spezialisierung über viertausend Menschen zu mir gekommen, die zuvor wegen dieser Sehprobleme und Beschwerden bei einem oder meistens mehreren Augenärzten waren. Bei diesen Beschwerden handelte es sich hauptsächlich um: schnelles Ermüden der Augen besonders bei Seharbeit, Fixationsprobleme der Augen, Augendruck, Augenschmerzen, Nackenverspannung, Kopfschmerzen / Migräne, Übelkeit, Schwindel, Lichtempfindlichkeit, Defizite im räumlichen Sehen und noch viele weitere Sehprobleme und Beschwerden.

Wegen der genannten Beschwerden sind alle Betroffenen intensiv augenärztlich auf das Vorliegen von Krankheiten untersucht worden. Es konnte jedoch bei keinem der 4000 Betroffenen eine Krankheit als Ursache der genannten Sehprobleme und Beschwerden gefunden werden. Deshalb sind alle Betroffenen mit folgender Diagnose entlassen worden: „Die Beschwerden werden nicht von den Augen ausgelöst – Ihre Brille stimmt, bzw. Sie brauchen keine Brille. Es konnte keine Ursache als Auslöser der Sehprobleme und Beschwerden gefunden werden.”

Daraufhin begann für diese 4000 Betroffenen eine meistens jahrelange Facharzt-Odyssee, um die Ursache der Sehprobleme und Beschwerden zu finden. Dabei wurde eine Vielzahl von fachärztlichen Untersuchungen durchgeführt, oft auch ein oder mehrere MRTs. Bei allen weiterführenden fachärztlichen Untersuchungen wurde keine ursächliche Erkrankung gefunden.

Viele Betroffene haben sich wegen der dauerhaft ungelösten Sehprobleme und Beschwerden auch in einer Universitätsklinik für Augenheilkunde vorgestellt. Aber auch dort wurde bei keinem Betroffenen eine ursächliche Erkrankung gefunden. Somit blieben die meistens gravierenden Sehprobleme und Beschwerden dauerhaft ungelöst bestehen. Dadurch und durch die Vielzahl von erfolglosen fachärztlichen Untersuchungen entstand bei vielen Betroffenen ein hoher Leidensdruck, der nicht selten auch psychische Probleme zur Folge hatte. Als diese Menschen dann oft erst nach Jahren oder Jahrzehnten (!) über Empfehlungen oder das Internet zu mir kamen, war ich für die meisten nur noch der „allerletzte Versuch“, die Ursache der Beschwerden vielleicht doch noch zu finden.

Bei diesen 4000 Menschen konnte keine Krankheit gefunden werden, weil die Sehprobleme und Folgebeschwerden nicht durch eine Krankheit, sondern durch eine Heterophorie ausgelöst wurden. Mit der Korrektion der meistens vertikalen Heterophorien konnte ich allen 4000 Betroffenen dauerhaft zu beschwerdefreiem Sehen verhelfen oder die Beschwerden zumindest wesentlich reduzieren.

Als ich diesen Menschen erklärte, dass ihre Sehprobleme und Beschwerden durch eine Heterophorie ausgelöst wurden, reagierten alle mit größtem Erstaunen und Unverständnis. Kein Betroffener konnte es verstehen, warum diese Ursache zuvor von keinem Augenarzt erkannt worden ist. Kein Betroffener konnte es zudem verstehen, warum alle Augenärzte zuvor immer wieder vehement darauf hingewiesen haben, dass die Beschwerden nicht von den Augen ausgelöst werden. Fast alle so Betroffenen haben mir außerdem berichtet, dass sie sich vom Augenarzt mit diesen Beschwerden nicht ernst genommen gefühlt haben. All dies hat mich dazu veranlasst, mich mit einem offenen Brief an den Berufsverband der Augenärzte zu wenden.

In der Fachliteratur wird von allen Augenärzten übereinstimmend festgestellt, dass das latente Schielen keine Krankheit ist, sondern etwas ganz normales. Zirka 75 Prozent aller Menschen haben ein latentes Schielen. Es handelt sich dabei um ein Ungleichgewicht der Augenbewegungsmuskeln, das von der Mehrzahl der Betroffenen beschwerdefrei kompensiert werden kann. Nach Angaben von Augenärzten löst das latente Schielen bzw. die daraus resultierende Heterophorie „nur“ bei 10 Prozent aller betroffenen Menschen Sehprobleme und Beschwerden aus. Wenn man diese 10 Prozent auf ganz Deutschland hochrechnet, ergeben sich daraus ca. sechs Millionen Betroffene. Zu diesen sechs Millionen Betroffenen gehören die 4000 Menschen, die wegen der genannten Sehprobleme und Beschwerden bis jetzt zu mir gekommen sind.

Über diese Versorgungslücke bei der Korrektion von Heterophorien habe ich mit vielen Betroffenen gesprochen. Eine selbst betroffene Professorin sagte mir, dass es auf diesem Gebiet eine „Abstimmung mit den Füssen“ geben müsse. Auf meine Nachfrage erklärte sie, dass die Betroffenen (von denen sich bis jetzt jeder als seltener Einzelfall vorkommt) gemeinsam gegenüber Augenärzten auftreten müssten, damit diese die Versorgungslücke und den Leidensdruck der Betroffenen endlich wahrnehmen. So oder so ähnlich haben sich viele geäußert, viele Menschen haben später Erfahrungsberichte geschrieben, um andere Betroffene auf diese Versorgungslücke im Gesundheitssystem aufmerksam zu machen.

Ein großer Teil der 4000 Betroffenen war wegen der genannten Sehprobleme und Beschwerden jedoch nicht nur bei Augenärzten, sondern auch bei spezialisierten Augenoptikern. Hierbei handelte es sich um Augenoptiker (und einige Augenärzte), die sich auf die Mess- und Korrektionsmethodik nach Hans-Joachim Haase / MKH spezialisiert hatten. Mit den so ausgemessenen Prismenbrillen konnte jedoch auch keinem der Betroffenen zu beschwerdefreiem Sehen verholfen werden, weil die Prismenbrillen wirkungslos oder unverträglich waren.

Da ich in einer Studie beweisen möchte, dass ich allen, aber insbesondere auch allen so betroffenen Menschen zu beschwerdefreiem Sehen verhelfen kann, sollte es den teilnehmenden Probanden ebenso ergangen sein: die Sehprobleme und Beschwerden konnten zuvor von Augenärzten, Orthoptistinnen und von spezialisierten Augenoptikern nicht behoben werden.

Bitte stören Sie sich nicht daran, dass ich jetzt den Begriff Winkelfehlsichtigkeit verwende. Denn den meisten der 4000 Betroffenen ist es erst durch dieses Wort bewusst geworden, dass ihre Sehprobleme und Beschwerden eben doch von den Augen ausgelöst werden könnten, obwohl dies von Augenärzten zuvor immer wieder vehement ausgeschlossen wurde.

Wenn ich für den Fachbegriff Heterophorie, das für den Laien verständlichere Wort Winkelfehlsichtigkeit nicht benutzen würde, hätte mich kaum einer der 4000 Betroffenen bei der Suche im Internet gefunden. Viele dieser Menschen sind wegen ihrer dauerhaft ungelösten Sehprobleme und Beschwerden und der Versorgungslücke aus ganz Deutschland und dem Ausland angereist.

Mit richtigen Prismenbrillen kann Betroffenen jedoch nicht nur zu beschwerdefreiem Sehen verholfen werden. Wenn die Sehprobleme und Folgebeschwerden nicht mehr vorhanden sind und die Betroffenen beschwerdefrei sind, können dadurch auch viele fachärztliche Untersuchungen entfallen. Somit könnten erhebliche Kosten im Gesundheitssystem eingespart werden. Auch dieser wirtschaftliche Aspekt sollte in einer wissenschaftlichen Studie geprüft werden.

Ich hätte Verständnis dafür, wenn Sie meine Aussagen zum Nutzen und zur Wirkung von meinen Prismenbrillen bezweifeln. Ich würde auch nichts glauben, was ich nicht selbst gesehen oder nachgeprüft habe. Das ist aber genau das, um was ich Sie bitte: kontrollieren Sie meine Aussagen über die Wirkung von (richtigen) Prismenbrillen anhand von nachprüfbaren Ergebnissen einer wissenschaftlichen Studie. Berücksichtigen Sie dabei auch die Beurteilungen der Probanden – denn diese werden ganz genau sagen können, ob ihre Sehprobleme und Folgebeschwerden behoben worden sind oder nicht.

Leider haben mir viele der 4000 Betroffenen berichtet, dass Augenärzte und Orthoptistinnen ihre Prismenbrille auch dann noch abgelehnt haben, als damit alle Sehprobleme und Folgebeschwerden behoben waren. Als diese Menschen darüber berichten wollten, wie sehr ihnen die Prismenbrille hilft, hätte das die Augenärzte und Orthoptistinnen gar nicht interessiert. Nicht wenige Augenärzte haben sich zudem geweigert, den Betroffenen eine Brillenverordnung für die Kostenerstattung von der Krankenkasse auszustellen.

Hierzu möchte ich Folgendes sagen: wenn das, was die Betroffenen Augenärzten über die Wirkung ihrer Prismenbrille sagen wollen, nicht berücksichtigt wird, zeigt das sehr deutlich, warum die Versorgungslücke so groß ist. Das Erkennen dieser Versorgungslücke ist jedoch äußerst wichtig, denn Augenärzte sind die ersten Ansprechpartner, zu denen die Betroffenen beim Auftreten der genannten Sehprobleme und Beschwerden gehen.

In Deutschland gibt es noch keine wissenschaftliche Studie über den Nutzen und die Wirkung von Prismenbrillen. Deshalb sind viele Betroffene verunsichert, weil sie nicht wissen, ob ihre Sehprobleme und Beschwerden mit einer (richtigen) Prismenbrille behoben werden könnten. Da ich den Nachweis erbringen möchte, dass ich die durch eine Heterophorie ausgelösten Sehprobleme und Folgebeschwerden dauerhaft beheben oder wesentlich reduzieren kann, bitte ich Sie um die Befürwortung einer Studie. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie werde ich alle teilnehmenden Probanden (z.B. 50 Teilnehmer) kostenlos mit den erforderlichen Prismenbrillen versorgen.

Nach dem Abschluss der Studie sollen alle Ergebnisse veröffentlicht werden, sodass sich nicht nur alle beteiligten Berufsgruppen, sondern auch die betroffenen Menschen daran orientieren können. Für weitere Informationen stehe ich zur Verfügung, gerne auch in einem persönlichen Gespräch.

Aufgrund des großen Handlungsbedarfs appelliere ich an den Berufsverband der Augenärzte / BVA den Nutzen und die Wirkung meiner Prismenbrillen in einer Studie zu prüfen. Im Rahmen einer Studie werde ich alle teilnehmenden Probanden kostenlos versorgen.

Jürgen Peschlow staatl. gepr. Augenoptiker / Optometrist

Leistungskontrolle meiner Prismenbrillen durch die IVBS

Wie zuvor erläutert, möchte ich in einer wissenschaftlichen Studie den Nachweis erbringen, dass ich allen Menschen mit einer Heterophorie bzw. Winkelfehlsichtigkeit zu beschwerdefreiem Sehen verhelfen kann.

Binokulare Fehlsichtigkeiten werden in Deutschland fast immer mit der Mess- und Korrektionsmethodik nach Hans-Joachim Haase (MKH) korrigiert. Die MKH ist jedoch umstritten, weil dabei das Risiko besteht, dass so ausgemessene Prismenbrillen wirkungslos oder unverträglich sind. Außerdem wird kritisiert, dass die Prismenwerte zu oft ansteigen, was eine unnötige Augenmuskeloperation zur Folge haben kann.

Die Interessenvertretung der MKH ist die Internationale Vereinigung für binokulares Sehen (IVBS). Da ich Mitglied der IVBS bin, wollte ich den Verantwortlichen der IVBS schon in den Jahren 2003 und 2005 den praktischen Nachweis erbringen, dass ich die drei zuvor genannten Risiken bei meinen Prismenkorrektionen vollständig ausschließen kann.

Diesen Nachweis wollte ich bei Menschen erbringen, deren Prismenbrillen wirkungslos oder unverträglich waren, obwohl diese von anerkannten Spezialisten der MKH ausgemessen worden sind. Mein Ziel war es damals, die MKH mit meinem Erfahrungswissen und auf der Basis von nachprüfbaren Ergebnissen weiter zu entwickeln. Nachfolgend können Sie mein Schreiben vom 11.10.2003 an die IVBS nachlesen. Da die IVBV damals noch nicht IVBS hieß, habe die alte Bezeichnung IVBV in den folgenden Texten beibehalten.

Sehr geehrte Mitglieder des Vorstandes der IVBV,

hiermit möchte ich Ihnen einen Vorschlag unterbreiten, der ernst gemeint ist, auch wenn er auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen mag. Ich möchte zehn Betroffene mit kostenlosen Prismenbrillen versorgen, bei denen zuvor die Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit abgebrochen werden musste, obwohl die jeweiligen Sehprobleme ungelöst sind und die Beschwerden weiter bestehen.

Durch meine Internetseiten und besonders durch meine Garantie und das Rückgaberecht sind in den letzten Jahren viele Menschen zu mir gekommen, bei denen die Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit nicht geholfen hat oder abgebrochen werden musste. Der Leidensdruck war bei diesen Betroffenen oft höher, als vor der ersten Prismenkorrektion. Manche hatten zuvor bis zu zwanzig Prismenbrillen erhalten, die von Spezialisten der MKH ausgemessen worden sind, die nicht oder nur teilweise geholfen haben.

Nachdem ich so Betroffenen zu beschwerdefreiem Sehen verhelfen konnte, war das Unverständnis bei diesen Menschen immer sehr groß, dass es nicht möglich sein soll, dass Fachleute innerhalb der IVBV in solchen Fällen zusammenarbeiten oder sich fachlich unterstützen. Daher stellt sich für mich die Frage, ob diese Menschen weiterhin über das Internet zu mir kommen müssen, oder ob es einen direkten Weg (nämlich über die IVBV) geben könnte. Deshalb möchte ich der IVBV vorschlagen, zehn solche von der IVBV ausgesuchten Betroffenen (bei denen die Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit wegen Unverträglichkeit oder Wirkungslosigkeit der Prismenbrille abgebrochen werden musste) mit kostenlosen Prismenbrillen zu versorgen. Die Erfolgskontrolle meiner Prismenbrillen soll dann von den Betroffenen selbst und von anerkannten Vertretern der IVBV erfolgen.

Auch wenn Sie Zweifel daran haben, dass ich diesen Betroffenen zu beschwerdefreiem Sehen verhelfen kann, bitte ich den wissenschaftlichen Beirat der IVBV auf meinen Vorschlag einzugehen. Offen gebliebene Fragen ließen sich in persönlichen Gesprächen oder telefonisch am besten klären. Fragen Sie bitte auch Herrn Dr. Goersch. Er kennt mich schon lange und kann mich und meinen Vorschlag vielleicht am besten einschätzen.

Nachdem die Probanden in Bezug auf die Lösung der jeweiligen Sehprobleme und Beschwerden von Fachleuten der IVBV geprüft worden sind, werde ich bereit sein, auf einem Kongress der IVBV über mein Erfahrungswissen zur Korrektion von Winkelfehlsichtigkeiten zu sprechen.

Falls die IVBV an der Umsetzung meines Vorschlages nicht interessiert ist, bitte ich um eine schriftliche Begründung. Ansonsten freue ich mich auf kritische Fragen und gute Zusammenarbeit.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Peschlow

Am 10.12.2003 wurde mir von der IVBS schriftlich mitgeteilt, dass eine Leistungskontrolle meiner Prismenbrillen in solchen Fällen hauptsächlich aus rechtlichen Gründen nicht möglich ist.

Da ich eine Leistungskontrolle meiner Prismenbrillen durch die IVBS jedoch für sehr wichtig hielt, habe ich der IVBS im Jahre 2005 einen zweiten, konkretisierten Vorschlag für eine solche Leistungskontrolle unterbreitet. Dabei bezog ich mich auf die Homepage von Herrn Dr. Uwe Wulff. Herr Dr. Wulff war einer der versiertesten Anwender und engagierter Befürworter der MKH. Auf seiner Homepage schrieb er folgendes über den Korrektionserfolg von Prismenbrillen, die nach MKH ausgemessen werden:

Generell wird sich nach einem solchen fachlich korrekten Prismentrageversuch nur eine der folgenden Möglichkeiten ergeben können, hier am Beispiel von Kopfschmerzen und Problemen beim Lesen und Schreiben aufgeführt:

1. Es wird keine Veränderung der bestehenden Kopfschmerzen oder der Lese- und Rechtschreibprobleme beobachtet.

2. Es wird eine Verschlechterung beider Probleme beobachtet.

3. Es wird eine Verringerung der Kopfschmerzen und/oder eine Verbesserung der Lesefähigkeit und der Schreibqualität beobachtet.

In Möglichkeit a) wird nach der Versuchszeit oder im Fall b) sogar schon eher die Prismenbrille wieder abgesetzt, denn sie hatte nicht geholfen. Dies geschieht bei etwa 20 von 100 korrigierten Winkelfehlsichtigkeiten. Es werden dann die alten Regulationsmechanismen (Eichung) wieder eintreten, so wie sie vorher bestanden haben.

Das heißt, hiermit bestätigt Herr Dr. Wulff auf seiner Homepage, dass ca. 20 Prozent der winkelfehlsichtigen Menschen bei der Anwendung der MKH nicht zu beschwerdefreiem Sehen verholfen werden kann. Um diese Menschen ging es mir in meinen beiden Schreiben an die IVBV.

Bei Betroffenen aus den Gruppen a) und b) wollte ich den Nachweis erbringen, dass ich die jeweiligen Sehprobleme und Beschwerden mit einer Prismenbrille vollständig und dauerhaft beheben kann. Bitte lesen Sie anschließend mein zweites Schreiben an die IVBS vom 22.03.2005.

Sehr geehrte Mitglieder des Vorstandes der IVBV!

Betrifft: eine Erfolgskontrolle meiner Prismenbrillen durch die IVBV bei Betroffenen aus den Gruppen a) und b) gemäß Dr. Uwe Wulff, denen mit der Mess- und Korrektionsmethodik nach Hans-Joachim Haase (MKH) nicht geholfen werden konnte. Bei diesen Menschen möchte ich den Nachweis erbringen, dass ich die jeweiligen Sehprobleme und Anstrengungsbeschwerden vollständig beheben kann. Wenn dies der Fall ist, würde sich für die IVBV folgende Grundsatzfrage stellen: ist die IVBV bereit, die Korrektionsregeln der MKH zu überdenken?

Wenn dies von der IVBV bejaht wird, sind für mich die Prüfkriterien festzulegen. Die Prüfkriterien sollten so gestaltet sein, dass sie der IVBV ein höchstmögliches Maß an Kontrolle meiner Prismenkorrektionen ermöglichen und ich keinerlei Vorinformationen zu den Probanden erhalte. Die Prüfkriterien für Prismenbrillen sind meines Erachtens folgende:

1. Verbesserung der Sehschärfe. (Visus)

2. Verbesserung des räumlichen Sehens. (Stereopsis)

3. Lösung der jeweiligen Sehprobleme und Anstrengungsbeschwerden.

4. Stabilität der Prismenwerte.

5. Allgemeine Beurteilung der Prismenbrille durch den Betroffenen.

6. Allgemeine Beurteilung der Prismenbrille durch die IVBV.

Weitere Prüfkriterien zur Verbesserung der Kontrolle durch die IVBV können hier sehr gerne ergänzt werden. Diese Prüfkriterien für Winkelfehlsichtigkeiten werden dann von der IVBV als vollständig anerkannt. Nach den Prüfkriterien 1. bis 6. sollen dann die Prismenbrillen der Probanden von einem oder mehreren anerkannten Fachleuten der IVBV geprüft werden.

1. Vor meiner Prismenkorrektion.

2. Nach meiner Prismenkorrektion.
Bei einer solchen Leistungskontrolle werde ich die Probanden (z.B. 15 bis 20 Personen) kostenlos mit den erforderlichen Prismenbrillen versorgen.

Alle Probanden müssen folgende Voraussetzungen erfüllen:

1. Die Probanden sind mir unbekannt.

2. Alle zuvor durchgeführten Prismenkorrektionen bleiben für mich unbekannt – ich sehe nur die letzte Brille. Ich erfahre nicht, wer zuvor die Prismenkorrektionen durchgeführt hat.

3. Das Alter der Probanden sollte alle Bereiche abdecken (z.B. 6 bis 60 Jahre)

4. Es sollten möglichst alle „Arten“ von Fehlsichtigkeiten abgedeckt werden. (monokular und binokular)

5. Den Probanden konnte von einem oder von mehreren kompetenten und erfahrenen Anwendern der MKH nicht zu beschwerdefreiem Sehen verholfen werden. Die Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit wurde aufgegeben, obwohl die jeweiligen Sehprobleme und Anstrengungsbeschwerden unverändert weiter bestehen.

6. Damit die Erfolgskontrolle möglichst aussagekräftig ist, werde ich auch nicht darüber informiert, ob die Probanden aus der Gruppen a) oder b) (gemäß Dr. Wulff) kommen.

Nachdem die so von der IVBV ausgewählten Probanden nach den Prüfkriterien 1. bis 6. geprüft worden sind, werden die Ergebnisse entweder nach den Zwischenkontrollen oder nach der Abschlusskontrolle (nach ein bis zwei Jahren) veröffentlicht.

Ist das Ergebnis positiv, wird dies von der IVBV anerkannt. Wenn die IVBV bereit ist, die Korrektionsregeln der MKH aufgrund dieser Prüfungsergebnisse zu überdenken, werde ich bereit sein, auf einem Jahreskongress der IVBV mein Erfahrungswissen zu erklären und alle Fragen zu beantworten.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Peschlow

Leider fand sich auch für diesen Vorschlag zu einer Leistungskontrolle meiner Prismenbrillen keine Mehrheit im wissenschaftlichen Beirat der IVBV / IVBS. Ich habe dies akzeptiert, denn die Kontrolle und Bestätigung meiner Prismenbrillen durch die betroffenen Menschen war mir wichtiger. Diesen Menschen ist es übrigens völlig egal, ob ihre binokulare Fehlsichtigkeit als Heterophorie oder als Winkelfehlsichtigkeit bezeichnet wird. Diesen Menschen (von denen viele einen hohen Leidensdruck haben) ist es einzig und allein wichtig, dass ihnen geholfen wird.

Fazit

Ich möchte in einer wissenschaftlichen Studie nachweisen, dass ich alle Sehprobleme und Folgebeschwerden, die durch eine Heterophorie ausgelöst werden, mit einer Prismenbrille beheben oder wesentlich reduzieren kann. Diesen Nachweis möchte ich unter der Kontrolle von Augenärzten und Ärzten anderer Fachrichtungen erbringen.

Ich korrigiere Beschwerden auslösende Heterophorien / Winkelfehlsichtigkeiten nicht mit der Mess- und Korrektionsmethodik nach H.-J. Haase / MKH, sondern habe dafür eine eigene Korrektionsmethodik entwickelt. Diese Korrektionsmethodik basiert ausschließlich auf meinem langjährigen Erfahrungswissen, das ich in über 35 Jahren mit Hilfe von Betroffenen gesammelt habe.

Heterophorien bzw. Winkelfehlsichtigkeiten werden nach wie vor:

1. von Augenärzten nach dem Ausschluss von Krankheiten meistens nicht als Ursache der Beschwerden wahrgenommen und

2. von Augenoptikern mit der Korrektionsmethodik MKH zu oft falsch ausgemessen, sodass die Prismenbrillen wirkungslos oder unverträglich sind.

In beiden Fällen wurde dem Betroffenen nicht geholfen, da die Sehprobleme und Beschwerden unvermindert bestehen bleiben. Seit 1995, dem Beginn meiner beruflichen Selbständigkeit sind über 4000 Betroffene zu mir gekommen, denen es zuvor so ergangen ist. Mit einer richtigen Prismenbrille konnte ich allen zu beschwerdefreiem Sehen verhelfen.

Bei diesen 4000 Menschen handelt es sich jedoch nur um einen minimalen Anteil, wenn man von allen Betroffenen in Deutschland ausgeht, deren Heterophorie noch gar nicht erkannt oder aber falsch ausgemessen worden ist. Deshalb gibt es bei der Korrektion von Heterophorien seit vielen Jahren eine große Versorgungslücke.

Leider wollen der Berufsverband der Augenärzte / BVA und die IVBS als Interessenvertretung der MKH nicht prüfen, ob ich den Betroffenen zu beschwerdefreiem Sehen verhelfen kann, denen sie selbst zuvor nicht helfen konnten. Meine entsprechenden Anschreiben wurden von der IVBS abgelehnt vom BVA nicht beantwortet.

Ich vermute, dass beide Berufsgruppen an ihren jeweiligen Korrektionsmethoden (Sehschule bzw. MKH) festhalten wollen und diese deshalb nicht in Frage stellen. Dadurch wird der fachliche Fortschritt auf diesem Gebiet bewusst blockiert, sodass die Versorgungslücke für die Betroffenen noch größer werden wird.

Wegen dieser Versorgungslücke appelliere ich auch weiterhin an den Berufsverband der Augenärzte / BVA, den Nutzen und die Wirkung meiner Prismenbrillen in einer wissenschaftlichen Studie zu prüfen. Im Rahmen einer Studie werde ich alle teilnehmenden Probanden kostenlos mit den erforderlichen Prismenbrillen versorgen.

Jürgen Peschlow staatl. gepr. Augenoptiker / Optometrist

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