Win­kel­fehl­sich­tig­keit:

Eine Win­kel­fehl­sich­tig­keit kann vie­le Beschwer­den aus­lö­sen – wie zum Bei­spiel:

Schnel­les Ermü­den der Augen beim Lesen oder bei der Bild­schirm­ar­beit …

Die Bewe­gungs­mus­keln bei­der Augen sind per­ma­nent ver­krampft, was Augen­schmer­zen, Nacken­ver­span­nung, Span­nungs­kopf­schmer­zen, Migrä­ne und sogar Clus­ter­kopf­schmer­zen zur Fol­ge haben kann.

Licht­emp­find­lich­keit, auch bei bedeck­tem Him­mel und nächt­li­chen Auto­fahr­ten.

Fix­a­ti­ons­pro­ble­me, Dop­pel­bil­der, Schwin­del, Höhen­angst, Rei­se­übel­keit und vie­le wei­te­re Beschwer­den.

Wenn sich die­se Beschwer­den beim Abde­cken eines Auges mit einer Augen­klap­pe ver­rin­gern, haben Sie eine Win­kel­fehl­sich­tig­keit. Dann kann ich dafür garan­tie­ren, dass ich Ihre Beschwer­den mit einer Pris­men­bril­len dau­er­haft behe­ben kann. Wenn Sie Clus­ter­kopf­schmer­zen haben, gehen Sie bit­te auf die Sei­te Clus­ter­kopf­schmer­zen.

Anschlie­ßend habe ich die wich­tigs­ten Beschwer­den auf­ge­lis­tet, die alle eben­so für eine Win­kel­fehl­sich­tig­keit typisch sind:

  1. Das Sehen strengt an und lässt die Augen schnell ermü­den, wie zum Bei­spiel bei der Bild­schirm­ar­beit oder beim Lesen. Das Schrift­bild ist unru­hig, die Buch­sta­ben ver­schwim­men oder tan­zen.
  2. Wenn eine Win­kel­fehl­sich­tig­keit nicht mehr kom­pen­siert wer­den kann, sind die Augen per­ma­nent ange­strengt, bren­nen oder schmer­zen. Dies führt meis­tens zu einem Druck­ge­fühl hin­ter den Augen, da sich dort die ange­spann­ten Augen­be­we­gungs­mus­keln befin­den. Dadurch bekom­men vie­le Betrof­fe­ne Nacken­ver­span­nun­gen, Span­nungs­kopf­schmer­zen oder Migrä­ne.
  3. Fix­a­ti­ons­pro­ble­me der Augen bei Blick­wech­seln, beson­ders beim Blick­wech­sel Fer­ne /​ Nähe oder beim Blick von rechts nach links bzw. umge­kehrt. Vie­le so Betrof­fe­ne haben auch Seh­pro­ble­me bei schnel­len Bil­der­fol­gen im Fern­se­hen /​ Kino oder bei 3D-Fil­men. Wenn eine (stär­ke­re) Win­kel­fehl­sich­tig­keit von den Augen­be­we­gungs­mus­keln nicht mehr kom­pen­siert wer­den kann, kann dies zu zeit­wei­li­gen oder per­ma­nen­ten Dop­pel­bil­dern füh­ren. Bei man­chen Betrof­fe­nen tre­ten die Dop­pel­bil­der nur beim Blick nach links oder nach rechts auf.
  4. Ein Auge nimmt weni­ger am Seh­pro­zess teil als das ande­re. Dies kann ein Nach­las­sen der Seh­schär­fe auf die­sem Auge, eine Ver­schlech­te­rung des räum­li­chen Sehens und beson­ders bei Blick­be­we­gun­gen Schwin­del und Gleich­ge­wichts­stö­run­gen zur Fol­ge haben. Das kann bei man­chen Betrof­fe­nen Panik­at­ta­cken aus­lö­sen oder zu einer Augen­mi­grä­ne füh­ren.
  5. In gro­ßen geschlos­se­nen Räu­men, wie zum Bei­spiel Ein­kaufs­zen­tren oder inner­halb einer grö­ße­ren Men­schen­men­ge kann eine Win­kel­fehl­sich­tig­keit Unwohl­sein und Angst­ge­füh­le aus­lö­sen. So Betrof­fe­ne haben außer­dem oft Schwie­rig­kei­ten eine Trep­pe /​ Roll­trep­pe hin­un­ter zu lau­fen oder lei­den unter Höhen­angst. Typi­sche Merk­ma­le einer Win­kel­fehl­sich­tig­keit sind auch das Gefühl der Benom­men­heit (wie Wat­te im Kopf) und das Gefühl neben sich zu ste­hen oder dass alles wie im Film abläuft…
  6. Bei Kin­dern, aber auch bei Erwach­se­nen ist eine Win­kel­fehl­sich­tig­keit häu­fig die Ursa­che für Übel­keit, beson­ders beim Auto­fah­ren oder Bus­fah­ren (Rei­se­übel­keit) sowie für Magen- und Bauch­schmer­zen. Unter so Betrof­fe­nen befin­den sich rela­tiv vie­le Links­hän­der. Nicht sel­ten ist eine Win­kel­fehl­sich­tig­keit der Aus­lö­ser für Sprach­stö­run­gen bzw. Stot­tern.
  7. Nei­gung zum Augen­blin­zeln, Augen­zucken, Augen­rei­ben oder Zuknei­fen eines Auges, um dadurch bes­ser sehen zu kön­nen. Vie­le Betrof­fe­ne ver­su­chen außer­dem unbe­wusst ihre Win­kel­fehl­sich­tig­keit mit einer stän­di­gen Schräg­hal­tung des Kop­fes (meis­tens zur rech­ten Schul­ter) aus­zu­glei­chen, weil das Sehen so als ange­neh­mer emp­fun­den wird.
  8. Licht­emp­find­lich­keit, auch bei bedeck­tem Him­mel, Neon­licht und bei nächt­li­chen Auto­fahr­ten, oft auch Seh­schär­fen­pro­ble­me in der Däm­me­rung.
  9. Das Sehen ist unter­schied­lich und von der Tages­form abhän­gig. Durch Stress wird die Seh­leis­tung zusätz­lich beein­träch­tigt.
  10. Typi­sche Merk­ma­le einer Win­kel­fehl­sich­tig­keit kön­nen auch die­se Sym­pto­me sein: Abge­schla­gen­heit, star­ke Müdig­keit, Antriebs­lo­sig­keit, star­ke Reiz­bar­keit, Zäh­ne­knir­schen, Geräusch­emp­find­lich­keit und manch­mal auch eine Depres­si­on. Wenn die Augen­be­we­gungs­mus­keln und des­halb auch die Kie­fer- und Nacken­mus­keln wegen einer Win­kel­fehl­sich­tig­keit dauer­haft ver­spannt sind, kann dadurch ein Tin­ni­tus aus­ge­löst oder ver­stärkt wer­den. Nicht weni­ge Betrof­fe­ne haben mir berich­tet, dass ihnen wegen die­ser Beschwer­den alle Weis­heits­zäh­ne gezo­gen wur­den – ohne dass dadurch irgend­ei­ne Bes­se­rung ein­trat.
  11. Alle zuvor auf­ge­führ­ten Seh­pro­ble­me und Anstren­gungs­be­schwer­den kön­nen auch dadurch her­vor­ge­ru­fen wer­den, dass Ihre Bril­len­glä­ser rechts und links unter­schied­li­che Diop­trien­wer­te haben bzw. Ihre Seh­schär­fen­kor­rek­ti­on auf bei­den Augen unter­schied­lich ist. Dies wird als Aniso­me­tro­pie bezeich­net. Auch in die­sen Fäl­len kann ich die Beschwer­den mit einer Pris­men­bril­le meis­tens wesent­lich redu­zie­ren oder sogar ganz behe­ben.
  12. Bei Kin­dern sind Hyper­ak­ti­vi­tät, Unge­schick­lich­keit, Angst vor Bewe­gung, ein schlech­ter Gleich­ge­wichts­sinn, häu­fi­ges Stol­pern, Fal­len oder Stür­zen und all­ge­mei­ne Unsi­cher­heit star­ke Hin­wei­se auf eine Win­kel­fehl­sich­tig­keit.
  13. Kin­der und Jugend­li­che, aber auch Erwach­se­ne haben wegen einer Win­kel­fehl­sich­tig­keit oft die­se Seh­pro­ble­me und Fol­ge­be­schwer­den:
    • lesen ungern, weil die Augen dabei schnell ermü­den
    • ver­dre­hen Buch­sta­ben oder ver­tau­schen Wor­te
    • ver­wech­seln Zah­len oder ver­tau­schen Rechen­sym­bo­le
    • ver­rut­schen beim Lesen gele­gent­lich in den Zei­len
    • machen vie­le Flüch­tig­keits­feh­ler
    • haben Pro­ble­me beim Erfas­sen gan­zer Sät­ze
    • haben Schwie­rig­kei­ten Tex­te zu ver­ste­hen, häu­fig ver­langt es ein mehr­ma­li­ges Lesen
    • schrei­ben und lesen sehr lang­sam
    • brau­chen beim Lesen und Schrei­ben häu­fig Pau­sen
    • schrei­ben ver­krampft und mit viel Druck
    • haben ein unaus­ge­gli­che­nes Schrift­bild
    • kön­nen nicht klein schrei­ben
    • haben Kon­zen­tra­ti­ons­pro­ble­me
    • lei­den unter moto­ri­scher Unru­he (Hib­be­lig­keit)

Jedes ein­zel­ne Beschwer­de­bild habe ich erst dann in die Lis­te auf­ge­nom­men, wenn mir vie­le Betrof­fe­ne unab­hän­gig von­ein­an­der berich­tet haben, dass die­se Beschwer­den nach der Kor­rek­ti­on der Win­kel­fehl­sich­tig­keit nicht mehr vor­han­den waren.

Ich kor­ri­gie­re Win­kel­fehl­sich­tig­kei­ten NICHT (wie fast alle ande­ren) mit der umstrit­te­nen Mess- und Kor­rek­ti­ons­me­tho­dik von H.-J. Haa­se /​ MKH, weil dabei bekannt­lich vie­le Risi­ken bestehen. Ich habe eine eige­ne Mess­me­tho­dik für die Kor­rek­ti­on von Win­kel­fehl­sich­tig­kei­ten ent­wi­ckelt, mit der ich alle Risi­ken von MKH-Pris­men­bril­len zeit­lich unbe­grenzt aus­schlie­ßen kann.

Im Anschluss beant­wor­te ich vie­le Fra­gen zur Kor­rek­ti­on der Win­kel­fehl­sich­tig­keit, die mir oft von Betrof­fe­nen gestellt wor­den sind.

Win­kel­fehl­sich­tig­keit – die Ursa­che vie­ler Seh­pro­ble­me und Anstren­gungs­be­schwer­den

Die­se nur im bin­oku­la­ren Sehen auf­tre­ten­de Fehl­sich­tig­keit wird von einem Mus­kel­un­gleich­ge­wicht in der Bewe­gungs­mus­ku­la­tur des Augen­paa­res aus­ge­löst. Ein sol­ches Mus­kel­un­gleich­ge­wicht wird als laten­tes Schie­len bezeich­net. Bei­de Augen sind dann nicht exakt auf den jeweils fixier­ten Objekt­punkt aus­ge­rich­tet. Dar­aus resul­tiert eine Fehl­sich­tig­keit, die in der Fach­spra­che Hete­ro­pho­rie und heu­te meis­tens Win­kel­fehl­sich­tig­keit genannt wird.

Die durch eine Win­kel­fehl­sich­tig­keit aus­ge­lös­ten Beein­träch­ti­gun­gen kön­nen alle Alters­klas­sen betref­fen – bei Kin­dern kann dadurch eine Leg­asthe­nie oder ADHS vor­ge­täuscht oder ver­stärkt wer­den. Auch wenn Sie in der Fer­ne ohne Bril­le scharf sehen kön­nen, kann eine Win­kel­fehl­sich­tig­keit alle beschrie­be­nen Anstren­gungs­be­schwer­den aus­lö­sen.

Wenn Sie die Kor­rek­ti­on der Win­kel­fehl­sich­tig­keit bei spä­ter ange­fer­tig­ten Bril­len­glä­sern weg­las­sen wür­den, wäre das Sehen wie­der genau­so wie es vor der Kor­rek­ti­on der Win­kel­fehl­sich­tig­keit war – mit allen davor auch schon auf­ge­tre­te­nen Seh­pro­ble­men und Anstren­gungs­be­schwer­den.

War­um ist Win­kel­fehl­sich­tig­keit ein weit­ge­hend unbe­kann­ter Begriff?

Beim Auf­tre­ten von Seh- und Anstren­gungs­be­schwer­den gehen die meis­ten Betrof­fe­nen zunächst zum Augen­arzt. Hier kön­nen Krank­hei­ten als Ursa­che der Beschwer­den meis­tens aus­ge­schlos­sen wer­den. Wenn auch bei der Seh­schär­fen­kor­rek­ti­on kei­ne Defi­zi­te gefun­den wer­den, wird den Betrof­fe­nen meis­tens gesagt: „Es liegt nicht an den Augen – Ihre Bril­le stimmt, bzw. Sie brau­chen kei­ne Bril­le. Eine Ursa­che für Ihre Seh­pro­ble­me und Beschwer­den kann nicht gefun­den wer­den.” Wei­te­re ärzt­li­che Unter­su­chun­gen blei­ben eben­falls ergeb­nis­los – weil eine Win­kel­fehl­sich­tig­keit kei­ne Krank­heit ist, son­dern durch die unzu­rei­chen­de Zusam­men­ar­beit eines Augen­paa­res aus­ge­löst wird.

Nach­dem Win­kel­fehl­sich­ti­ge mit sol­chen Erfah­run­gen durch eine Pris­men­bril­le beschwer­de­frei sehen konn­ten, haben mich vie­le gefragt: „War­um haben mir mein Augen­arzt oder sei­ne Orthop­tis­tin nicht gehol­fen und genau das gemacht, was Sie gemacht haben? Ich habe doch alles so genau erklärt! Und wenn sie es nicht selbst gemacht haben, war­um haben sie mir nicht wenigs­tens einen Hin­weis gege­ben?“

Ich ver­su­che die Betrof­fe­nen dann immer mit dem Hin­weis zu beru­hi­gen, dass der Auf­ga­ben­schwer­punkt eines Augen­arz­tes im Erken­nen und Behan­deln von Krank­hei­ten liegt und der eines Augen­op­ti­kers im Aus­mes­sen und Kor­ri­gie­ren von Fehl­sich­tig­kei­ten.

In die­sem Sin­ne arbei­te ich mit Augen­ärz­ten, Ärz­ten ande­rer Fach­rich­tun­gen, Schul­psy­cho­lo­gen und Ergo­the­ra­peu­ten zusam­men, was für alle Betei­lig­ten von Vor­teil ist. Um ana­to­mi­sche Ursa­chen für Seh­pro­ble­me und Anstren­gungs­be­schwer­den aus­schlie­ßen zu kön­nen, arbei­ten wir eben­falls lang­jäh­rig mit Augen­ärz­ten zusam­men.

Die Ent­wick­lung mei­ner Kor­rek­ti­ons­me­tho­dik

Ich kor­ri­gie­re Win­kel­fehl­sich­tig­kei­ten schon seit 30 Jah­ren nicht mehr nach MKH von H.-J. Haa­se, weil ich (als ehe­ma­li­ger Anwen­der) schnell fest­ge­stellt habe, dass mit der MKH vie­le Risi­ken ver­bun­den sind. Um Men­schen bei einer Win­kel­fehl­sich­tig­keit /​ Hete­ro­pho­rie trotz­dem hel­fen zu kön­nen, begann ich ab dem Jahr 1990 eine eige­ne Mess­me­tho­dik zu ent­wi­ckeln. Dabei hat­te ich von Anfang an die­se bei­den Zie­le:

1. Allen Men­schen, die wegen einer Hete­ro­pho­rie bzw. Win­kel­fehl­sich­tig­keit Seh­pro­ble­me und Beschwer­den haben, dau­er­haft zu beschwer­de­frei­em Sehen ver­hel­fen zu kön­nen.
2. Alle Nach­tei­le und Risi­ken von MKH-Pris­men­bril­len voll­stän­dig aus­schlie­ßen zu kön­nen. Hier­bei han­delt es sich haupt­säch­lich um Wir­kungs­lo­sig­keit und Unver­träg­lich­keit der Pris­men­bril­le, sowie um das schritt­wei­se Anstei­gen der Pris­men­wer­te und dadurch her­bei­ge­führ­te unnö­ti­ge Augen­mus­kel­ope­ra­tio­nen.

Bei der Ent­wick­lung mei­ner Kor­rek­ti­ons­me­tho­dik habe ich von den Men­schen am meis­ten gelernt, bei denen ich die jewei­li­gen Seh­pro­ble­me und Beschwer­den zunächst nicht oder nur teil­wei­se mit einer Pris­men­bril­le behe­ben konn­te. Die­se Men­schen konn­ten mir näm­lich oft sehr genau beschrei­ben, war­um sie mit mei­ner Pris­men­bril­le nicht zufrie­den waren und wel­che Beschwer­den sie damit noch hat­ten. Aus die­sen Hin­wei­sen und Erfah­run­gen konn­te ich oft wert­vol­le Rück­schlüs­se zie­hen, was an mei­nen Pris­men­bril­len ver­bes­sert wer­den muss­te.

Mit die­ser Vor­ge­hens­wei­se konn­te ich ein umfang­rei­ches Erfah­rungs­wis­sen über die „rich­ti­ge Kor­rek­ti­on“ von Win­kel­fehl­sich­tig­kei­ten /​ Hete­ro­pho­rien auf­bau­en und dar­aus mei­ne eige­ne Kor­rek­ti­ons­me­tho­dik ablei­ten. Mei­ne Kor­rek­ti­ons­me­tho­dik ist sozu­sa­gen die Sum­me aller Erkennt­nis­se, mit denen ich tau­sen­den Men­schen zu beschwer­de­frei­em Sehen ver­hel­fen und dabei alle Risi­ken von MKH-Pris­men­bril­len aus­schlie­ßen konn­te.

Bit­te beach­ten Sie auch die Erfah­rungs­be­rich­te von win­kel­fehl­sich­ti­gen Men­schen, die schon län­ger eine Pris­men­bril­le tra­gen. Die­se Berich­te sind sehr unter­schied­lich und haben doch eines gemein­sam: die Betrof­fe­nen wol­len zum Aus­druck brin­gen, wie sehr ihnen ihre Pris­men­bril­le hilft.

Test auf Win­kel­fehl­sich­tig­keit /​ Hete­ro­pho­rie

Wenn Sie eini­ge oder alle der oben genann­ten Seh­pro­ble­me und Fol­ge­be­schwer­den haben, soll­ten Sie zunächst einen Augen­arzt auf­su­chen, damit Krank­hei­ten als Ursa­che der Beschwer­den aus­ge­schlos­sen wer­den kön­nen.

Danach kön­nen Sie selbst prü­fen, ob Ihre Beschwer­den durch eine Win­kel­fehl­sich­tig­keit aus­ge­löst wer­den. Dafür brau­chen Sie sich nur ein Auge für eini­ge Stun­den mit einer Augen­klap­pe etc. abzu­de­cken und zu beob­ach­ten, ob sich dadurch Ihre Beschwer­den ver­rin­gern oder ganz ver­schwin­den.

Wenn dies der Fall ist, wer­den Ihre Seh­pro­ble­me und Beschwer­den höchst­wahr­schein­lich durch eine Win­kel­fehl­sich­tig­keit /​ Hete­ro­pho­rie aus­ge­löst. Dann kann ich die Beschwer­den im bin­oku­la­ren Sehen genau­so behe­ben, wie es zuvor beim Abde­cken eines Auges der Fall war. Dar­auf gebe ich Ihnen eine drei­jäh­ri­ge Garan­tie.

Falls Sie Bril­len­trä­ger sind, kann das Abde­cken eines Auges auch durch das Auf­kle­ben eines ent­spre­chend zuge­schnit­te­nen Papier­stücks auf ein Bril­len­glas erfol­gen. Wenn Sie auf bei­den Augen gleich gut sehen, kön­nen Sie sich das rech­te oder das lin­ke Auge abde­cken und wenn Sie auf einem Auge unschär­fer sehen, decken Sie sich bit­te die­ses Auge für eini­ge Stun­den ab.

Da Sie wäh­rend des Tests auf Win­kel­fehl­sich­tig­keit /​ Hete­ro­pho­rie nur mit einem Auge sehen, darf die­ser Test nur zuhau­se in bekann­ter Umge­bung durch­ge­führt wer­den und nicht beim Auto­fah­ren oder ande­ren Tätig­kei­ten, bei denen es auf räum­li­ches Sehen ankommt.

Falls Sie schon eine Pris­men­bril­le haben, mit der Sie jedoch nicht beschwer­de­frei sind, kön­nen Sie die­sen Test eben­falls durch­füh­ren. Wenn sich Ihre Beschwer­den beim Abde­cken eines Auges ver­rin­gern, ist Ihre Win­kel­fehl­sich­tig­keit falsch aus­ge­mes­sen wor­den! Dann wer­de ich auch Ihnen mit einer rich­ti­gen Pris­men­bril­le zu dau­er­haf­ter Beschwer­de­frei­heit ver­hel­fen kön­nen.

Wie lang ist die Ein­ge­wöh­nungs­zeit bei einer Pris­men­bril­le?

Die Ein­ge­wöh­nungs­zeit ent­spricht bei mei­nen Pris­men­bril­len maxi­mal der Zeit, die ich auch bei der Augen­glas­be­stim­mung gebraucht habe, um Ihre Augen zu ent­span­nen. In den fol­gen­den Jah­ren wer­den Sie dann mit die­ser Bril­le scharf und anstren­gungs­frei sehen kön­nen.

Hat eine Pris­men­bril­le dicke­re Glä­ser?

Nein, bei mei­nen Pris­men­kor­rek­tio­nen sind die Bril­len­glä­ser meis­tens genau­so dünn wie die Glä­ser, die nur Ihre Seh­schär­fe kor­ri­gie­ren. Auch Ihr Gegen­über wird nur sel­ten unter­schei­den kön­nen, ob Ihre Bril­len­glä­ser eine pris­ma­ti­sche Wir­kung haben oder nicht.

Was kos­ten Pris­men­glä­ser mit der Kor­rek­ti­on der Win­kel­fehl­sich­tig­keit?

Pris­men­glä­ser sind teu­rer als Bril­len­glä­ser für die Seh­schär­fe, weil deren Her­stel­lung fer­ti­gungs­tech­nisch viel auf­wän­di­ger ist. So kos­ten zwei pris­ma­ti­sche Ein­stär­ken­glä­ser aus Kunst­stoff mit Här­tung und Super­ent­spie­ge­lung im Schnitt 300 bis 350 Euro. Dazu kom­men für die Kor­rek­ti­on der Win­kel­fehl­sich­tig­keit ca. 150 Euro (je nach Zeit­auf­wand kön­nen die Prei­se auch höher sein). Wir bie­ten kei­ne Bil­lig­glä­ser für Kin­der an, weil Kin­der (genau­so wie Erwach­se­ne!) viel bes­ser sehen, wenn sie eine gute Glas­qua­li­tät haben.

Risi­ken bei der Kor­rek­ti­on der Win­kel­fehl­sich­tig­keit

Win­kel­fehl­sich­tig­kei­ten bzw. Hete­ro­pho­rien wer­den in Deutsch­land fast immer (außer von mir) mit der Mess- und Korrek­ti­ons­me­tho­dik von H.-J. Haase /​ MKH
aus­ge­mes­sen. Die MKH ist jedoch umstrit­ten, weil dabei fol­gen­de Risi­ken bestehen:

Die Win­kel­fehl­sich­tig­keit wird erkannt, aber mit der Kor­rek­ti­ons­me­tho­dik MKH von H.-J. Haa­se falsch aus­ge­mes­sen.
In bei­den Fäl­len wird den Betrof­fe­nen nicht gehol­fen, da die Seh­pro­ble­me und Fol­ge­be­schwer­den unver­min­dert bestehen blei­ben. Bei jedem Betrof­fe­nen han­delt es sich wegen des oft hohen Lei­dens­drucks um ein „Schick­sal“, das Men­schen ohne Win­kel­fehl­sich­tig­keit meis­tens nicht nach­voll­zie­hen kön­nen.

  1. Die Pris­men­bril­le ist wir­kungs­los, das heißt die Seh­pro­ble­me und Fol­ge­be­schwer­den blei­ben unver­min­dert bestehen.
  2. Die Pris­men­bril­le ist unver­träg­lich, da sie die Beschwer­den nicht min­dert, son­dern ver­stärkt.
  3. Die Pris­men­bril­le löst die Seh­pro­ble­me und Beschwer­den nur teil­wei­se oder nur für kur­ze Zeit.
  4. Die Pris­men­wer­te stei­gen von Mes­sung zu Mes­sung am Pola­test immer wei­ter an, was eine unnö­ti­ge Augen­mus­kel­ope­ra­ti­on zur Fol­ge haben könn­te.

In den letz­ten 25 Jah­ren sind auf­grund mei­ner Garan­tie tau­sen­de Men­schen mit MKH-Pris­men­bril­len zu mir gekom­men, auf die die Punk­te 1. bis 4. ganz oder teil­wei­se zutra­fen. Des­halb hal­te ich es für rich­tig, wenn der Berufs­ver­band der Augen­ärz­te /​ BVA vor die­sen Risi­ken warnt. Die­se Kri­tik darf jedoch nicht ver­all­ge­mei­nert und auf alle Pris­men­bril­len bezo­gen wer­den – denn wer und was so Betrof­fe­nen zu beschwer­de­frei­em Sehen ver­hol­fen hat, kann nur von den Betrof­fe­nen selbst beur­teilt wer­den.

Beim Auf­tre­ten die­ser Seh­pro­ble­me und Beschwer­den gehen die meis­ten Men­schen zuerst zu einem Augen­arzt, weil sie den Ursprung der Beschwer­den im Bereich um die Augen ver­mu­ten. Hier besteht jedoch auch ein Risi­ko, und zwar dass die Beschwer­den aus­lö­sen­de Win­kel­fehl­sich­tig­keit /​ Hete­ro­pho­rie vom Augen­arzt oder sei­ner Orthop­tis­tin nicht erkannt wird. Zu mir kamen unzäh­li­ge Men­schen, bei denen das der Fall war. Für die meis­ten die­ser Men­schen begann nach dem Augen­arzt eine ergeb­nis­lo­se Fach­arzt-Odys­see. Allen so Betrof­fe­nen konn­te ich mit einer rich­ti­gen Pris­men­bril­le dau­er­haft zu beschwer­de­frei­em Sehen ver­hel­fen. Dass dies bei allen Men­schen mit einem posi­ti­ven Abdeck­test mög­lich ist, möch­te ich dem Berufs­ver­band der Augen­ärz­te schon lan­ge in einer Stu­die nach­wei­sen.

Des­halb gibt es für Men­schen, die unter einer Win­kel­fehl­sich­tig­keit lei­den, zwei grund­sätz­li­che Risi­ken:

  1. Die Win­kel­fehl­sich­tig­keit /​ Hete­ro­pho­rie wird vom Augen­arzt als Ursa­che die­ser Beschwer­den nicht erkannt. Dies hat oft mess­tech­ni­sche Ursa­chen.
  2. Die Win­kel­fehl­sich­tig­keit wird erkannt, aber mit der Kor­rek­ti­ons­me­tho­dik MKH von H.-J. Haa­se falsch aus­ge­mes­sen.

In bei­den Fäl­len wird den Betrof­fe­nen nicht gehol­fen, da die Seh­pro­ble­me und Fol­ge­be­schwer­den unver­min­dert bestehen blei­ben. Bei jedem Betrof­fe­nen han­delt es sich wegen des oft hohen Lei­dens­drucks um ein „Schick­sal“, das Men­schen ohne Win­kel­fehl­sich­tig­keit meis­tens nicht nach­voll­zie­hen kön­nen.

Streit über Pris­men­bril­len – wer hat Recht?

Ich höre immer wie­der, dass es einen gro­ßen Streit zwi­schen Augen­op­ti­kern und Augen­ärz­ten über Pris­men­bril­len und Win­kel­fehl­sich­tig­keit gäbe. Für mich gibt es die­sen Streit nicht, denn ich wür­de nie­mals sagen: ich habe Recht oder jemand ande­res hat Unrecht. Ich über­las­se die­ses „Urteil“ immer dem Betrof­fe­nen.
Wenn ein Betrof­fe­ner mit sei­ner Pris­men­bril­le dau­er­haft beschwer­de­frei sehen kann, ist die Bril­le rich­tig – alles ande­re ist falsch.

Wenn alle Betei­lig­ten mehr auf das hören wür­den, was die Betrof­fe­nen sagen – könn­te die­ser Streit bei­gelegt wer­den.

Was ist eine rich­ti­ge und was eine fal­sche Pris­men­bril­le?

Das kann jeder, der eine Pris­men­bril­le trägt, pro­blem­los selbst fest­stel­len. Dies gilt für Kin­der und Jugend­li­che genau­so wie für Erwach­se­ne.

Wenn die Pris­men­bril­le stimmt, kön­nen Sie oder Ihr Kind die fol­gen­den fünf Prüf­kri­te­ri­en jeder­zeit mit ja beant­wor­ten:

  1. Sehen Sie mit der Pris­men­bril­le schär­fer als zuvor?
  2. Kön­nen Sie bes­ser räum­lich sehen?
  3. Sind Ihre Seh­pro­ble­me und Anstren­gungs­be­schwer­den voll­stän­dig beho­ben oder wesent­lich gerin­ger als zuvor?
  4. Sind alle Ver­bes­se­run­gen dau­er­haft und die Pris­men­wer­te kon­stant?
  5. Haben Sie kei­ne sons­ti­gen Bean­stan­dun­gen?

Wenn Sie auch in den fol­gen­den Jah­ren alle fünf Punk­te mit ja beant­wor­ten, wer­den Sie Ihre Pris­men­bril­le sehr ger­ne tra­gen, denn es geht Ihnen oder Ihrem Kind jetzt viel bes­ser als zuvor.

Dar­auf gebe ich Ihnen bei unse­ren Pris­men­bril­len eine drei­jäh­ri­ge Garan­tie. Falls Sie schon eine oder meh­re­re Pris­men­bril­len haben, die Ihnen nicht gehol­fen haben, wür­de mei­ne Garan­tie für die Rich­tig­keit von Pris­men­bril­len selbst­ver­ständ­lich auch für Sie gel­ten.

Wie kön­nen die Pris­men­wer­te nied­rig und sta­bil gehal­ten wer­den?

Indem man nur den Teil der Win­kel­fehl­sich­tig­keit mit Pris­men aus­gleicht, den das Augen­paar selbst nicht kom­pen­sie­ren kann. Was heißt das?

Jeder Mensch kann sei­ne Augen in hori­zon­ta­len Blick­rich­tun­gen pro­blem­los bewe­gen und auf unter­schied­li­che Ent­fer­nun­gen und Objek­te ein­stel­len. Beim Blick in die Nähe gehen die Augen nach innen und beim Blick in die Fer­ne wie­der nach außen in die Par­al­lel­stel­lung. Aus die­sem Grund kön­nen die aller­meis­ten Men­schen hori­zon­ta­le Win­kel­fehl­sich­tig­kei­ten beschwer­de­frei kom­pen­sie­ren. Eine Pris­men­kor­rek­ti­on (Basis außen oder innen) kann in die­sen Fäl­len meis­tens ent­fal­len oder viel schwä­cher sein, als das Mess­ergeb­nis am Pola­test von Zeiss.

Was das Augen­paar jedoch nicht kann, ist ver­ti­ka­le Fehl­stel­lun­gen der Augen aus­zu­glei­chen, denn kein Mensch kann sein rech­tes Auge etwas nach unten und gleich­zei­tig sein lin­kes Auge etwas nach oben (oder umge­kehrt) bewe­gen. Des­halb kön­nen sich ver­ti­ka­le Win­kel­fehl­sich­tig­kei­ten sehr schnell bemerk­bar machen und die­se Seh­pro­ble­me und Fol­ge­be­schwer­den aus­lö­sen.

Ver­ti­ka­le Win­kel­fehl­sich­tig­kei­ten müs­sen mit Pris­men kor­ri­giert wer­den, denn das ver­ti­ka­le Aus­rich­ten oder „Gera­de­stel­len“ der Augen kann nicht erlernt wer­den – auch nicht in einer Seh­schu­le oder mit Visu­al­trai­ning.

Da Win­kel­fehl­sich­tig­kei­ten /​ Hete­ro­pho­rien in ver­ti­ka­ler Rich­tung gene­rell viel klei­ner sind als in hori­zon­ta­ler Rich­tung, kann ich die­se meis­tens mit sehr gerin­gen Pris­men­wer­ten kor­ri­gie­ren, die zwi­schen 0,25 und 1,50 Pris­men­di­op­trien lie­gen.

Mit die­ser Kor­rek­ti­on von Win­kel­fehl­sich­tig­kei­ten hat­te ich seit 1995 bei über 4000 Men­schen kei­nen Fall, in dem die Pris­men­wer­te anstie­gen oder eine Augen­mus­kel­ope­ra­ti­on erfor­der­lich wur­de.

Das möch­te ich vor allen Din­gen den Men­schen ver­si­chern, die ver­un­si­chert sind, weil sie befürch­ten, dass das Tra­gen einer Pris­men­bril­le zu anstei­gen­den oder hohen Pris­men­wer­ten führt. Für mei­ne Pris­men­bril­len trifft das Gegen­teil zu! Das garan­tie­re ich mit einem zeit­lich unbe­grenz­ten Rück­ga­be­recht.

Jür­gen Pesch­low staatl. gepr. Augen­op­ti­ker /​ Opto­me­trist

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