Praxis für Winkelfehlsichtigkeit und Kopfschmerzen 

Eine Winkelfehlsichtigkeit kann nicht nur Migräne auslösen, sondern auch
Clusterkopfschmerzen triggern. Wenn Sie Clusterkopfschmerzen
haben, versorge ich Sie  kostenlos.

Jürgen Peschlow staatl. gepr. Augenoptiker / Optometrist

Clusterkopfschmerzen

Ärzte suchen schon seit vielen Jahren nach den Ursachen von Clusterkopfschmerzen – finden aber keine. Vielleicht kann hier gar keine Krankheit gefunden werden, weil der hauptsächliche Trigger „nur“ eine bis jetzt nicht erkannte Winkelfehlsichtigkeit ist.

Eine Winkelfehlsichtigkeit bzw. das latente Schielen ist ein Ungleichgewicht in der Augenbewegungsmuskulatur, das vom Betroffenen nicht mehr kompensiert werden kann. (kleiner Silberblick)

Ich konnte Menschen bei Clusterkopfschmerzen mit der Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit helfen. Ein Beispiel hierfür ist Frau Doris Kümmel, über deren Fall der SWR 2015 berichtet hat: „Cluster – der schlimmste Kopfschmerz der Welt“.

Frau Kümmel hat im Herbst 2019 in einem kurzen Video darüber berichtet, wie ich ihr mit einer Prismenbrille helfen konnte.

Ich sehe hier eine große Chance, vielen weiteren Menschen mit Clusterkopfschmerzen genauso zu helfen. Um dies zu zeigen, versorge ich Betroffene kostenlos.

Wenn Sie Clusterkopfschmerzen haben, können Sie nachfolgend lesen, wie ich Betroffenen helfen konnte. Bei Fragen können Sie sich gerne an mich wenden.

Jürgen Peschlow, staatl. gepr. Augenoptiker / Optometrist in Berlin

Kann Winkelfehlsichtigkeit eine Entzündung über dem Auge und in der Folge Clusterkopfschmerzen auslösen?

Ja, denn im Augenbewegungsapparat befindet sich über jedem Auge ein Rollknorpel, der auf dem Bild von Wikipedia weiß markiert zu sehen ist.

Der Rollknorpel entspricht im Aufbau und der Funktion einer Sehnenscheide, die sich bei einer ständigen Fehlbelastung entzünden kann. Dies
möchte ich anschließend erklären.

Durch den Rollknorpel verläuft die Sehne des schrägen Augenmuskels. Wenn dieser Muskel zum Ausgleich der Winkelfehlsichtigkeit ständig
angespannt ist, steht seine Sehne unter einer dauerhaften Zugbelastung. Diese Fehlbelastung 
kann im Rollknorpel zu einer Entzündung führen. Wenn sich die Sehne bei Blickbewegungen im entzündeten Rollknorpel verschiebt, könnte dies so starke Nervenimpulse auslösen, dass diese vom Betroffenen als Cluster-Attacken wahrgenommen werden. Ich halte das nach Rücksprache mit Augenärzten für möglich, da der Rollknorpel direkt unter dem Gehirn liegt und die Nervenleitungen deshalb sehr kurz sind. 

Solche Nervenimpulse könnten verhindert werden, wenn die Entzündung des Rollknorpels gelindert oder behoben wird. Dazu müsste die Fehlbelastung behoben bzw. die Winkelfehlsichtigkeit korrigiert werden.

Für eine Entzündung des Rollknorpels als mögliche Ursache von Clusterkopfschmerzen spricht zum Beispiel: die üblichen Schmerzmittel helfen nicht, da diese bei Entzündungen unwirksam sind. Entzündungshemmende Medikamente wie Cortison helfen, genauso wie bei jeder anderen Sehnenscheidenentzündung.

Für den anatomischen Zusammenhang zwischen Winkelfehlsichtigkeit und Clusterkopfschmerzen gibt es noch viele weitere Indizien, denn Clusterkopfschmerz-Attacken können durch „äußere Einflüsse“ sowohl getriggert, als auch gelindert werden. Diese äußeren Einflüsse betreffen jedoch nicht nur den Clusterkopfschmerz, sondern genauso auch die Kompensationsfähigkeit einer Winkelfehlsichtigkeit. 

  1. Sauerstoffmangel, ein heißes Bad, Alkohol, Hunger etc. schwächen die Kraft der Augenbewegungsmuskeln, sodass die Winkelfehlsichtigkeit schlechter kompensiert werden kann. Dadurch können auch Clusterkopfschmerzen ausgelöst werden. (= Trigger CK)
  2. Das Inhalieren von reinem Sauerstoff, Energy-Drinks oder Magnesium etc. stärken die Augenmuskulatur, sodass die Winkelfehlsichtigkeit besser kompensiert werden kann. Das hilft Betroffenen eine Attacke schneller zu überwinden bzw. zu vermeiden. (= Hilfe bei CK)

Hieraus wird ersichtlich, dass es bei Clusterkopfschmerz und Winkelfehlsichtigkeit gemeinsame Trigger und Hilfsmittel gibt, viele weitere habe ich hier zusammengefasst.

In den folgenden Texten möchte ich zeigen, warum Winkelfehlsichtigkeit ein so großer Trigger für Clusterkopfschmerz-Attacken sein kann. Mir ist klar, dass das, was ich sage, nicht in einer Studie bewiesen ist, aber deshalb muss es ja nicht falsch sein. Betroffene sagten mir hierzu oft: „Wer hilft hat recht!

In diesem Zusammenhang möchte ich noch anmerken, dass eine Prismenbrille im Gegensatz zu Medikamenten keine Nebenwirkungen hat. Wenn die Prismenbrille nicht hilft, wird sie abgesetzt und alles ist, wie zuvor.

Themenauswahl zur Clusterkopfschmerzen

Anschließend möchte ich an einem konkreten Fall zeigen, dass auch chronische Clusterkopfschmerzen mit der Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit deutlich gelindert werden können. Dabei handelt es sich um Frau Doris Kümmel, über deren Fall der „SWR Wissen“ in einem Video berichtet: „Cluster – der schlimmste Kopfschmerz der Welt“, siehe Video oben.

In diesem Video konnte ich bei Frau Kümmel aufgrund meiner beruflichen Spezialisierung eine kleine vertikale Fehlstellung der Augen (leichter Silberblick) erkennen, was für mich ein starker Hinweis auf eine Winkelfehlsichtigkeit war. Deshalb rief ich Frau Kümmel an und bat sie nach Berlin zu kommen, was sie auch tat. Zur Absicherung meiner Vermutung auf Winkelfehlsichtigkeit führte Frau Kümmel noch einen Abdecktest durch. Dieser war bei ihr positiv.

Bei meinen Messungen stellte sich schnell heraus, dass Frau Kümmel eine vertikale Winkelfehlsichtigkeit / Heterophorie hat. Im Mai 2018 bekam sie ihre erste Prismenbrille, mit der sie sofort deutlich entspannter sehen konnte. Auffällig war, dass sie die Augen nicht mehr so zusammenkneifen musste wie zuvor. Bei späteren Kontrollen konnte ich die Winkelfehlsichtigkeit immer genauer korrigieren, sodass die Beschwerden (u.a. auch Migräne) langsam zurückgingen.

Bei der Kontrolle im Dezember 2018 berichtete mir Frau Kümmel, dass sie „meine“ Prismenbrille ununterbrochen getragen hat, weil es ihr damit besser geht. Als ich fragte, was sie damit meint, antwortete sie: „die Attacken sind weniger geworden und nicht mehr so stark“. Auch in Zukunft werde ich intensiv daran arbeiten, die Beschwerden von Frau Kümmel weiter zu reduzieren oder möglichst ganz zu beheben. Ich versorge Betroffene wie Frau Kümmel dauerhaft kostenlos.

Im September 2019 kam Frau Kümmel zu einer weiteren Nachkorrektion ihrer Winkelfehlsichtigkeit zu mir. Da ich ihre Winkelfehlsichtigkeit von Mal zu Mal immer exakter korrigieren kann, geht es Frau Kümmel zunehmend besser. Ich denke, dass ich ihre chronischen Clusterkopfschmerzen mit einer Prismenbrille früher oder später vollständig beheben kann. Bitte sehen Sie hierzu dieses Video.

Wenn Sie die beiden Videos vergleichen, fallen dabei zwei Dinge sehr deutlich auf.

  1. In dem Video des SWR trägt Frau Kümmel auch in geschlossenen Räumen immer eine dunkle Sonnenbrille, da sie damals noch extrem lichtempfindlich war. Dies ist nach der Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit schon lange nicht mehr nötig, sie kann im Raum eine Brille mit hellen Gläsern tragen.
  2. Frau Kümmel berichtete mir, dass sie während der Filmaufnahmen des SWR die ganze Zeit große Angst hatte, eine Attacke zu erleiden. Um dies zu vermeiden, hat sie ihre Augen ständig stark zusammengekniffen oder ein Auge sogar ganz zugekniffen. Das ist in dem Beitrag des SWR wegen der dunklen Sonnenbrille zwar nur schwer zu erkennen, aber einmal sieht man es ganz deutlich, als sie bei ca. 3 Minuten 40 Sekunden die Sonnenbrille kurz absetzen muss.
    .

    Das unbewusste Zusammenkneifen ihrer Augen hat Frau Kümmel damals geholfen, weil sie so die Auswirkungen der noch nicht korrigierten Winkelfehlsichtigkeit reduzieren konnte. Somit konnte sie das Risiko einer Attacke etwas verringern. Das ständige Zusammenkneifen der Augen ist schon lange nicht mehr erforderlich, wie es in dem Video vom September 2019 deutlich zu sehen ist. Frau Kümmel kann auch mit weißen Brillengläsern im Gespräch beide Augen ganz normal offen halten.

Im März 2020 teilte mir Frau Kümmel voller Freude mit, dass ich ihr mit den im Herbst 2019 ausgemessenen Prismenbrillen erneut helfen konnte. Clusterkopfschmerzen auf diese Art zu lindern ist natürlich viel arbeitsintensiver als mit Medikamenten – aber doch sehr viel besser! Das sieht Frau Kümmel auch so. Dies treibt mich an, weiteren Menschen so zu helfen.  
Themenauswahl zur Clusterkopfschmerzen

Menschen mit episodischen Clusterkopfschmerzen

Aufgrund meiner zunehmenden Erfahrungen mit Clusterkopfschmerz-Betroffenen kann ich Menschen mit episodischen Clusterkopfschmerzen oft schon nach der ersten Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit mit einer Prismenbrille zu einer deutlichen Linderung der Beschwerden oder zu Beschwerdefreiheit verhelfen. So Betroffenen wird dann jedoch oft von ihren Neurologen gesagt: „das sagt gar nichts, weil Sie sich gerade außerhalb der Episode befinden“. Hierzu muss ich sagen, dem ist nicht so, denn das ursächliche latente Schielen ist ja nach wie vor unverändert vorhanden.

Wenn ein solcher Episodiker seine Prismenbrille absetzt, „müssen“ sich die Augenbewegungsmuskeln schlagartig zur Kompensation der dann unkorrigierten Winkelfehlsichtigkeit verkrampfen. Diese ruckartige Verkrampfung kann auch in einer „scheinbaren Ruhephase“ zu einer Attacke führen. Solche Attacken können zuverlässig vermieden werden, wenn der Betroffene während des Absetzens der Prismenbrille ein Auge schließt. Dann „passiert gar nichts“, denn eine Winkelfehlsichtigkeit kann nur im beidäugigem Sehen Clusterkopfschmerzen auslösen. Das gleiche gilt für Menschen mit chronischen Clusterkopfschmerzen.

Da das latente Schielen Clusterkopfschmerz-Attacken auslösen kann, möchte ich es anschließend noch etwas genauer erklären. Ein latentes (verstecktes) Schielen entsteht, wenn die Längen der Augenbewegungsmuskeln rechts und links leicht unterschiedlich sind. Dann stehen die Augen nicht ganz parallel (im Volksmund: Silberblick), sodass die Augenmuskeln ständig „arbeiten“ / kompensieren müssen, um die Augen wieder „gerade“ zu stellen. Diese kleinen Längenunterschiede der Augenbewegungsmuskeln können nicht geheilt werden, diese müssen bei Beschwerden durch eine Prismenbrille ausgeglichen werden. Wenn dies geschieht, entfällt die dauerhafte Fehlbelastung des Rollknorpels über dem Auge. Somit können die Entzündungen im Bereich des Rollknorpels und der umgebenden Nerven langsam heilen. Danach können die Clusterkopfschmerz-Attacken abklingen. Auf das latente Schielen als mögliche Ursache von Kopfschmerzen weisen übrigens auch Augenärzte in einer Pressemitteilung hin: Kopfschmerz geht oft vom Auge aus.

Der Berufsverband der Augenärzte / BVA berichtet dort, dass Kopfschmerzen häufig durch eine zu starke oder einseitige Beanspruchung der Augen ausgelöst werden. Im unteren Bereich weisen Augenärzte darauf hin, dass Kopfschmerzen durch eine Verkrampfung der Augenmuskeln bei einem gestörten Augenmuskelgleichgewicht / Heterophorie (muskuläre Asthenopie) ausgelöst werden können. Das ist genau das, was ich auch sage. Ein vertikales Muskelungleichgewicht muss mit Prismen ausgeglichen werden, hierfür reicht die optimale Sehschärfenkorrektion nicht aus – wie es oft von Augenärzten gesagt wird. 

Themenauswahl zur Clusterkopfschmerzen

Wenn Sie Clusterkopfschmerzen haben, versorge ich Sie kostenlos.

Ich weiß von Betroffenen, dass Clusterkopfschmerzen mit einer Prismenbrille gelindert oder behoben werden können, möchte aber, dass dies mehr Menschen erfahren. Deshalb versorge ich Betroffene kostenlos, hierzu später mehr.

Vermutlich fragen Sie sich jetzt, warum ich das mache, das ist doch unwirtschaftlich, wo ist der Haken? Auch wenn Sie es nicht glauben, es gibt keinen Haken, ich mache das für die Ursachenfindung von Clusterkopfschmerzen sehr gerne!

Ich möchte auf eine mögliche Ursache von Clusterkopfschmerzen aufmerksam machen und sehe hier eine große Chance, vielen Betroffenen ohne Medikamente zu helfen.

Bei Menschen mit Spannungskopfschmerzen und Migräne gelingt mir dies schon seit 30 Jahren, so Betroffene kommen wegen meiner Garantie für den Korrektionserfolg aus ganz Deutschland und dem Ausland zu mir. Bitte beachten Sie hierzu meine anderen Internetseiten.

Bitte beachten Sie auch, dass der MDR wegen meiner fachlichen Spezialisierung in der Sendung „Hauptsache gesundüber mich berichten wollte. Diese Sendung ist wegen der Corona-Krise ausgesetzt worden.

Ich kann aufgrund meiner beruflichen Spezialisierung bei den meisten Menschen schon anhand der Augenstellung erkennen, ob eine Winkelfehlsichtigkeit (kleiner Silberblick z.B. Claus Kleber) vorhanden ist. Falls Sie das interessiert, könnten Sie mir für eine solche Vorprüfung ein kleines Foto schicken. Wenn ich hier eine vertikale Fehlstellung der Augen sehe, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ich Ihnen helfen kann.

Wenn dies so ist und es Ihnen mit einer Prismenbrille besser geht als zuvor, könnten Sie anderen Betroffenen oder in Ihrer Selbsthilfegruppe davon berichten. Das könnte weitere Menschen mit Clusterkopfschmerzen ermutigen, ebenfalls zu mir zu kommen.

Vielleicht könnten diese Berichte auch dazu beitragen, dass Winkelfehlsichtigkeit als mögliche Ursache von Clusterkopfschmerzen nicht mehr länger von Neurologen ignoriert wird. Menschen mit Clusterkopfschmerzen sagen mir hierzu, dass Neurologen das gar nicht wissen wollen. Das sagten mir auch selbst betroffene Ärzte, die zuvor „nur“ unter Migräne litten. Ich glaube das, möchte mich aber nicht damit abfinden – denn mit dieser Einstellung kann es keinen Fortschritt bei der Ursachenfindung von Clusterkopfschmerzen geben. 

Eine Winkelfehlsichtigkeit kann sich beim Tragen der Prismenbrille etwas verändern, weil sich die Augenmuskulatur langsam weiter entspannt. Dann würden Sie z.B. einen leichten Druck hinter dem Cluster-Auge spüren, der vorher nicht vorhanden war. In einem solchen Fall sollten wir über Ihre Befindlichkeit sprechen, denn so können wir gemeinsam abwägen, ob eine Nachkorrektion erforderlich ist. Wenn dies so ist, wäre es wichtig, dass Sie dann zeitnah nach Berlin kommen können.

Wenn Sie Interesse an meiner Arbeit haben, können Sie gerne anrufen oder per E-Mail einen Termin vereinbaren. Falls Sie Fragen haben, können wir diese vorab klären. Beim Termin werde ich Ihre Augen nach einem Beratungsgespräch auf Winkelfehlsichtigkeit überprüfen. Hierzu möchte ich anmerken, dass ich bis jetzt bei allen Menschen mit Clusterkopfschmerzen eine minimale vertikale Winkelfehlsichtigkeit feststellen konnte. Das ist auch für mich erstaunlich, damit hatte ich nicht gerechnet. Den meisten so Betroffenen konnte ich mit einer Prismenbrille helfen.

Ich sage nicht, dass ich allen Menschen mit Clusterkopfschmerzen helfen kann, aber es werden immer mehr! Hier spielt mein Erfahrungswissen eine große Rolle, das heißt, wie die Winkelfehlsichtigkeit bei Clusterkopfschmerzen korrigiert werden muss.

Wenn Sie eine Winkelfehlsichtigkeit haben, werden Sie schon beim Ausmessen merken, wie sich die Bereiche hinter dem schmerzenden Auge entspannen. Dieser Entspannungsprozess der Augenmuskeln soll sich dann beim Tragen der Prismenbrille fortsetzen, sodass die Clusterkopfschmerz-Attacken langsam abnehmen oder ganz verschwinden.

Ich würde mich freuen, wenn Sie sich melden – denn ich freue mich genauso wie Sie, wenn wir den Clusterkopfschmerz ohne Medikamente lindern oder beheben können. Das Ausmessen der Winkelfehlsichtigkeit, die Prismenbrille und alle Nachkorrektionen sind kostenlos. Es entstehen für Sie keinerlei Kosten.

Jürgen Peschlow, staatl. gepr. Augenoptiker / Optometrist

Tel. 030 882 44 42
E-Mail: info@richtig-sehen.de

Ich erhalte öfters Mails von Menschen, die von mir eine Prismenbrille erhalten haben. Diese Informationen sind für mich sehr hilfreich, denn so kann ich besser einschätzen, ob eine Kontrolle der Winkelfehlsichtigkeit erforderlich ist. Vor kurzem erhielt eine Mail, die ich so schön fand, dass ich sie hier veröffentlichen möchte. Ich habe den Text eins zu eins übernommen. 

Guten Tag Herr Peschlow, 

nach nun etwas mehr als einer Woche wollte ich mich nochmal melden wie der aktuelle Stand der Dinge ist. Es gibt positives und auch, mehr oder weniger, negatives zu berichten. 

Das „Negative“ zuerst.
Ich habe leider wieder vereinzelt Cluster-Attacken. 

Das Positive an der Sache: 
Die Attacken sind so leicht, dass sie auf der Schmerzskala maximal eine 2-3 erreichen.

Zuvor lag der Wert bei mindestens 7-9 bei jeder Attacke. Also hat die Intensität stark abgenommen, was mich sehr freut und mir gerade jetzt in der Zeit mit einem Neugeborenen sehr zugute kommt.

Weiterhin fühlen sich meine Augen dennoch sehr entspannt an. Gestern wagte ich den Versuch angeln zu gehen. Vor der Prismenbrille hatte ich in der Nacht dann beinahe stündlich eine Attacke. Gestern Nacht hatte ich eine einzige Attacke, die aber kaum der Rede wert war. 

Dazu muss ich auch noch sagen, dass ich sämtliche Medikamente komplett abgesetzt habe. Das zeigt mir umso mehr, dass die Brille wirklich etwas bewirkt und wir auf dem richtigen Weg in ein Leben ohne Cluster-Kopfschmerzen sind.

Noch merke ich keinen Druck oder Ähnliches in bzw. hinter den Augen. Sobald sich etwas verändert, melde ich mich umgehend bei Ihnen.

Das war alles, was ich bisher berichten konnte.

Mein Fazit:
Ich bin nach wie vor äußerst zufrieden und vor allem glücklich. Man sollte Ihren Kopf auf Münzen prägen für diese super Leistung!

Ich wünsche Ihnen alles Gute und vor allem in dieser Zeit viel Gesundheit!

Mit freundlichem Gruß
Domenik L.

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Test auf Winkelfehlsichtigkeit / Heterophorie bei Clusterkopfschmerzen

Bei Clusterkopfschmerzen haben Betroffene oft nur wenig oder gar keine Anstrengungsbeschwerden, die sonst für eine Winkelfehlsichtigkeit typisch sind. Diese Menschen haben meist auch keine Sehprobleme, weshalb der Test auf Winkelfehlsichtigkeit in der Regel kein Ergebnis bringt. Bei so Betroffenen muss ich messtechnisch prüfen, ob eine Winkelfehlsichtigkeit vorhanden ist.

Wenn Sie Clusterkopfschmerzen und Migräne haben und evtl. auch unter Nackenverspannung, Lichtempfindlichkeit, Geräuschempfindlichkeit, Schwindel oder Übelkeit leiden, können Sie den Test auf Winkelfehlsichtigkeit machen. Wenn sich diese Beschwerden beim Abdecken des „Clusterkopfschmerz-Auges“ verringern, ist deren Ursache höchstwahrscheinlich die permanente Verkrampfung der Augenmuskulatur. In diesem Fall kann ich Ihnen mit der Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit bzw. mit einer Prismenbrille helfen. 

Wichtiger Hinweis: die meisten Menschen, die wegen Clusterkopfschmerzen oder Migräne zu mir gekommen sind, waren zuvor bei einem Augenarzt oder einem Augenoptiker / Optometristen. Dort wurden die minimalen Winkelfehlsichtigkeiten jedoch nicht erkannt bzw. nicht richtig ausgemessen.


Clusterkopfschmerz-Attacken können manchmal vermieden werden, wenn das betroffene Auge rechtzeitig abgedeckt wird

Menschen mit episodischen Clusterkopfschmerzen haben mir berichtet, dass es ihnen hilft, wenn Sie sich das betroffene Auge bei den ersten Anzeichen einer Attacke für einen halben Tag mit einer Augenklappe abdecken. Das ist aus meiner Sicht absolut schlüssig, weil sich beim Abdecken des Clusterkopfschmerz-Auges die dahinter befindlichen Augenmuskeln und Nerven entspannen und nicht mehr die Winkelfehlsichtigkeit kompensieren müssen. Diese Entspannung der Augenbewegungsmuskeln kann dazu führen, dass die Attacke gänzlich vermieden werden kann oder erheblich schwächer ausfällt.

Wenn das auch bei Ihnen so ist, haben Sie eine Winkelfehlsichtigkeit. Da Sie beim Abdecken eines Auges nicht räumlich sehen, tragen Sie bitte die Augenklappe nur zuhause in bekannter Umgebung und nicht beim Autofahren etc. 
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Der enge Zusammenhang zwischen Winkelfehlsichtigkeit und Clusterkopfschmerz-Attacken

Dieser enge Zusammenhang wurde mir zum ersten Mal drastisch vor Augen geführt, als ich Frau Kümmel (in dem oben geschilderten Fall) nach der Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit die Messbrille absetzte. Kurze Zeit später (30 Sekunden) bekam sie dadurch eine Clusterkopfschmerz-Attacke. Später habe ich das manchmal auch bei anderen Chronikern so erlebt.

Wenn das Absetzen der Prismenbrille (bei einigen Menschen, aber nicht bei allen!) eine Attacke auslösen kann, ist aus meiner Sicht und auch aus der Sicht dieser Betroffenen völlig klar, was die Attacke ausgelöst hat. Der Auslöser war die Augenmuskulatur, die sich beim Absetzen der Prismenbrille schlagartig zur Kompensation der dann nicht mehr korrigierten Winkelfehlsichtigkeit verspannen musste.

Hierzu möchte ich noch einmal anmerken, dass solche Attacken im Alltag zuverlässig ausgeschlossen werden können, wenn sich der / die Betroffene beim Absetzen der Prismenbrille (z.B. beim Duschen) das Cluster-Auge zukneift. Dann passiert gar nichts, denn eine Winkelfehlsichtigkeit kann nur im beidäugigen Sehen Attacken auslösen! An das „schützende Zukneifen“ haben sich Betroffene schnell gewöhnt und machen das schon nach kurzer Zeit meistens „automatisch“. Wenn die Augenmuskulatur so dauerhaft entspannt bleibt, werden die Clusterkopfschmerzen langsam abklingen oder sogar ganz verschwinden.

Interessant finde ich in diesem Zusammenhang auch folgenden Fakt: während und nach einer Attacke senkt sich das Augenlid des schmerzenden Auges. Dieses „natürliche Abdecken“ des Cluster-Auges könnte sich in der Evolution als „nützlich“ erwiesen haben, weil so der Leidensdruck bei der Attacke gemindert wird.

Vielleicht fragen Sie sich jetzt, warum das latente Schielen / Winkelfehlsichtigkeit nicht schon viel früher als mögliche Ursache von Clusterkopfschmerzen in Betracht gezogen worden ist. Dazu möchte ich folgendes sagen: Ärzte suchen bei Clusterkopfschmerzen und Migräne hauptsächlich nach Krankheiten, finden aber keine. Da das latente Schielen keine Krankheit ist, wird es als Ursache kaum wahrgenommen.

Für eine Winkelfehlsichtigkeit als möglichen Auslöser von Clusterkopfschmerzen spricht auch Folgendes: bei allen Betroffenen, denen ich bis jetzt helfen konnte, wurden die Clusterkopfschmerzen durch eine vertikale Winkelfehlsichtigkeit ausgelöst. Dabei war das Auge mit der vertikalen Fehlstellung (minimaler Silberblick) immer auch das Clusterkopfschmerz-Auge!

Dies lässt sich schlüssig erklären: bei dem abweichenden / schmerzenden Auge werden der obere schräge Augenmuskel und der zugehörige Rollknorpel dauerhaft kompensatorisch belastet. Durch diese Überlastung könnte sich der Rollknorpel entzünden und in der Folge zur Ursache von Clusterkopfschmerz-Attacken werden.

Dafür spricht, dass viele Betroffene Clusterkopfschmerzen als stechend oder bohrend beschreiben – als wenn ein Dorn oder Messer von hinten ins Auge gestochen wird. Das deutet darauf hin, dass dieser Schmerz an einem räumlich eng begrenzten Ort hinter dem Auge entsteht und dann weiter ausstrahlt.

ClusterkopfschmerzenKann dieser Ort der entzündete / angeschwollene Rollknorpel über dem Auge sein, in dem sich die Sehne bei Augenbewegungen nicht mehr frei bewegen kann? Durch die so entstehende Reibung könnten im Rollknorpel so starke Nervenimpulse entstehen, dass diese als Cluster-Attacken wahrgenommen werden. Da die Augenbewegungen im REM-Schlaf besonders schnell und ruckartig sind, könnte dies erklären, warum die Nervenimpulse / Attacken nachts noch stärker sind als am Tage.

Wenn Sie als Neurologe oder Schmerztherapeut diesen Auslöser von Clusterkopfschmerzen auch für möglich halten, würde ich mich freuen, mit Ihnen in Kontakt zu treten. Vielleicht können wir so einer möglichen Ursache von Clusterkopfschmerz noch etwas näherkommen.

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Ich möchte meine Aussagen über Clusterkopfschmerzen
in einer Studie nachweisen

Natürlich ist das, was ich sage, nicht wissenschaftlich bewiesen, aber deshalb muss es ja nicht falsch sein! Ich konnte Menschen mit episodischen Clusterkopfschmerzen zu Beschwerdefreiheit verhelfen und chronische Clusterkopfschmerzen lindern. Dafür möchte ich in einer Studie den Beweis erbringen. Im Rahmen einer solchen Studie werde ich alle Probanden (z.B. 50) kostenlos versorgen. Da ich eine wissenschaftliche Studie nicht alleine durchführen kann, suche ich hierfür die fachliche Unterstützung eines interessierten Neurologen.

Ich korrigiere Winkelfehlsichtigkeiten nicht nach MKH, sondern mit einer eigenen Messmethodik

Ich korrigiere Winkelfehlsichtigkeiten / Heterophorien nicht nach MKH von H.-J. Haase, sondern mit einer eigenen Messmethodik. Mit dieser Korrektionsmethodik kann ich die Prismenwerte gering halten und somit Augenmuskeloperationen zeitlich unbegrenzt ausschließen.

Dies gilt natürlich auch für Menschen mit Clusterkopfschmerzen! Deshalb darf die (berechtigte) Kritik an MKH-Prismenbrillen nicht verallgemeinert und auf alle Prismenbrillen bezogen werden.

Bei meinen Prismenkorrektionen liegt das Gesamtprisma meistens unter 2,00 Prismendioptrien und nur selten etwas darüber. Diese schwachen Prismenwerte reichen, um die vertikale Augenbewegungsmuskulatur zu entspannen und somit die Fehlbelastung des Rollknorpels über dem Auge zu beheben. So schwache Prismen können niemals zu einer Augenmuskeloperation führen! Bitte lassen Sie sich hier nicht verunsichern.

Augenmuskeloperationen werden in Erwägung gezogen, wenn das Gesamtprisma von MKH-Prismenbrillen 35 bis 40 Prismendioptrien übersteigt.

Interessant finde ich es in diesem Zusammenhang, dass schon im Jahr 2014 ein Betroffener im Clusterkopfschmerz-Forum darüber berichtet hat, dass er mit einer Prismenbrille beschwerdefrei geworden ist. Scheinbar wurden solche Berichte damals noch zugelassen. Nachfolgend können Sie die Berichte lesen: Bericht 1 und Bericht 2.

Zu diesen Berichten muss ich anmerken, dass Herr Mattiesson damals nach MKH von H.-J. Haase korrigiert wurde. Da ich Winkelfehlsichtigkeiten nicht nach MKH ausmesse, hätte ich ihm ohne eine Augenmuskeloperation helfen können. Wahrscheinlich ist das Herrn Mattiesson aber egal, denn dafür dass er nun keine Clusterkopfschmerzen mehr hat, hat er die Augenmuskeloperation vermutlich gerne in Kauf genommen. Herr Mattiesson spricht in seinen Beiträgen vom Bing-Horton-Syndrom, was eine ältere Bezeichnung für Clusterkopfschmerzen ist.

An dieser Stelle möchte ich Betroffene darauf aufmerksam machen, dass die Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit bei Menschen mit Clusterkopfschmerzen oft „schwieriger“ ist, als bei Menschen mit Migräne oder Spannungskopfschmerzen. Die Angaben sind besonders bei chronischen Clusterkopfschmerzen ungenauer und schwanken und es kann manchmal während der Augenglasbestimmungen zu einer Attacke kommen.

Ich habe lange überlegt, woran das liegen könnte. Im Netz habe ich dann die für mich sehr interessante Internetseite von Herrn Prof. Molsberger gefunden.
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NSM-Neurostimulation (NSM-Therapie)

Herr Prof. Dr. med. Albrecht Molsberger kann Betroffenen bei Clusterkopfschmerzen mit seiner NSM-Neurostimulation helfen. Dabei aktiviert er den Heilungsprozess der entzündeten Strukturen hinter dem Auge mit elektrischen Feldern.

Hinter dem Auge befinden sich (nur) die Augenbewegungsmuskeln, die damit verbundenen Sehnen, Nerven und Gefäße. Mit der NSM-Therapie kann Herr Prof. Molsberger Entzündungen in diesen Bereichen gezielt heilen. Betroffene berichten, dass die Clusterkopfschmerzen danach zurückgegangen sind oder sogar ganz weg waren. Ich vermute, dass die Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit für mich erheblich leichter wäre, wenn zuvor die entzündeten Bereiche hinter dem Auge mit der NSM-Therapie geheilt würden.

Herr Prof. Molsberger sagt auf seiner Internetseite, dass seine NSM-Therapie nicht immer von Dauer ist und Betroffene dann erneut behandelt werden müssen. Das ist aus meiner Sicht logisch, weil die Ursache dieser Entzündung nicht behoben worden ist. Dazu müsste die Winkelfehlsichtigkeit korrigiert werden. Das ist wie bei einem Tennisarm, bei dem die Überlastung anschließend nicht behoben wird. Dann kann die Entzündung der Muskulatur bzw. in der Sehnenscheide auch wieder zurückkommen.
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Warum haben mehr Männer Clusterkopfschmerzen und warum kommen die Attacken auch nachts?  

Bevor ich diese Frage beantworte, möchte ich noch einmal kurzerklären, wie Clusterkopfschmerzen aus meiner Sicht entstehen.

Über jedem Auge befindet sich eine Sehnenscheide, die als Trochlea oder Rollknorpel bezeichnet wird. Diese Sehnenscheide und der durchlaufende schräge Augenmuskel arbeiten nach dem Prinzip eines Flaschenzuges zusammen.
Bei einer vertikalen Winkelfehlsichtigkeit steht dieser Flaschenzug unter einer ständigen hohen Zugbelastung. Durch diese Fehlbelastung könnte sich der Rollknorpel entzünden und verengen, sodass sich die Sehne des schrägen Muskels nicht mehr frei bewegen kann.

Die so erzeugte Reibung kann vermutlich so starke Nervenimpulse in dem Rollknorpel erzeugen, dass diese vom Gehirn als Clusterkopfschmerz-Attacken wahrgenommen werden. (siehe Bild links)

Dies kann ich (noch) nicht beweisen, aber für eine Sehnenscheidenentzündung als Ursache von Clusterkopfschmerzen sprechen diese wichtigen Fakten:

  1. Der entzündete Rollknorpel liegt über dem Auge und direkt unter dem Gehirn. Deshalb ist dies eine „besondere Sehnenscheidenentzündung“, die durch die kurze Nervenverbindung wahrscheinlich viel stärkere Nervenimpulse auslösen kann, als z.B. eine Sehnenscheidenentzündung im Arm oder Fuß.
  2. Anerkannte Neurologen berichten, dass nächtliche Clusterkopfschmerzattacken hauptsächlich im REM-Schlaf (Rapid Eye Movement) auftreten. In dieser Schlafphase kommt es zu schnellen Augenbewegungen bei geschlossenen Lidern. Bitte lesen Sie hierzu die Ausführungen von Herrn Prof. Dr. Stefan Evers und Frau Prof. Dr. Svenja Happe.
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    Diese Berichte belegen, dass Clusterkopfschmerz-Attacken durch Augenbewegungen ausgelöst werden – was ich ja auch immer wieder sage. Da der REM-Schlaf zum Ende der Nacht zunimmt, werden die Frequenz und Ausdehnung der Augenbewegungen größer. Genau zu dieser Zeit haben viele Betroffene die meisten Attacken. Dies ist ein weiteres wichtiges Indiz dafür, dass die Bewegung der Augenmuskulatur Clusterkopfschmerzen auslösen kann.

    Hierzu möchte ich noch anmerken, dass bei schnellen, unkontrollierten Augenbewegungen die Sehne des schrägen Augenbewegungsmuskels ruckartig in dem entzündeten Rollknorpel hin und her bewegt wird. Das wird vermutlich besonders starke Nervenimpulse / Attacken zur Folge haben.

  3. Männer leiden häufiger unter Clusterkopfschmerzen als Frauen. Dieser Fakt spricht aus meiner Sicht ebenfalls für eine „muskuläre Komponente“ bei Clusterkopfschmerzen – denn Männer haben (meistens) stärkere Muskeln als Frauen. Dies gilt auch für die Augenbewegungsmuskeln.
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    Da der „männliche“ schräge Augenmuskel stärker ist als bei Frauen, hat er auch eine größere Zugkraft. Diese höhere Zugkraft führt bei einer Winkelfehlsichtigkeit zu einer größeren Fehlbelastung der Sehne in dem Rollknorpel. Folglich kann sich der Rollknorpel bei Männern schneller entzünden als bei Frauen und dadurch öfter Clusterkopfschmerzen auslösen.

  4. Entzündungshemmende Medikamente helfen. Menschen mit Clusterkopfschmerzen oder Sehnenscheidenentzündungen kann mit Kortison geholfen werden. Bitte beachten Sie, dass die Medikamente bei Clusterkopfschmerzen und Sehnenscheidenentzündungen auch sonst ähnlich sind und zudem unter einem zeitweiligen (episodischem) und einem chronischen Verlauf unterschieden wird.
  5. Herr Prof. Dr. Göbel berichtet über den Ort der Clusterkopfschmerz- Entstehung etwas sehr Interessantes. Das können Sie hier im zweiten Absatz nachlesen. Er sagt: „Bei der Röntgenuntersuchung (Phlebographie) ergaben sich während der Clusterperiode Hinweise für eine venöse Entzündung (Vaskulitis) im Bereich der oberen Augenvene.“

    Diese Erkenntnis von Herrn Prof. Göbel halte ich für sehr schlüssig, denn die beiden Äste der oberen Augenvene (siehe Bild) führen sehr dicht an dem möglicherweise entzündeten Rollknorpel vorbei. Wenn der Rollknorpel während der Episode entzündet ist, kann sich diese Entzündung auf die nahe Augenvene übertragen.
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Clusterkopfschmerz und Winkelfehlsichtigkeit haben viele identische Trigger

Die nachfolgend aufgelisteten Trigger können nicht nur Clusterkopfschmerzen auslösen, sie schwächen auch die Kompensationsfähigkeiten bei einer Winkelfehlsichtigkeit.

Wenn die Leistungsfähigkeit der Augenmuskeln geschwächt ist, kann dies eine Attacke auslösen. Wenn hingegen die Leistungsfähigkeit der Augenbewegungsmuskeln gestärkt wird, kann dadurch der Clusterkopfschmerz gemildert werden. 

  1. Alkohol und gefäßerweiternde Medikamente: alle Muskeln entspannen sich, was deren Leistungsfähigkeit verringert. (=Trigger bei CK)
  2. Hitze, heißes Bad, Sauna: die Muskeln entspannen sich, was die Leistungs- bzw. Kontraktionsfähigkeit reduziert. (=Trigger bei CK)
  3. Sauerstoffmangel: in größeren Höhen, im Flugzeug etc. ist die Muskelkraft generell reduziert, auch die des schrägen Augenmuskels. (=Trigger bei CK)
  4. Sauerstoffzufuhr: mit dem Inhalieren von reinem Sauerstoff lässt sich die Leistungsfähigkeit der Muskeln erhöhen, sodass eine vertikale Winkelfehlsichtigkeit besser kompensiert werden kann. Somit können Betroffene Clusterkopfschmerz-Attacken schneller überwinden. (=Hilfe bei CK)
  5. Bewegungsdrang: bei körperlicher Aktivität erhöht sich die Atmung, wodurch alle Muskeln mit mehr Blut / Sauerstoff versorgt werden. Das wirkt sich auch bei den Augenbewegungsmuskeln leistungssteigernd aus. (=Hilfe bei CK)
  6. Kühlung des Augenbereichs: die Kontraktionsfähigkeit des schrägen Augenmuskels und Entzündungen werden positiv beeinflusst, die Attacke klingt schneller ab. (=Hilfe bei CK)
  7. Hunger: die Leistungsfähigkeit aller Muskeln wird geschwächt. (=Trigger bei CK)
  8. Energie-Drinks oder Magnesium Tabletten: die Leistungsfähigkeit der Muskeln wird positiv beeinflusst. (=Hilfe bei CK)
  9. Erkältung: schwächt die Kraft aller Muskeln, sodass die vertikale Winkelfehlsichtigkeit schlechter vom schrägen Augenmuskel kompensiert werden kann. (=Trigger bei CK)
  10. Mittagsschlaf: die Augenbewegungsmuskeln entspannen sich. Beim Öffnen der Augen muss sich der obere schräge Muskel sofort kompensatorisch zusammenziehen, was eine Attacke auslösen kann. (wie beim Absetzen der Prismenbrille =Trigger bei CK)
  11. Flackerlicht, grelles Licht, Fernseher, PC, Kino: starke Lichtimpulse zwingen die Augenmuskeln zu einer möglichst hohen Fusion bzw. zu einer vollständigen Kompensation der Winkelfehlsichtigkeit. Im Idealfall kann der Betroffene dann mit beiden Netzhautmitten gleichzeitig sehen, wo die lichtunempfindlichen Zäpfchen liegen. Anderenfalls liegen die Netzhautbilder auf den weiter außen liegenden Stäbchen, die lichtempfindlich sind und nur für das nächtliche Sehen geeignet sind. (=Trigger bei CK)
  12. Bildschirmarbeit: zwingt die Augen ebenfalls zu einer sehr genauen Fixation, was den oberen schrägen Augenbewegungsmuskel und die Sehnenscheide über dem Auge stark belasten kann. (=Trigger bei CK)
  13. Bei länger andauernder körperlicher Anstrengung: alle Muskeln sind ausgepowert, was sich auch auf die Augenmuskulatur auswirkt. (=Trigger bei CK)
  14. Stress: wirkt sich ebenfalls negativ auf die Muskelkraft aus. (=Trigger bei CK)
  15. Entspannungsübungen: können Muskelverkrampfungen verringern, beheben aber nicht die Ursache der Beschwerden. (= Hilfe bei CK)
  16. Histamin: bewirkt ein Anschwellen der Gefäße, sodass der entzündete Rollknorpel noch mehr anschwillt und sich verengt. Das erzeugt beim Durchlaufen der Sehne des oberen schrägen Augenmuskels noch stärkere Nervenimpulse / Attacken. Deshalb sollten Nahrungsmittel mit viel Histamin gemieden werden, wie z.B.: Schokolade, Nüsse, Käse, Tomaten und Zitrusfrüchte. (=Trigger bei CK)
  17. Glutamat: laut Wikipedia kann Glutamat Taubheitsgefühle in der Mundhöhle, Schläfen-Kopfschmerzen, Gesichtsmuskelstarre, Nackensteifheit und Gliederschmerzen auslösen. Durch diese „negativen Eigenschaften“ können höchstwahrscheinlich auch die Augenmuskeln geschwächt werden.
    (=Trigger für CK)
  18. Nitroglyzerin-Provokationstest: entspannt die Gefäßmuskulatur, erweitert die Gefäße, wirkt krampflösend … ähnlich wie Alkohol. Mit dem Nitroglyzerin-Provokationstest können nach kurzer Zeit Clusterkopfschmerzattacken ausgelöst werden. (=Trigger bei CK)

Da die hier aufgelisteten Punkte alle etwas mit der Kraft von Muskeln zu tun haben, sind dies viele Indizien dafür, was der hauptsächliche Auslöser von Clusterkopfschmerzen ist. Dies ist eine bislang nicht erkannte Winkelfehlsichtigkeit. Der Haupt-Auslöser Winkelfehlsichtigkeit kann jedoch selbst durch die zuvor genannten Trigger getriggert werden.

Anschließend möchte ich auf noch ein wichtiges Indiz aufmerksam machen, das ebenfalls stark auf den Zusammenhang Winkelfehlsichtigkeit / Clusterkopfschmerzen hinweist. Ich glaube, dass die Attacken bei Menschen mit episodischen Clusterkopfschmerzen hauptsächlich im Herbst und im Frühjahr beginnen, weil so Betroffene in dieser Zeit durch ein „natürliches Flackerlicht“ getriggert werden. Damit meine ich folgendes: wenn ein Betroffener im Herbst oder im Frühjahr mit dem Auto etc. fährt, kann die tiefer stehende Sonne häufig durch die Äste von Bäumen scheinen, was auch auf mich wie ein unangenehmes Flackerlicht wirkt. Lichtempfindlichkeit ist ein typisches Merkmal für eine Winkelfehlsichtigkeit, weil dann die Bilder im abweichenden Auge nicht auf der Netzhautmitte liegen, sondern weiter außen auf den lichtempfindlichen Stäbchen. Diese sind nur für das nächtliche Sehen geeignet. Für den Haupt-Trigger Winkelfehlsichtigkeit spricht auch, dass Winkelfehlsichtigkeiten und Clusterkopfschmerzen in einer Familie gehäuft auftreten.

Ich höre manchmal, dass Clusterkopfschmerzen nicht vom Auge ausgehen können, weil Menschen auch nach der Entfernung des betroffenen Auges Clusterkopfschmerzen haben. Dies widerspricht meinem Lösungsansatz nicht, denn auch ich sage, dass Clusterkopfschmerzen nicht vom Auge selbst ausgehen, sondern von den Strukturen dahinter! Bei der Entfernung eines Auges (Enukleation) werden die hinter dem Auge liegenden Muskeln, Sehnen, Nerven und Gefäße nicht entfernt, sondern bleiben vollständig erhalten. Diese werden dann an das künstliche Auge neu „angeschlossen“, damit das Kunstauge dem gesunden Auge bei Blickbewegungen folgen kann. Dadurch könnte es jedoch auch weiterhin zu Überlastungen der Augenbewegungsmuskeln kommen, die dann Clusterkopfschmerzen auslösen.
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Schmerzen haben immer eine Ursache

Schmerzen haben immer eine Ursache! Auch Clusterkopfschmerzen haben nach meiner Überzeugung einen „Sinn“ und weisen auf ein Defizit im Körper hin. Dieses Defizit ist die Verkrampfung der Augenbewegungsmuskeln und eine daraus resultierende Sehnenscheidenentzündung über dem Auge aufgrund einer nicht erkannten Winkelfehlsichtigkeit.

Bei Clusterkopfschmerzen gibt es zahlreiche Trigger. Viele davon haben eine gefäßerweiternde Wirkung, wie z.B. Alkohol, Aufenthalt in großer Höhe, ein heißes Bad oder Nitroglyzerin. Wenn die Gefäße erweitert werden oder anschwellen (z.B. durch Histamin), wirkt sich das auf die Kompensationsfähigkeiten der Augenbewegungsmuskeln aus. Dadurch kann eine Clusterattacke „begünstigt“ oder ausgelöst werden.

Von diesen Triggern haben mir auch viele Menschen berichtet, die zuvor „nur“ unter Migräne litten. Nach übereinstimmenden Berichten der Betroffenen haben diese Trigger ihre „Wirksamkeit“ nach der Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit verloren. Ich bin davon überzeugt, dass dies auch bei Menschen mit Clusterkopfschmerzen gelingen wird.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal auf folgendes hinweisen: ich korrigiere Winkelfehlsichtigkeiten nicht nach MKH von H.-J. Haase, weil dabei das Risiko besteht, dass die Prismenwerte ansteigen und eine (unnötige) Augenmuskeloperation erforderlich wird. Ich habe eine eigene Korrektionsmethodik entwickelt, mit der ich alle Risiken der MKH ausschließen kann. Deshalb kann ich auch bei Menschen mit Clusterkopfschmerzen, dafür garantieren, dass die Prismenwerte dauerhaft gering und stabil bleiben.

 

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Fazit

Nach einer binokularen Überprüfung Ihrer Augen werde ich Ihnen sicher sagen können, ob Sie eine Winkelfehlsichtigkeit haben oder nicht. Bei einem positiven Ergebnis werde ich Ihnen wahrscheinlich mit einer Prismenbrille helfen können. Die Entspannung der Augenbewegungsmuskeln haben Menschen mit Clusterkopfschmerzen oft schon während der ersten Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit als sehr angenehm empfunden.

Genauso verhält es sich auch später beim Tragen der Prismenbrille. Wenn die Attacken dann langsam abnehmen oder gar nicht mehr auftreten, werden Sie die Prismenbrille sehr gerne tragen, denn es geht Ihnen damit besser als zuvor.

Der „Schlüssel“ hierzu ist nach meiner Überzeugung das langsame Abheilen des Rollknorpels über dem Auge. Dazu muss deren Fehlbelastung durch eine Winkelfehlsichtigkeit behoben werden. (siehe Bild linksVielleicht können Sie sich nicht vorstellen, dass Clusterkopfschmerzen mit einer (richtigen) Prismenbrille reduziert oder behoben werden können.

Wenn das so ist, möchte ich Ihnen folgendes sagen: nach einer positiven Überprüfung auf Winkelfehlsichtigkeit könnte ich den Kontakt zu Menschen vermitteln, denen ich mit einer Prismenbrille helfen konnte.

Diese Menschen haben oft alles versucht, um die Beschwerden zu lindern. Manche ließen sich deshalb die Zähne (meistens die Weisheitszähne) ziehen, andere ließen sich Sonden in den Kopf implantieren und den meisten ging es auch mit den stärksten Medikamenten nicht viel besser. Manche so Betroffene mussten wegen den starken Nebenwirkungen der langjährig eingenommenen Medikamente mit Nierenversagen ins Krankenhaus.

Nicht wenige haben wegen der häufigen Krankheitstage ihre Arbeit verloren, wurden erwerbsunfähig oder mussten vorzeitig in Rente gehen. Dies hatte nicht selten auch eine Depression zur Folge. Die zuvor aufgezählten Punkte (außer den Sonden) betreffen nicht nur Menschen mit Clusterkopfschmerzen, sondern fast genauso auch Menschen mit Migräne. So Betroffenen kann ich schon seit vielen Jahren mit einer Prismenbrille helfen. Bitte lesen Sie hierzu diese Erfahrungsberichte.

Könnte es deshalb nicht sinnvoll sein, mal einen anderen Weg als den der Schulmedizin zu gehen und zu prüfen, ob ich Ihnen mit einer Prismenbrille helfen kann? Denn nur Sie können beurteilen, wer und was Ihnen geholfen hat. 

Wenn Sie hierzu Fragen haben oder sich auf Winkelfehlsichtigkeit überprüfen lassen wollen, können Sie gerne einen Termin vereinbaren. Tel 030 882 44 42

Jürgen Peschlow, staatl. gepr. Augenoptiker / Optometrist 

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Erfahrungsberichte

Im Anschluss können Sie den Erfahrungsbericht einer Betroffenen lesen, der ich bei Clusterkopfschmerzen mit einer Prismenbrille zu weitgehender Beschwerdefreiheit verhelfen konnte. (weitere Erfahrungsberichte folgen)

Erfahrungsbericht einer weiblichen Clusterkopfschmerz-Patientin

Liebe Clusterkopfschmerz Community,                             Berlin, im Oktober 2019

als episodisch Clusterbetroffene und Brillenträgerin kann ich mir durchaus vorstellen, dass es einen Zusammenhang zwischen der Augenmuskulatur und dem Clusterkopfschmerz gibt. Mein Clusterkopfschmerz wurde im Kopfschmerzzentrum der Charité diagnostiziert. Mein rechtes Auge ist in der Sehschärfe deutlich schwächer als das linke und genau auf dieser Seite waren bei mir immer die Cluster-Attacken. Die Migräne begann bei mir auch immer rechts.

Zur Behandlung des Clusterkopfschmerzes habe ich einiges ausprobiert. Verapamil, Prednisolon (Kortison), Physiotherapie, Osteopathie, Akupunktur, Homöopathie, Zahnarztbehandlungen, bei denen mir wegen der Clusterkopfschmerzen sogar Zähne gezogen wurden. Da die Medikamente starke Nebenwirkungen hatten, war ich es leid weiterhin Medikamente zu nehmen.

Durch einen Bekannten, der ebenfalls unter episodischen Clusterkopfschmerzen litt habe ich erfahren, dass eine Prismenbrille diese Beschwerden deutlich lindern bzw. ganz beheben kann.

Ich durchforstete das Internet und fand die Internetseite von Herrn Peschlow. Dort las ich, dass durch eine Winkelfehlsichtigkeit auch andere gesundheitliche Probleme entstehen können, wie schlechtes räumliches Sehen (immer wieder stieß ich mich irgendwo und zog mir blaue Flecken zu), Verspannungen im Nacken und Augenzucken. Wenn sich all das auch verbessern lässt und sogar die Clusterkopfschmerzen dauerhaft unterdrückt werden können, wollte ich diese Methode wenigstens ausprobieren und heraus finden, ob es mir damit besser geht.

Ich vereinbarte bei Herrn Peschlow einen Termin. Anfangs war ich noch sehr skeptisch und kritisch. Schon wieder „Einer“, der angeblich in der Lage ist, mich vom Cluster zu befreien. Ich wurde aber sehr nett und freundlich empfangen. Herr Peschlow erklärte mir nachvollziehbar den Zusammenhang zwischen der verkrampften Augenmuskulatur und der Entstehung von Clusterkopfschmerz-Attacken.

Inzwischen sind viele Monate vergangen und durch wiederholtes Anpassen der Brillenwerte haben sich meine Beschwerden deutlich verringert. In dieser Zeit konnte ich Herrn Peschlow gut kennenlernen. Die Zusammenarbeit mit ihm funktioniert prima, er hört aufmerksam zu und ist voller Leidenschaft dabei. Er will wirklich, dass es einem besser geht. Er ist empathisch und bemerkt jede Veränderung an den Augen. Außerdem behandelt er die Winkelfehlsichtigkeit so, dass eine spätere Schiel-Operation ausgeschlossen werden kann. Auch an schlechten Tagen komme ich gerne in die Praxis von Herrn Peschlow, weil er einfach eine gute Seele ist.

Seit November 2018 trage ich nun seine Prismenbrillen. Zunächst brach nach einigen Wochen leider wieder eine Clusterepisode aus, sodass ich schon alles hinschmeißen wollte. War es Zufall oder hat vielleicht die Prismenbrille diese Episode mit ausgelöst? Ich informierte Herrn Peschlow und wir vereinbarten sofort einen Kontrolltermin. Kurz nach seinen Messungen bekam ich wieder eine Attacke. Es ging mir schlecht, aber ich bekam dann nach einer Woche eine neue Prismenbrille. Damit bin ich seit Anfang des Jahres 2019 beschwerdefrei. Bis auf wenige Migräneattacken, geht es mir gut.

Ob die Episode im November / Dezember 2018 auch so gekommen wäre, weiß ich nicht. Ich hatte dann aber das Gefühl, dass die Attacken durch die Prismenbrille nicht mehr so intensiv waren wie früher. Die letzte Episode Ende 2018 konnte ich dank der Prismenbrille nur mit Sauerstoff in den Griff bekommen.

Da sich die Winkelfehlsichtigkeit und die Sehschärfe verändern können,  bin ich in regelmäßigen Abständen bei Herrn Peschlow zur Kontrolle. Wer glaubt, er geht einmal zum Optometristen und hat dann keinen Cluster mehr, liegt falsch. Um beschwerdefrei zu bleiben sind mehrere Kontrollmessungen im Jahr notwendig.

Alles in Allem ist die Praxis für Winkelfehlsichtigkeit eine echte Bereicherung für mich. Sogar meine Rückenschmerzen sind durch die Prismenbrille deutlich zurück gegangen. Ob die Prismenbrille dauerhafte Beschwerdefreiheit bringt, wird sich zeigen. Ich trage meine Prismenbrille jedenfalls sehr gerne und freue mich über jeden Tag ohne Clusterkopfschmerzen.


Erfahrungsbericht von Jonathan

Episodische Clusterkopfschmerzen sind für mich ein Problem seit Oktober 2014. Diagnostiziert sind sie seit Anfang 2019. Es könnte sein, dass das vermehrte Auftreten der Kopfschmerzen mit einem Schlüsselbeinbruch im Oktober 2014 zusammenhängt, sicher kann ich das nicht sagen.

Zum ersten Mal aufgefallen sind mir die Schmerzen in geringerem Ausmaß allerdings schon einige Jahre vorher, nachdem mir ein Weisheitszahn gezogen wurde – auch hier kann ich nicht sagen, ob es einen Zusammenhang gibt.

Die ersten Jahre habe ich Paracetamol, Ibuprofen und Aspirin gegen diese Kopfschmerzen genommen, in dem Glauben, dass das etwas bringt – in Wirklichkeit hat aber nicht das Medikament gewirkt, sondern die Attacken sind irgendwann von alleine abgeklungen. Die Ärzte und ich dachten jedoch, dass die Kopfschmerzen Folgen meines Schlüsselbeinbruchs sind.

2017 bin ich dann von einem Arbeitskollegen auf Clusterkopfschmerzen aufmerksam gemacht worden, weil viele Symptome zutrafen, und tatsächlich waren Triptane das erste Medikament, welche die Kopfschmerzen beheben konnten.

2018 war dann sehr anstrengend, weil ich ungefähr die Hälfte des Jahres mit Clusterkopfschmerzen zu kämpfen hatte. Auch hat sich mein Studium inzwischen durch die Kopfschmerzen leider sehr in die Länge gezogen und auch andere Lebensbereiche sind durch die Krankheit beeinträchtigt worden. 2019 habe ich dann endlich die Diagnose episodischen Clusterkopfschmerz von Herr Dr. Jansen vom Schmerzzentrum Berlin bekommen, gleichzeitig bin ich zur weiteren Untersuchung in der Charité gewesen.

Seit diesem Zeitpunkt war eine gute medikamentöse Versorgung gewährleistet.
Schon länger bemerkte ich aber, dass die Triptane doch nicht das nebenwirkungsfreie Wundermittel gegen die Kopfschmerzen sind, sondern sich unter anderem ein medikamenteninduzierter Kopfschmerz entwickeln kann.

Am Beginn einer Episode im April 2019 bin ich dann auf der Suche nach anderen Lösungsansätzen, auf die Internetseite von Herr Peschlow gestoßen. Zum ersten Mal habe ich hier von einem Zusammenhang zwischen Winkelfehlsichtigkeit und Clusterkopfschmerzen gelesen. Da sich mein „Clusterauge“ besonders nach einer Attacken-Nacht immer sehr ermüdet angefühlt hat, konnte ich mir das gut vorstellen.

Herr Peschlow hat dann bei mir eine minimale vertikale Winkelfehlsichtigkeit festgestellt, und ich habe zur Korrektur eine Prismenbrille bekommen. Ich kann nicht beurteilen, ob ich die Winkelfehlsichtigkeit schon von klein auf habe, oder ob sie erst mit dem Unfall durch eine Verkürzung des Schlüsselbeins oder eine Schonhaltung entstanden ist. Es könnte durchaus von Geburt an sein, wenn ich an meine Handschrift denke, die mal nach links und mal nach rechts geneigt ist oder an meine mangelnde räumliche Koordination im Sport.

Jedenfalls kann ich mit der Prismenbrille viel entspannter sehen, und auch meine räumliche Wahrnehmung hat sich verbessert, da meine Augen durch die Prismenbrille besser zusammenarbeiten. Auch die Clusterattacken sind nach einigen Tagen mit der Brille langsam abgeklungen. Außerdem hat sich meine Kopfhaltung etwas verbessert, und der Nacken etwas entspannt.

Im Juli 2019 hat es mich dann wieder gelegentlich erwischt, sodass ich Anfang August bis Ende September wieder eine ordentliche Episode hatte. Im September habe ich dann endlich Sauerstoff gegen die Kopfschmerzen bekommen, dieser hilft erstaunlich gut und ohne die Nebenwirkung der Triptane. Zuvor habe ich während einer Attacke intensive Liegestütze gemacht, vermutlich halfen diese auch wegen der erhöhten Sauerstoffzufuhr. Allerdings sind die Liegestütze wesentlich weniger effektiv als reiner medizinischer Sauerstoff.

Ungefähr 2 Wochen nachdem ich den Sauerstoff bekommen habe (mit dem es mir schon besser ging), bekam ich Ende September 2019 von Herrn Peschlow meine zweiten Prismengläser mit leicht veränderten Werten. Auch dieses Mal sind die Clusterattacken wieder innerhalb weniger Tage verschwunden, und auch das räumliche Sehen hat sich wieder verbessert. Deshalb bin ich Herrn Peschlow sehr dankbar für seine Arbeit.
Ich würde mich sehr freuen, wenn der Zusammenhang zwischen Winkelfehlsichtigkeit / Mikrostrabismus und Clusterkopfschmerzen / Migräne weiter erforscht wird, da ich glaube, dass es hier einen Zusammenhang geben kann.


Erfahrungsbericht von Susann M. aus Berlin

Ich hole etwas aus, um anzudeuten, wie kompliziert es sein kann, kompetente Hilfe zu finden und wie dankbar ich bin, dass ich diese gefunden habe.

Die bisherige 0815 Therapie

Mit nicht einmal 1,5 Jahren hatte ich meine erste Brille verpasst bekommen.

Diagnose: Hornhautverkrümmung und Korrektion des latenten Schielens (meist nur sichtbar bei starker Erschöpfung), verlängerte Augenbänder am linken Auge.

Bis ich 14 Jahre alt war, hat sich an der Behandlung auch nichts großartig geändert. Die Hornhautverkrümmung galt als geheilt, das latente Schielen als unauffällig und so entließ man mich brillenfrei mit den Worten, dass ich ja bei Bedarf irgendwann wiederkommen könne.

Als ich mein geisteswissenschaftliches Studium begann und viel lesen musste, ermüdete ich extrem schnell. Ich schaffte nicht einmal 20 Seiten eines Buches, was tödlich ist, wenn man auf Lehramt studiert. Daraufhin suchte ich meine Augenärztin auf, die mir eine leichte Lesebrille mit 0,50 Dioptrien verordnete. Diese sollte lediglich meine Augen „zusammendrücken“. Die Lesebrille nutzte ich, wie mir gesagt wurde.

Auf meine Nachfrage hin, ob ich sonst etwas tun könne und ob dies mit meinen verlängerten Augenbändern zu tun hätte, wurde mir gesagt, dass man das ja bei akutem Bedarf operieren könne, was ich aber ablehnte. Zum Ende meiner Studienzeit hatte ich meine erste heftige Attacke, dachte mir aber natürlich nichts dabei. 

Eine Attacke sieht bei mir wie folgt aus: sie beginnt oftmals abends oder in den Morgenstunden mit einem Pieken und Stechen ums linke Auge herum und im linken Scheitelbereich des Kopfes. Der Schmerz zieht teilweise bis in den linken Nackenbereich. Der Druck auf den Schädel wächst und manchmal wird mir auch richtig übel, dann kommt noch leichter Schwindel und kalter Schweiß durch die Übelkeit hinzu. Ich fühle mich schwach. Nach Stunden vergeht der Schmerz relativ schnell wieder.

Mit den Jahren hatte ich dann aber ungefähr zwei solcher Attacken, meist saisonal zur gleichen Zeit und „gerne“, wenn es stressiger zuging. Ich begann vor einer Weile zu bloggen. Dort schreibe ich über unterschiedliche Dinge, die mich beschäftigen. Nach der letzten Attacke musste ich was machen und schrieb nieder, was ich bis dato wusste.

Neues Wissen und Erfahrungen

Herr Peschlow ist auf mich durch diesen Blogbeitrag über den bisherigen Umgang mit meinen Kopfschmerzen aufmerksam geworden und bot mir von sich aus seine Hilfe an. Ich war schnell interessiert und wir verabredeten uns. Das erste Gespräch war sehr erhellend und aufschlussreich für mich. Dabei stellten sich schnell folgende Merkmale klar bei mir heraus:

Zutreffende Punkte der vertikalen Winkelfehlsichtigkeit:

  • schnelles Ermüden der Augen beim Lesen oder bei der Bildschirmarbeit 
  • Augenschmerzen, Nackenverspannung, Spannungskopfschmerzen, migräneartige Kopfschmerzen
  • Lichtempfindlichkeit
  • Druckgefühl
  • Geräuschempfindlichkeit

Als Kind und teilweise noch jetzt:

  • Ungeschicklichkeit, schlechter Gleichgewichtssinn, häufiges Stolpern, Fallen oder Stürzen und allgemeine Unsicherheit
  • verdrehen von Buchstaben oder vertauschen der Worte
  • verwechseln von Zahlen oder vertauschen der Rechensymbole
  • verrutschen beim Lesen gelegentlich in den Zeilen
  • viele Flüchtigkeitsfehler
  • Probleme beim Erfassen ganzer Sätze
  • Schwierigkeiten Texte zu verstehen, häufig verlangt es ein mehrmaliges Lesen
  • langsames Schreiben und Lesen, Konzentrationsprobleme 

Nachdem wir meine Vorgeschichte besprochen hatten, wurde ein Termin zur Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit und anschließendem Aussuchen des Brillengestells gefunden. Als die Messungen bei Herrn Peschlow beendet waren, merkte ich schon auf dem Heimweg, dass sich eine clusterartige Attacke näherte.

Sobald ich zuhause war, spulte ich mein übliches Prozedere bei dieser Art Kopfschmerzen ab. Ich griff nach meiner Augenklappe, um mein linkes Auge zu entspannen, aß ein paar Mandeln, die gut bei Kopfschmerzen unterstützen sollen, trank viel Wasser und legte mich erst einmal eine Weile auf die Couch. Nach einiger Zeit wurde es langsam wieder besser. 

Am nächsten Tag fragte ich Herrn Peschlow, ob das normal sei. Er sagte ja, weil die Augenmuskeln durch die Korrektion der Winkelfehlsichtigkeit entspannt wurden und sich danach nicht gleich wieder neu verspannen konnten. Dadurch wurde mir endgültig klar, dass mir eine Prismenbrille beim Entspannen meiner Augen helfen kann. Als ich meine Brille nach wenigen Wochen abholte, war ich begeistert, denn ich hatte noch nie so scharf und entspannt gesehen.

Nachdem ich mich nach 20 Jahren wieder halbwegs an das permanente Tragen einer Brille gewöhnt hatte, ging es einige Monate ganz gut, dann gab es die nächste heftige Attacke. Ein Trigger scheint bei mir als HSP starker seelischer „Stress“ zu sein. Ist dieser zu groß, gibt es vermutlich leichter einen Anfall. Gerne traten diese nämlich in der stressigen Weihnachtszeit auf.

Nach einer zweiten Messung und einem neuen Satz Gläser bemerke ich nun immer deutlichere Unterschiede in der Wahrnehmung der Augen selbst. Zuvor verspürte ich unterhalb des linken schielenden Auges immer starken Druck und den Drang diesen weg zu massieren oder zu drücken. Auch merkte ich vorher eine Fremdartigkeit in der Wahrnehmung des linken Auges. Beides ist mit der zweiten Korrektion jetzt bedeutend besser und angenehmer geworden.


Fazit: Nicht Ärzte helfen, sondern Optometristen

Schließlich wollte ich wissen, woher diese (glücklicherweise noch nicht sehr häufigen) Anfälle kommen und begann auf der Suche nach Antworten zu verschiedenen Ärzten zu gehen.

Das Schmerzzentrum, zu dem ich zuerst ging, wurde in einer Gruppe empfohlen und war für mich ein totaler Reinfall. Eine Diagnose wurde von der Kollegin über den Flur gebrüllt, weil die Allgemeinmedizinerin, die man mir vorsetzte, natürlich wenig Ahnung von neurologischen Themen hatte und mich nach dem Rat der Kollegin schnell mit Schmerzmitteln ruhigstellen wollte.

Beim zweiten Mal suchte ich mir selbst mit Hilfe von jameda eine angeblich fähige Neurologin, die sich mit Kopfschmerzen auskennen soll. Die Frau war distanziert und abweisend. Nachdem ich zu verstehen gab, dass ich Medikamente ablehne, wurde mit mir ein Reflextest gemacht und aus Verlegenheit ein MRT verordnet – na immerhin etwas. Laut ihrer Meinung könne ich auf keinen Fall Cluster-Kopfschmerzen haben, sondern nur gewöhnliche migräneartige Kopfschmerzen. Als der Bericht von der Neurologin per Post kam, konnte nichts weiter als der beginnende Verschleiß des Nackenwirbels festgestellt werden.

Die Empfehlung zu einem Augenarzt zu gehen und mich auf ein Glaukom untersuchen zu lassen, habe ich befolgt. Es wurde festgestellt, dass ich ebenso wie mein Vater kein Glaukom habe (was er selbst nach jahrelanger Fehlbehandlung erfahren hat), sondern die dicke Hornhaut von ihm geerbt habe. Mit dem Wissen wurde mein Sehvermögen als hervorragend und unter den Umständen als gesund eingestuft.

Soviel zur bisherigen Ursachenforschung und der Frage, ob sich Migräne oder Cluster hinter den Attacken verbergen. Im Moment weiß es bei mir jedenfalls keiner genau. Der eine sagt Cluster-Kopfschmerz, ohne mich selbst gesehen zu haben und der andere sagte Migräne. Vielleicht komme ich ja früher oder später noch der „richtigen Diagnose“ auf die Spur. Ideal wäre es langfristig alle Faktoren zu kennen und diese dann aktiv anzugehen.

Herr Peschlow hat mich durch die Brille auf diese Reise geführt und hilft mir nicht nur fachkundig mit meinen Augen, sondern auch damit einen Teil von mir besser zu verstehen und ins Verhältnis zu setzen. Für mich ist es definitiv der richtige Weg und ich bin für diese medikamentenfreie Lösung sehr dankbar. Das Engagement von ihm und Frau Psille kann man gar nicht genug würdigen und ich hoffe, dass sie mit ihrer ruhigen und verständnisvollen Art noch vielen Menschen helfen können. 

Ich bin jedenfalls motiviert, jedem, der versuchen will seine Symptome alternativ zu lösen, die Praxis für Winkelfehlsichtigkeit ans Herz zu legen und sich somit selbst oder anderen zu helfen.

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Anhang:

Warum haben Menschen mit Clusterkopfschmerzen meistens nicht die typischen Beschwerden einer Winkelfehlsichtigkeit?

Was ich anschließend schreibe, ist hypothetisch, aber es könnte trotzdem richtig sein.

Der obere schräge Augenbewegungsmuskel ist in der Evolution dafür „geschaffen“ worden, vertikale Fehlstellungen zwischen beiden Augen auszugleichen. Hierfür arbeitet dieser Muskel nach dem Prinzip eines Flaschenzuges mit einer Umlenkrolle, die in der Fachsprache als Trochlea oder Rollknorpel bezeichnet wird. Der Mensch selbst hat die Vorteile eines Flaschenzuges erst Millionen Jahre später für sich entdeckt – was für eine Leistung der Evolution!

ClusterkopfschmerzAber auch Flaschenzüge können „Schwachstellen“ bekommen, wenn sie dauerhaft überlastet werden. Diese Gefahr ist dort am größten, wo die Kräfte / Reibungskräfte am größten sind. Dies ist im Augenbewegungsapparat der Rollknorpel, eine Sehnenscheide direkt über dem Auge nahe der Nase.

An jedem Auge befinden sich vier gerade und zwei schräge Augenbewegungsmuskeln für die verschiedenen Blickbewegungen. Hierbei sind die geraden Augenmuskeln viel größer und stärker als die schrägen Augenbewegungsmuskeln. Dafür arbeitet der obere schräge Augenmuskel mit dem Flaschenzug, wodurch sich seine Wirkung wesentlich erhöht. Der untere schräge Augenmuskel verfügt nicht über einen solchen Flaschenzug.

Bei Menschen mit Clusterkopfschmerzen vermute ich nun folgendes Szenario: bei einer vertikalen Fehlstellung der Augen (kleiner Silberblick) leisten die geraden Augenmuskeln (atypisch!) keine oder nur wenig Kompensationsarbeit und „überlassen“ dies dem kleinen schrägen Augenmuskel mit dem Flaschenzug.

Im Normalfall wird eine Winkelfehlsichtigkeit immer von allen, also auch von den geraden Augenbewegungsmuskeln kompensiert. Dieses führt dann oft zu diesen typischen Anstrengungsbeschwerden, weil sich die Verspannungen der großen Augenmuskeln auf die Nacken- und Kiefermuskulatur übertragen können. Diese Muskelgruppen sind anatomisch bei jedem Menschen eng miteinander verbunden.

Wenn jedoch „nur“ der obere schräge Augenmuskel die vertikale Winkelfehlsichtigkeit kompensiert, reicht diese „kleine Verspannung“ vermutlich nicht aus, um die Nacken- und Kiefermuskulatur zu verspannen und so Beschwerden auszulösen.

Bei Menschen mit Clusterkopfschmerzen hat der „entspannte Zustand“ der geraden Augenmuskeln den scheinbaren Vorteil, dass der Betroffene keine oder nur wenig Anstrengungsbeschwerden hat. Wenn sich jedoch die großen Augenmuskeln nicht an der Kompensationsarbeit beteiligen, hängt die ganze kompensatorische Last der Winkelfehlsichtigkeit auf der Sehne des schrägen Augenmuskels bzw. an dem Rollknorpel. Durch eine solche permanente Fehlbelastung kann sich der Rollknorpel (Trochlea) entzünden. 

Hierzu möchte ich für den Laien noch anmerken, dass der obere schräge Augenmuskel als einziger separat über den Nervus Trochlearis vom Gehirn gesteuert wird – während alle anderen Augenbewegungsmuskeln über den Nervus Oculomotorius gesteuert werden. Diese separate Steuerung der Augenbewegungsmuskeln könnte die fehlende Aktivierung der geraden Augenmuskeln erklären.

Um Betroffenen zu helfen, müsste die Fehlbelastung des Rollknorpels mit einer Prismenbrille behoben werden. Wenn Sie hierzu Fragen haben, können Sie sich gerne an mich wenden.

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